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Berliner stimmen über Zukunft des Flughafens Tempelhof ab

Rund 2,44 Millionen Berliner können heute über die Zukunft des Flughafens Tempelhof abstimmen. Beim ersten Volksentscheid der Stadt geht es um die Frage, ob der innerstädtische Airport als Verkehrsflughafen offengehalten werden soll. Die Stimmabgabe, bei der Ja oder Nein angekreuzt werden kann, ist in rund 1200 Wahllokalen von 8 bis 18 Uhr möglich. Das vorläufige Endergebnis wird gegen 23 Uhr erwartet. Der Ausgang ist ungewiss.
Initiator des Volksentscheids ist die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof, die sich mit Unterstützung von CDU, FDP und Wirtschaft für die Offenhaltung Tempelhofs einsetzt. Damit der Volksentscheid angenommen ist, muss die Mehrheit der Teilnehmer und zugleich 25 Prozent der Stimmberechtigten zustimmen. Dies entspräche nach Angaben des Landesabstimmungsleiters mindestens 609 509 Stimmen.
Das Ergebnis ist für das rot-roten Senat, der wie die Grünen für die Schließung des Airports Ende Oktober 2008 plädiert, jedoch rechtlich nicht bindend. Die Gegner befürchten vor allem eine rechtliche Gefährdung des Flughafens BBI in Schönefeld, der 2011 in Betrieb aufnehmen soll. Die Landesregierung plant auf dem 386 großen Areal in Tempelhof einen Erholungspark sowie neue Wohn- und Gewerbesiedlungen.

źródło: www.berlinonline.de

abstimmen über (+Akk) – głosować w sprawie
der Flughafen – port lotniczy
der Volksentscheid - referendum
offenhalten – utrzymać otwartym
das Wahllokal – lokal wyborczy
vorläufig - tymczasowy
das Endergebnis – wynik końcowy
erwarten - oczekiwać
der Ausgang – tu: zakończenie
ungewiss - niepewny
die Interessengemeinschaft – wspólnota interesów
sich einsetzen für (+Akk) – wstawiać się za czymś
die Unterstützung - wsparcie
die Wirtschaft - gospodarka
annehmen - przyjmować
die Mehrheit - większość
nach Angaben – według danych
der Landesabstimmungsleiter – przewodniczący krajowej komisji wyborczej
die Schließung - zamknięcie
plädieren für (+Akk) – popierać coś
bindend - wiążący
befürchten – obawiać się czegoś
die Gefährdung - zagrożenie
in Betrieb aufnehmen - uruchamiać
die Landesregierung – rząd krajowy
die Wohnsiedlung – osiedle mieszkaniowe
die Gewerbesiedlung – dzielnica przemysłowa




Wo sind die Deutschen geblieben?
Italien hat in diesem Jahr ein Drittel der Urlauber aus Deutschland verloren - Teure Preise schrecken sie ab von Andreas Englisch Rom - Wenn der Hochsommer beginnt, schließen in Italien die Fabriken, und dann kommen die Deutschen über die Alpen, um in Italien Urlaub zu machen. Das war schon immer so, solange man sich in Rimini und am Gardasee und auf Sardinien erinnern kann. Doch der Sommer ist da, die Fabriken sind zu, doch von den Deutschen keine Spur. Zum ersten Mal seit 50 Jahren meiden die deutschen Urlauber Italien, die Besucherzahlen gehen drastisch zurück.
"Wir haben etwa ein Drittel aller deutschen Urlauber verloren", schätzt Touristik-Experte Vincenzo Poterio von Bed and Breakfast Italia. Ähnliche Zahlen melden die italienischen Fremdenverkehrsverbände. Vor allem die Anbieter in den Hochburgen der Deutschen an der Adria-Küste und am Gardasee sind schockiert. Weil dort mehr als 50 Prozent der ausländischen Kunden Deutsche sind, fällt der Rückgang besonders drastisch aus. Allein an der Adria-Küste mussten die Hoteliers im Monat Juli schon einen Rückgang um 1,5 Millionen Übernachtungen verbuchen. Die Stimmung ist verzweifelt. "Die Deutschen haben den Tourismus hier erst möglich gemacht. Die sind alles für uns", sagt Claudio Montanari, Besitzer des Hotels "Adlon" in Riccione der WELT. "Damit man mir glaubt, erlasse ich jedem Deutschen, der mit einer Ausgabe der WELT unter dem Arm in mein Hotel kommt, die Kosten für die erste Nacht in meinem Haus", sagt Claudio Montanari (Tel: 0039 - 0541 64 35 50).
Auch im nahen Rimini spürt man den drastischen Rückgang der Deutschen: "Dass die Deutschen wegbleiben, ist eine Katastrophe für uns in Rimini. Ich gebe jedem Deutschen, der mit einer Ausgabe der WELT in mein Lokal kommt, zehn Prozent Rabatt", sagt Bruno Angeli von der Pizzeria "Gatto Nero" in Rimini (Tel: 0039- 0541 39 33 10). Die Touristik-Vereinigung alarmierte bereits die Regierung, schließlich erwirtschaftet die Touristik-Industrie allein mehr als elf Prozent des italienischen Bruttosozialproduktes. Eine Kommission soll herausfinden, was der Grund dafür ist, dass die Deutschen Italien nicht mehr interessiert.
Nach Angaben der Verbraucherverbände ist der Hauptgrund, dass Italien zu teuer wurde. Die Preise zogen gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent an, errechneten die Statistiker. Besonders hart betroffen sind die Anbieter am Meer. Im nahen Kroatien kann man weit günstiger Urlaub machen, dorthin wandern viele Urlauber ab, auch weil man dort günstig Boote mieten kann. In Italien bricht der Sektor dagegen ein. In den vergangenen vier Jahren wuchs der Markt der Vermieter von Booten um 60 Prozent. Doch die 70 000 Mietsboote lassen sich kaum mehr an den Mann bringen. "Wir haben in diesem Jahr mindestens 20 Prozent weniger Kunden", sagte der Sprecher der Organisation der Bootsvermieter Ainud. Out ist auch die Toskana. Nach Jahrzehnten stetiger Steigerung der Besucherzahlen, kommen hier etwa 15 Prozent weniger Besucher aus Deutschland. Die Italiener trösten sich damit, dass nach einer Umfrage die Europäer überzeugt sind, es gebe kein schöneres Land als Italien.

Artikel erschienen am Do, 12. August 2004

Wortschatz:


abschrecken - odstraszać
e Spur - ślad
melden - meldować, zgłaszać
r Rückgang - spadek
r Anbieter - oferent
erwirtschaften - osiągać
e Angabe - informacja
s Vorjahr - w zeszłym roku
betroffen - dotknięty
abwandern - wywędrować, emigrować
einbrechen - najechać na kraj
sich trösten - pocieszać się

 

ADAC - Tipps für Flugreisen
Viel bewegen, noch mehr trinken
Wenn es in den Urlaub geht, setzen sich immer mehr Deutsche ins Flugzeug. Im vergangenen Jahr wurden bereits 32 Prozent aller Reisen von einem Flughafen aus angetreten. Die Anreise aus der Luft führt allerdings - speziell bei Langstreckenflügen - zu verschiedenen gesundheitlichen Belastungen. Um diese möglichst unbeschadet zu überstehen, hat der ADAC ein paar Tipps zusammengestellt.

* Menschen mit Vorerkrankungen sollten sich bei ihrem Hausarzt oder - besser noch - bei den Vertrauensärzten der Fluggesellschaften erkundigen, ob sie flugtauglich sind. Dies gilt vor allem bei Herz- und Lungenerkrankungen, Blutarmut, Epilepsie sowie nach Schlaganfällen und Bauch- und Kopfoperationen. Muss ein Flugzeug wegen einer akuten Komplikation eines Vorerkrankten zwischenlanden, können die dafür entstandenen Kosten dem Patienten aufgebürdet werden.
* Im Flugzeug selbst gilt: so viel Bewegung wie möglich. Wer längere Zeit sitzt, sollte zumindest regelmäßig die Zehen bewegen. Wer darüber hinaus Stützstrümpfe anzieht, verhindert das Anschwellen der Unterschenkel und beugt der Gefahr einer Thrombose vor.
* Genau so wichtig: viel trinken, um das Austrocknen des Körpers und der Haut zu reduzieren. Alkohol hingegen ist tabu. Er erweitert die Gefäße und sorgt dafür, dass Flüssigkeit aus den Gefäßen austritt und zu den schon erwähnten "dicken Beinen" beiträgt.
* Ins Handgepäck gehören Nasenspray und ein Mittel gegen Luftkrankheit. Wer zu Übelkeit neigt, sollte vor dem Start ein entsprechendes Medikament nehmen, zum Beispiel einen Reise-Kaugummi.
* Schwangere Frauen sollten vier bis sechs Wochen vor dem errechneten Geburtsdatum keine Langstreckenflüge mehr unternehmen. Müttern mit Säuglingen rät der ADAC, diesen ab Verlassen der so genannten Reiseflughöhe die Flasche zu geben. Das Lutschen am Sauger schafft den nötigen Druckausgleich.

Gegen Turbulenzen während eines Fluges kann man sich zwar nicht wehren, vor den möglichen Folgen aber durchaus schützen. Der angelegte Sicherheitsgurt sorgt dafür, dass man bei einem plötzlichen Durchsacken des Flugzeugs nicht aus dem Sessel geschleudert wird.

źródło: http://www.verbrauchernews.de

Wortschatz:


ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) - Powszechny Niemiecki Automobilklub
vergangen - miniony
zusammenstellen - zestawiać, układać
r Vertrauensarzt - lekarz zaufania (zatrudniony w kasie chorych dla sprawdzania zasadności świadczeń finansowanych przez kasę)
e Fluggesellschaft - spółka lotnicza
sich erkundigen - dowiedzieć się, poinformować się
flugtauglich - zdolny do lotu
s Lungenerkrankung - choroba płuc
s Blutarmut - niedokrwistość
Schlaganfällen (Pl.) - udar mózgu
akut - ostry
gelten - obowiązywać
e Zehe - palec u nogi
bewegen - poruszać
verhindern - zapobiegać
r Unterschenkel - podudzie
vorbeugen - zapobiegać
s Thrombose - zakrzep
Austrocknen - odwodnienie
hingegen - przeciwnie, natomiast
s Gefäß - naczynie krwionośne
erwähnen - wspomnieć
beitragen - przyczyniać się
s Luftkrankheit - choroba powietrzna
e Übelkeit - mdłości
entsprechend - odpowiedni
r Kaugummi - guma do żucia
r Langstreckenflug - lot długodystansowy
r Säugling - niemowlę
s Reiseflughöhe - wysokość (między startem, a lądowaniem), na której odbywa się przelot
s Sauger - smoczek
wehren - bronić się
s Folgen - następstwa
r Sicherheitsgurt - pas bezpieczeństwa
schleudern - wypaść