Risiko Schönheits-OP
Viele Jugendliche wünschen sich eine Schönheitsoperation
– ein verführter Eingriff kann für Minderjährige
aber leicht unerwünschte Folgen haben. „Eine Nasen-OP zum Beispiel
macht erst dann Sinn, wenn die Nase völlig ausgewachsen ist“,
sagte Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte
in Köln, am Mittwoch in einem Gespräch mit dem dpa-Themendienst. „Wenn
Jugendliche sich dann mit 14 die Nase begradigen lassen, kann sie später wieder
schief oder sogar deformiert aussehen“. Bis das Wachstum der
Knochen beendet ist, könne es bis über das 18. Lebensjahr hinaus
dauern.
Auch Brustvergößungen bei jungen Mädchen seien daher problematisch,
sagte Hartmann. Schließlich verändere sich der Busen bis zum Alter von
16 bis 17 Jahren oft sehr stark. Verfühte Eingriffe können leicht
Komplikationen verursachen und machten später oft Nachkorrekturen
nötig. „Viele machen sich außerdem nicht klar, welche
Langzeitnebenwirkungen das haben kann und bereuen den Schritt
dann später“.
Am Mittwoch hat der Gesundheitsausschuss des Bundestags Experten zu einer
Gesetzinitiative angehört, mit der Politiker von Union und SPD
medizinisch unnötige Schönheits-OPs an Minderjährigen verbieten
wollen. Bislang sind solche Operationen erlaubt, wenn die Erziehungsberechtigten
ihnen zustimmen.
Dem Gesetzesantrag zufolge ist die Zahl der Schönheitsoperationen in
Deutschland von 2001 bis 2003 von 400 000 auf schätzungsweise mehr als eine
Million gestiegen. Zehn Prozent der www.sat1.de werden dabei an unter
20-Jährigen vorgenommen, heißt es unter Berufung auf Angaben
der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen
Chirurgen in Berlin. Laut einer Umfrage wünscht sich zudem schon unter
den 9- bis 14-Jährigen jedes fünfte Kind eine solche Schönheitsbehandlung.
źródło: www.sat1.de
die Schönheits-OP – operacja plastyczna
die Jugendlichen – młodzież, młodzi
sich (+Dat) wünschen – życzyć sobie
verführt - zachęcany
der Eingriff – ingerencja, operacja
die Minderjähigen – młodociani, niepełnoletni
unerwünschte Folgen haben – mieć niepożądane skutki
den Sinn machen – mieć sens
völlig ausgewachsen sein – być w pełni ukształtowanym
Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte – Federlany Związek Pediatrów
begradigen - wyprostować
schief - krzywy
aussehen - wyglądać
das Wachstum - wzrost
die Knochen - kości
das Lebensjahr – rok życia
dauern - trwać
die Brustvergrößung – powiększanie piersi
der Busen - piersi
nötig machen – czynić potrzebnym, wymagać
die Nachkorrektur – późniejsza korekta
sich klar machen – zdawać sobie sprawę
die Langzeitnebenwirkung – długotrwały skutek uboczny
bereuen - żałować
der Schritt - krok
der Gesundheitsausschuss – komisja zdrowia
die Gesetzinitiative – projekt ustawy
anhören – wysłuchać, przysłuchiwać się
unnötig - niepotrzebny
verbieten - zakazać
erlaubt - dozwolony
der Erziehungsberechtigte - opiekun
zustimmen (+Dat) – zgadzać się z czymś
der Gesetzesantrag – wniosek ustawowy
schätzungsweise - szacunkowo
steigen - wzrastać
den Eingriff vornehmen – przeprowadzić zabieg
unter Berufung auf (+Akk) – powołując się na coś
die Gesellschaft - towarzystwo
die Umfrage - ankieta
die Schönheitsbehandlung – zabieg plastyczny
Lehrer werden ist nicht schwer
Kaum im Job, sind schon viele Lehrer ausgebrannt
oder überfordert. Um die Zahl inkompetenter
Pädagogen zu reduzieren, fordert ein
Bildungsforscher die Abschaffung des Beamtenstatus.
Lehrer werden ist nicht schwer, Lehrer sein sehr –
laut einer Langzeitstudie des Bildungsforschers Udo
Rauin zeigt sich bei angehenden Lehrern schon
während des Studiums, ob sie ungeeignet sind.
Viele der befragten Studierenden hätten bei den
Praktika bemerkt, dass sie inkompetent seien, „das
hat sie aber nicht abgeschreckt“. Die Anforderungen
des Berufs würden während des Studiums nicht
klar gemacht. „Viele halten das tatsächlich
für einen Halbtagsjob, für den man nicht viel
machen oder wissen muss. Man müsste den Beamtenstatus
tatsächlich abschaffen, um wenigstens die schlimmsten
Übel zu vermeiden“, schlägt Rauin vor.
Viele angehende Pädagogen wollten sich der Konkurrenz
auf dem Arbeitsmarkt nicht aussetzen und verdängten
ihre Inkompetenz in der Hoffnung, dass „sich das
schon irgendwie legen wird“. Zudem sehen die
Studierenden oft in anderen Berufen keine Perspektive,
da sich häufig schlechte Schüler für den
Lehrberuf entschieden. „In den letzten 20 Jahren
ist immer vor allem das untere Drittel des Abiturjahrgangs
Lehrer geworden“, so Rauin. Natürlich gebe es
Ausnahmen und Bereiche, bei denen das nicht zutreffe, etwa
bei Naturwissenschaften am Gymnasium. „Aber man kann
sagen: Je niedriger die Schulform ist – also Grund-,
Haupt-, und Realschule – desto schlechter sind die
Abiturdurchschnitte der Lehrer.“ Auch ein Numerus
Clausus für Lehramtsstudiengänge nütze weder,
noch schade er, da er zwar für Hochschulen entlastend
wirke, aber für die Schule keinerlei Funktion habe.
Rauin fordert mehr Studiengänge mit Doppelqualifikation,
um zu verhindern, dass schlechte Referendare wegen fehlender
Perspektiven aus Mitleid doch in den Schuldienst genommen
werden. Zudem müsse man den strukturellen Problemen
der Schulen mit einer veränderten Form der
Einstellungsprozedur, positiven Anreizen und Evaluation
begegnen.
źródło: www.focus.de
Lehrer werden – zostać nauczycielem
kaum - wcale
ausgebrannt - wypalony
überfordert - przeciążony
fordern - żądać
der Bildungsforscher – badacz ds. kształcenia
die Abschaffung - zniesienie
der Beamtenstatus – status urzędnika
laut einer Studie – według studiów
angehend - przyszły
ungeeignet – niezdatny, nieprzydatny, nienadający się
befragen - zapytywać
der Studierende - studiujący
bemerken - zauważać
abschrecken - odstraszać
die Anforderung - wymaganie
tatsächlich - rzeczywiście
der Halbtagsjob – praca na pół etatu
das Übel - zło
vorschlagen – proponować, oferować
sich aussetzen (+Dat) – wystawiać się na coś
der Arbeitsmarkt – rynek pracy
verdrängen - wypierać
Das wird sich schon irgendwie legen – Jakoś to się ułoży
zudem – w dodatku
sich entscheiden für (+Akk) – decydować się na coś
der Abiturjahrgang – rocznik maturalny
die Ausnahme - wyjątek
der Bereich – obszar, zakres
zutreffen – tu: okazywać się słusznym
die Naturwissenschaften – nauki rzyrodnicze
niedrig - niski
der Abiturdurchschnitt – średnia maturalna
der Numerus Clausus – numerus clausus
der Lehramtsstudiengang – kierunek nauczycielski
nützen – dawać coś (być przydatnym)
zwar...aber... - wprawdzie...aczkolwiek
entlastend - odciążająco
wirken - działać
keinerlei – w żadnym razie
aus Mitleid – ze współczuciem
in den Schuldienst nehmen – przyjąć w służbę szkolną, dać posadę nauczyciela
der Anreiz - bodziec
die Evaluation – ewaluacja, ocena
begegnen – spotykać
Rauchen macht nicht glücklich
Wenn Raucher behaupten, dass ihnen das Qualmen Vergnügen
bereitet, lügen sie sich selbst in der Tatsache.
In Wahrheit sind sie unzufriedener als Nichtraucher.
Eine englische Studie hat den Zusammenhang von Rauchen
und psychischem Wohlbefinden untersucht. Dabei kamen Iain
Lang und seine Kollegen von der Penisula Medical School
in Plymouth zu dem Ergebnis, dass Nichtraucher im Durchschnitt
mehr Freude empfinden und eine höhere Lebenszufriedenheit
genießen als ihre rauchenden Mitmenschen.
Iain Lang und seine Mitarbeiter befragten über 9000
Teilnehmer einer großen britischen Studie zum Thema
Altern. Die Probanden waren alle über 50 Jahre alt.
Die Forscher werteten die Informationen nach der sogenannten
CASP-19-Skala aus, einer Liste mit 19 Kernfragen zur
Lebenszufriedenheit. Sie fanden dabei keinerlei Hinweis
darauf, dass Rauchen in irgendeiner Weise mit dem
Unterpunkt „pleasure“, also dem Gefühl
von Freude oder Vergnügen, in Verbindung stand.
„Während die Zigarette qualmt, fühlt sich
der Raucher vielleicht einen Moment lang gut“, sagt
Studienleiter Iain Lang. „Aber das kurze positive
Gefühl kommt nur durch die Sucht. Ansonsten sind
Raucher generell unglücklicher als Nichtraucher.“
In der Studie hatten Raucher ihre Lebensqualität
durchwegs niedriger eingestuft. Der Forscher schließt
daraus, dass Entwöhnungsprogramme nicht nur auf die
verbesserte Gesundheit ehemaliger Raucher setzen sollten,
sondern viel stärker betonen sollten, dass sie sich
auch psychisch und emotional besser fühlen können.
Der Wissenschaftler weiß auch einen guten Zeitpunkt,
wann ältere Raucher aufhören könnten: Wenn
sie sich aus dem Berufsleben zurückziehen. In einer
zweiten Studie mit 1712 Rauchern über 50, die ihr Laster
in einem Zeitraum von sechs Jahren aufgaben, hatte er
festgestellt: 42 Prozent gelang der Abschied von der Kippe
kurz nach der Pensionierung, während nur rund 30 Prozent
es schafften, als sie noch arbeiteten beziehungsweise,
nachdem sie schon länger in Rente waren.
źródło: www.focus.de
rauchen – palić papierosy
behaupten - twierdzić
qualmen – dymić, kopcić
Vergnügen bereiten – przysparzać przyjemności
sich selbst lügen – okłamywać siebie samego
in der Tatsache – w rzeczy samej
in Wahrheit – w rzeczywistości, w rzeczy samej
unzufrieden - niezadowolony
der Nichtraucher - niepalący
der Zusammenhang – związek (między różnymi rzeczami)
das Wohlbefinden – dobre samopoczucie
untersuchen - badać
zum Ergebnis kommen – dojść do rezultatu
im Durchschnitt - średnio
empfinden - odczuwać
Lebenszufriedenheit genießen – korzystać z zadowolenia z życia
der Mitmensch - współczłowiek
der Teilnehmer - uczestnik
das Altern – starzenie się
der Proband - ankietowany
der Forscher - badacz
auswerten – analizować
nach (+Dat) – tu: według
die Kernfrage – pytanie docelowe
der Hinweis - wskazówka
in Verbindung stehen – być w kontakcie, tu: być w powiązaniu
sich fühlen – czuć się
der Studienleiter – kierownik studiów
die Sucht - uzależnienie
ansonsten – tu: poza tym
die Lebensqualität jakość życia
einstufen - zaklasyfikować
schließen aus (+Dat) – wyciągać wnioski, wnioskować
das Entwöhnungsprogramm – program odwykowy
setzen auf (+Akk) – stawiać na (cel)
betonen - podkreślać
wissen - wiedzieć
aufhören - przestać
sich aus dem Berufsleben zurückziehen – wycofać się z życia zawodowego
das Laster - nałóg
im Zeitraum von (+Dat) – w okresie
aufgeben – zrywać z czymś, zrezygnować z czegoś
feststellen - stwierdzać
gelingen – udawać się
der Abschied von (+Dat) – pożegnanie z
die Kippe – niedopałek papierosa, kip, pet
die Pensionierung - emerytowanie
schaffen – ukończyć, zrobić coś, udać się
beziehungsweise – względnie
Entstellte Französin will sterben
Der Fall einer 52-Jährigen mit einem unheilbaren
Gesichtstumor rührt ganz Frankreich. Sogar die
Regierung rät über eine mögliche Sterbehilfe.
Chantal Sébire will nicht mehr leben. Eine bösartige
Wucherung entstellt das Gesicht der Französin und
lässt ihre Augen monströs zur Seite quellen.
Seit der Krebs das Gehirn erreicht hat und sie erblindete,
denkt die 52-Jährige nur noch an den Tod. Vor einem
Gericht in Dijon versucht die frühere Lehrerin derzeit,
ihr Recht zu sterben durchzusetzen. Ganz Frankreich verfolgt
den Fall. Sogar die französische Regierung hat
darüber beraten und sich zerstritten.
Die Richter müssten Nein sagen, sagte Justizministerin
Rachida Dati im Rundfunk. „Wir haben unser Recht auf
die Europäische Konvention für Menschenrechte
über das Recht auf Leben gegründet.“ Die
Medizin sollte das Leben retten und nicht vernichten.
Dagegen zeigte Premierminister François Fillon
Verständnis für die ehemalige Lehrerin, die
sich jetzt keinen Kindern mehr zu zeigen wagt. Man sei
„an der Grenze des Intimen und dessen, was das Gesetz
sagen darf“. Bei einer Ablehnung der Richter
könnten die Ärzte Chantal Sébire vielleicht
„ohne Wasser und Ernährung bis zum Tod in ein
künstliches Koma versetzen“, riet der Premier.
Präsident Nicolas Sarkozy erklärte, die Regierung
wolle den Rat der kompetentesten Universitätsprofessoren
zu dem Fall einholen.
Chantal Sébire leidet an einem Esthesioneuroblastom,
einem sehr seltenen Krebs in der Rinne der Geruchsnerven.
In den vergangenen 20 Jahren wurden weltweit weniger als
1000 Fälle registriert. Vor zwölf Jahren
diagnostizierten die Ärzte die unheilbare Krankheit
bei der Frau aus Plombierés-les-Dijon im Burgund.
Sie verlor ihren Geruchs- und Geschmacksinn und zuletzt
das Augenlicht. Keine Chemotherapie konnte die Wucherung
stoppen. Jetzt möchte Chantal Sébire, dass
die Ärzte ihr ein Medikament verabreichen, damit
sie sterben kann. Vor zwei Jahren hatte Frankreich
nach lebhafter öffentlicher Debatte ein „Recht
zu sterben“ gesetzlich verankert. Die aktive
Sterbehilfe bleibt aber verboten.
Das Gericht in Dijon hat sein Urteil für kommenden
Montag angekündigt.
źródło: www.focus.de
entstellen – zniekształcać, wykrzywiać
sterben - umierać
der Fall - przypadek
unheilbar - niewyleczalny
der Gesichtstumor – nowotwór twarzy
rühren - dotykać
sogar - nawet
die Regierung - rząd
raten über (+Akk) – radzić nad/ o
die Sterbehilfe – pomoc przy umieraniu
bösartig - złośliwy
die Wucherung - narośl
monströs - monstrualny
quellen - wypływać
der Krebs - rak
das Gehirn - mózg
erblinden - oślepnąć
vor Gericht – przed sąd / sądem
versuchen - próbować
derzeit - obecnie
durchsetzen - przeforsować
verfolgen - śledzić
sich zerstreiten – pokłócić się
die Justizministerin – Minister Sprawiedliwości (kobieta)
der Rundfunk - rozgłośnia
die Menschenrechte – prawa ludzkie
vernichten - niszczyć
das Verständnis – zrozumienie, wyrozumiałość
sich wagen – odważyć się
die Ablehnung - odmowa
die Ernährung - odżywianie
künstlich - sztuczny
in ein Koma versetzen – wprawić w śpiączkę
Rat einholen – zaciągnąć rady
leiden an (+Dat) – cierpieć na
der Esthesioneuroblastom – blastom skórno-nerwowy
selten - rzadki
die Rinne – zagłębienie, rowek
der Geruchsnerv – nerw węchowy
weltweit – na skalę światową
der Geruchssinn – zmysł węchu
der Geschmacksinn – zmysł smaku
das Augenlicht – światło oka, widzenie, wzrok
ein Medikament verabreichen – podać lekarstwo
verankern - zakotwiczyć
verboten - zakazany
kommend – przyszły, nadchodzący
ankündigen - zapowiadać
Schule muss Betraum für Muslime haben
Muslimische Gebetsräume könnten in Berliner Schulen
bald zum Alltag gehören. Gestern wurde bekannt, dass das
Verwaltungsgericht dem Antrag eines muslimischen Schülers
stattgegeben hat.
Das Diesterweg-Gymnasium in Wedding muss es dem Schüler
ermöglichen, außerhalb der Unterrichtszeit in
der Schule sein islamisches Gebet zu verrichten.
Der Gymnasiast hatte geltend gemacht, dass er nach seinem
Glauben verpflichtet sei, fünfmal am Tag zu festgelegten
Zeiten zu beten, darunter auch am Mittag und Nachmittag.
Die Schulleitung hatte ihm das Beten in der Schule untersagt
und sich dabei auf das Neutralitätsgebot staatlicher
Einrichtungen berufen. Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts
folgte dieser Argumentation nicht. Sie gab dem Schüler
recht, der sich auf die im Grundgesetz verankerte
Religionsfreiheit berufen könne. Zu diesem Grundrecht
gehöre auch die Freiheit, seinen Glauben durch Beten
zu bekunden. Die Schule habe nicht darlegen können,
inwiefern dadurch ihr Bildungs- und Erziehungsauftrag
beeinträchtigt werde, heißt es in der
Urteilsbegründung. Auch müssten Lehrer oder
Mitschüler dem Gebet nicht „unentziehbar
ausgesetzt“ sein: „Schließlich könne
die Schule dem Schüler durch entsprechende
organisatorische Vorkehrungen ein ungestörtes
Beten in einem für andere nicht ohne weiteres
zugänglichen Bereich des Schulgeländes
ermöglichen.“
Schulleiter reagierten bestürzt auf das Urteil.
„Das Problem trat bei uns erstmals Mitte der 90er
Jahre auf“, sagt der Leiter der Carl-von-Ossietzky-Oberschule
in Kreuzberg, Gerhard Rähme: „Wir haben entsprechende
Anträge immer abgelehnt.“ Zum einen sei es
organisatorisch unmöglich mit dem Unterricht zu
vereinbaren, weil die Gebetszeiten sich ständig
ändern. Zum anderen müsse man dann Schülern
anderer Religionen die gleichen Rechte einräumen.
„Das ist eine Verletzung des Pluralitäts-
und Neutralitätsgebots der Schule“, sagte Rähme.
Das findet auch der bildungspolitischer Sprecher der Grünen
im Abgeordnetenhaus, Özcan Mutlu: „Wenn das Urteil
Bestand hat, wäre das ein gewaltiger Rückschritt
für die Integration. Die Schule muss ein neutraler
Ort bleiben.“ Der Generalsekretär des Islamrates
und stellvertretende Vorsitzende der Islamischen Föderation,
Burhan Kesici, begrüßte hingegen das Urteil.
Von der Bildungsverwaltung war bis Redaktionsschluss keine
Stellungnahme zu erhalten. Gegen das Urteil ist Beschwerde
beim Oberverwaltungsgericht möglich.
źródło: www.tagesspiegel.de
der Betraum, der Gebetsraum – miejsce modlitwy
der Muslim - muzułmanin
der Alltag - codzienność
bekannt werden – stać się znanym
das Verwaltungsgericht – Sąd Administracyjny
dem Antrag stattgeben – przychylić się do wniosku
ermöglichen - umożliwiać
das Gebet verrichten – odmawiać modlitwę
etwas geltend machen – zgłaszać coś
verpflichten - zobowiązać
festgelegt - ustalony
das Neutralitätsgebot – przepis o neutralności
staatliche Einrichtung – instytucja państwowa
sich berufen auf + (Akk) – powoływać się na
untersagen - zakazywać
die Kammer - izba
folgen – pójść za kimś
rechtgeben – przyznawać rację
das Grundgesetz - konstytucja
verankert – zakotwiczony, ściśle powiązany
die Religionsfreiheit – wolność religijna
das Grundrecht – prawo podstawowe
den Glauben bekunden – okazywać wiarę, wyznanie
darlegen - przedstawiać
inwiefern – jak dalece, w jakim stopniu
Bildungs-/ Erziehungsauftrag – misja edukacyjna/ wychowawcza
beeinträchtigen – wpływać negatywnie
die Urteilsbegründung – uzasadnienie wyroku
unentziehbar - nieuchronny
ausgesetzt sein + Dativ – być na coś wystawionym
entsprechend - odpowiednio
die Vorkehrung – środek zaradczy
ungestört – bez przeszkód
zugänglich - dostępny
der Bereich - obszar
der Schulleiter – dyrektor szkoły
bestürzt – z konsternacją
das Urteil - wyrok
auftreten - występować
ablehnen – odrzucać, odmawiać
vereinbaren – pogodzić, uzgodnić
einräumen – przyznać, udzielić
das Pluralitätsgebot – przepis o pluralizmie
das Abgeordnetenhaus - parlament
Bestand haben - trwać
gewaltig - gwaltowny
der Rückschritt – krok wstecz
der Islamrat – Rada Muzułmańska
stellvertretend – w zastępstwie
der Vorsitzende - przewodniczący
die Bildungsverwaltung – kuratorium oświaty
die Stellungnahme – stanowisko w sprawie
die Beschwerde – skarga
das Oberverwaltungsgericht – Wyższy Sąd Administracyjny
Die Situation der Frauen
Brandneue Studie – Ergebnisse wie in den fünfziger Jahren: In
Deutschland haben es Frauen im Berufsleben so schwer wie in kaum einem anderen
EU-Land. Sie verdienen ein Fünftel weniger als Männer, arbeiten extrem
oft in Teilzeit, machen selten Karriere.
Die Studie zeichnet ein erschreckendes Bild: Nur rund 26 Prozent der
Führungskräfte sind in Deutschland Frauen – damit liegt die
Bundesrepublik im Vergleich aller EU-Staaten abgeschlagen auf Platz 21. Und
natürlich verdienen Frauen weniger als Männer. Im EU-Durchschnitt
ist ihr Stundenlohn um 15 Prozent geringer. In Deutschland sind es satte 22
Prozent, besagt die EU-Studie. Zum Beispiel verdient eine Großhandelskauffrau
demnach rund 2.188 Euro brutto und damit 504 Euro weniger als ein männlicher
Kollege. Ein Informatiker bringt es im Durchschnitt auf 3.971 Euro Gehalt und damit
auf 381 Euro mehr als weibliche Kräfte in der Branche.
Die zweite deprimierende Erkenntnis, die die EU-Forscher nach eigener Aussage
besonders sorgt: Sobald Paare Kinder bekommen, passen immer noch in erster Linie
die Frauen ihre Arbeitssituation dem neuen Familienleben an. Die logische
Schlussfolgerung: Beim Karrieremachen hecheln sie den männlichen Kollegen
hoffnungslos abgeschlagen hinterher. Dazu passt auch, dass die Gehaltsunterschiede
zwischen Männern und Frauen in den ersten Jahren des Berufslebens noch geringer
sind als später und verheiratete Frauen schlechter bezahlt werden als Singles.
Dabei starten Frauen durchaus kraftvoll ins Berufsleben. Bei akademischen Abschlüssen
sind Frauen EU-weit zunächst erfolgreicher als Männer. Wenn es aber um eine
akademische Karriere geht, fallen sie immer weiter zurück. So sind von den
Hochschulabsolventen insgesamt 59 Prozent weiblich. Doch nur 43 Prozent erlangen
einen Doktortitel und nur 15 Prozent den Grad eines Professors.
źródło: www.spiegel.de
brandneu - najnowszy
das Ergebnis - wynik
kaum - wcale
das Fünftel – jedna piąta
die Teilzeit – pół etatu
die Studie zeichnet – sudia zarysowują/ ukazują
erschreckend - przerażający
die Führungskräfte – kadry kierownicze
im Vergleich – w porównaniu
abgeschlagen - wykopany
der Stundenlohn – wynagrodzenie godzinowe
satt – syty; tu: pełny
besagen - znaczyć
die Großhandelskauffrau – hurtownik (kobieta)
es bringen auf etw. - osiągnąć coś na
das Gehalt - wynagrodzenie
die Erkenntnis - przekonanie
die Aussage - wypowiedź
anpassen - dopasować
in erster Linie – w pierwszym rzędzie
die Schlussfolgerung - wniosek
hinterherhecheln – dyszeć za kimś
der Single - singiel
durchaus – bynajmniej, całkiem, koniecznie
kraftvoll - silny
der Abschluss – koniec szkoły
EU-weit – na obszarze UE
erfolgreich – skuteczny, z powodzeniem
zurückfallen – pozostawać w tyle
erlangen – uzyskać, zdobyć
der Grad - stopień
Koalition contra „Killerspiele“
Allein der Begriff ''Killerspiele'', den der bayerische Innenminister Günther
Beckstein 1999 geprägt hat, macht die undifferenzierte Meinung der Politiker
über Ego-Shooter deutlich. Computerspiele sollen verantwortlich sein für
Amokläufe an Schulen und im Zusammenspiel mit den üblichen
Verdächtigen, Comics und Popmusik, das Verführungspotenzial
einer terroristischen Vereinigung besitzen. Deshalb ist im Koalitionsvertrag
auch nicht von ''Simulation realitätsnaher Tötungshandlungen'' die
Rede, sondern schicht von ''Killerspielen''. Das sehen Anhänger von
''Counterstrike'' anders. ''Als Spieler unterstützen wir den
verantwortungsvollen Umgang mit den Neuen Medien und eine Richtlinie,
bei der Eltern unterstützt werden'', sagt Christian Chmiel, einer der
Teilnehmer, die gerade um den WM-Titel von ''Counterstrike'' kämpfen.
''Wir bitten darum, dass sich Eltern und Politiker intensiv mit der Materie
auseinander setzen und die Medienkompetenz fördern.'' Organisator Thomas von
Treichel kritisiert vor allem die Wortwahl: ''Der reißerische wie fachlich
unübliche Begriff Killerspiele zeugt nicht von einem tiefen Verständnis.''
Die Politiker untermauern ihre These mit kürzlich erschienenen Studien:
Die Universität Berlin fand heraus, dass exzessives Computerspielen im Gehirn
die gleichen Strukturen aktiviert wie stoffliche Drogen. Langzeitspieler könnten
also auch physisch abhängig werden. Wissenschaftler der Michigan State Universitz
kommen zu dem Ergebnis, dass zwischen virtueller und tatsächlicher Gewalt ein
kurzzeitiger Kausalzusammenhang bestehen könnte. ''Videospiele sind kritisiert
worden, weil sie aggressive Reaktionen und aggressives Benehmen steigern'', sagte
Projektleiter Rene Weber bei der Präsentation. ''Wir haben gezeigt, dass dieser
Zusammenhang auf einer neurobiologischen Ebene existiert.'' Studien wie diese
stärken den Wunsch nach einem generellen Verbot, aber auch Beispiele jugendlicher
Amokläufer werden als Begründung herangezogen. Im April 2002 tötete
Robert Steinhäuser an einer Schule in Erfurt 16 Menschen. Es wurde weniger die
Erziehung, das soziale Umfeld oder eine psychische Erkrankung des Täters
diskutiert als vielmehr seine kulturellen Vorlieben. Er sah gerne Filme, hörte
Rap- und Rockmusik und hatte auch noch Comics in seinem Regal stehen. Auf der
Festplatte seines Computers fand man Ego-Shooter wie ''Counterstrike''. (...)
Die Folgerung daraus war so banal wie beliebig: Die ''Killerspiele'' waren schuldig.
źródło: www.sueddeutschezeitung.de
das Killerspiel – zabójcza gra
der Innenminister – minister spraw wewnętrznych
prägen - kształtować
undifferenziert - nieróżnorodny
deutlich - wyraźny
der Amoklauf – napad szału
im Zusammenspiel – wspólnie z
üblich – zwykły, normalny
der Verdächtige - podejrzany
das Verführungspotenzial – potencjał do nakłaniania
es ist die Rede von (+Dat) – mowa jest o...
der Koalitionsvertrag – umowa koalicyjna
realitätsnah – bliski rzeczywistości
die Tötungshandlung – czyn zbrodniczy
der Anhänger - zwolennik
unterstützen - wspomagać
der Umgang – obchodzenie się z kimś/ czymś
die Richtlinie - dyrektywa
sich auseinander setzen – rozprawić się z czymś/ zająć się czymś
fördern - wspierać
reißerisch - porywczy
zeugen von (+Dat) – świadczyć o
untermauern – podbudowywać, podpierać
herausfinden – wyszukać, wybadać
exzessiv – przesadny, wybujały
das Gehirn - mózg
stofflich – materiałowy, tu: namacalny
der Langzeitspieler – gracz długodystansowy
abhängig – uzależniony, zależny
tatsächlich - rzeczywisty
die Gewalt - przemoc
der Kausalzusammenhang – związek przyczynowy
das Benehmen - zachowanie
steigern - podnosić
die Ebene - płaszczyzna
stärken - wzmacniać
der Wunsch - życzenie
das Verbot - zakaz
als Begründung heranziehen – przytoczyć jako potwierdzenie
die Erziehung - wychowanie
das Umfeld – otoczenie, środowisko
die Erkrankung - choroba
der Täter - sprawca
die Vorliebe – upodobanie, skłonność
die Festplatte – dysk twardy komputera
die Folgerung - skutek
beliebig - dowolny
Immer mehr Studenten leiden unter Burnout
Lernen bis zum Umfallen: Immer mehr Studierende fühlen sich emotional ausgebrannt.
Um ihren Ansprüchen gerecht zu werden, bleibt nur noch Zeit für das Studium.
Brisant ist, dass dieser Trend mit der Einführung von Bachelor- und
Masterstudiengängen zusammentrifft.
Als ''Newcomer der vergangenen Jahre'' bezeichnen deshalb Psychologen des Studentenwerks
(DSW) das Burnout-Syndrom. Etliche Studenten, die Beratungsstellen des DSW aufsuchen,
leiden unter chronischer Erschöpfung, die für das Burnout-Syndrom typisch ist.
Ständige Frustration und das Gefühl die eigenen Ziele nicht zu erreichen,
können diesen Zustand auslösen.
Das Burnout-Syndrom kann sich auch in Form von Versagensängsten, Angstattacken,
Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Magenkrämpfen äußern.
''Die Studierenden stehen unter immer stärkerem Erwartungs-, Leistungs- und vor
allem Zeitdruck. Die vielen laufenden Hochschulreformen dürfen aber nicht dazu
führen, dass ein Studium krank macht'', sagt DSW-Präsident Professor Rolf Dobischat.
Brisant ist, dass dieser Trend massiv in den letzten zwei bis drei Jahren auftitt. In
dieser Zeit sind auch Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt worden.
''Neben den hohen Anforderungen, die von außen an diese Studenten gestellt werden,
setzten sie sich auch selbst unter Druck. Sie studieren bis zum Umfallen, ohne auf ihre
eigenen Grenzen zu achten'', bestätigt Stefan Grob vom DSW.
Grob hebt auch Finanzierungsdruck, unter dem die Studenten stehen, hervor. So ergab die
aktuelle Sozialerhebung des DSW, dass zwar 90 Prozent der Studenten finanziell von ihren
Eltern unterstützt werden, dennoch jobben 63 Prozent der Studenten nebenher.
Auch die elterliche Unterstützung verpflichtet indirekt zur Leistung.
Fragt man die Studenten, sagt jeder siebte, dass bei ihm Beratungsbedarf zu depressiven
Verstimmungen besteht. Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie
Prüfungsängste stellen ein ebenso großes Problem da. Von
den 58 Studentenwerken in Deutschland bieten 43 ihren Studierenden psychologische
Beratung an.
ausgebrannt - wypalony
der Anspruch - wymaganie
brisant – interesujący do dyskusji (temat)
der Bachelorstudiengang – studia I stopnia ( licencjat)
der Masterstudiengang – studia II stopnia (magisterskie)
etlich - wiele
die Beratungsstelle – ośrodek doradztwa
die Erschöpfung - wyczerpanie
den Zustand auslösen – wywoływać stan
die Versagensängste – obawy o niepowodzenie
die Schlafstörungen – zaburzenia snu
der Magenkrampf – skurcz żołądka
unter dem Druck stehen (Erwartungs-, Leistungs-, Zeitdruck) – być pod presją (oczekiwań, pracy, czasu)
laufend - bieżący
auftreten - występować
die Anforderung - wymaganie
hervorheben - podkreślać
ergeben – tu: wykazywać
die Sozialerhebung – dochodzenie społeczne
nebenherjobben – dorabiać na boku
die Unterstützung - wsparcie
die Verstimmung - rozstrojenie
die Schwierigkeit - trudność
das Studentenwerk – zrzeszenie studenckie
źródło: welt.de
Spaß an der Arbeit?
In Deutschland motivieren nette Kollegen
Was einen Mitarbeiter zu Höchstleistungen motiviert, hängt in einem
hohen Maß; davon ab, in welchem Land er arbeitet. Zu diesem Ergebnis kommen
Studien der Managementberatung Mercer, die die Gründe für das
Mitarbeiterengagement in 22 Ländern untersucht haben. Demnach sind
den Arbeitnehmern in Deutschland nette Kollegen am wichtigsten, es folgen
ein respektvoller Umgang miteinander und die Art der Arbeit. Schlusslicht
auf der Motivationsliste der Deutschen sind variable Gehaltsbestandteile wie
Boni. Auch die langfristigen Karriereperspektiven und die Möglichkeiten
zur Weiterbildung spielen eine untergeordnete Rolle.
In anderen Ländern sieht das Bild anders aus. Für die Chinesen
haben zum Beispiel betriebliche Zusatzleistungen eine große Bedeutung,
die Art der Arbeit ist ihnen dagegen nicht so wichtig. Anders als die Chinesen
fühlen sich japanische Arbeitnehmer durch betriebliche Zusatzleistungen
überhaupt nicht motiviert, wohl aber durch ein hohes Grundgehalt.
In Amerika steht der respektvolle Umgang miteinander an oberster Stelle,
der variablen Vergütung dagegen kommt, wie in Deutschland, die geringste
Bedeutung zu. In Frankreich steht die Work-Life-Balance hoch im Kurs, ein
ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben. Den Indern ist dieses
dagegen nicht so wichtig. Solche Erkenntnisse sind vor allem für die
Personalverantwortlichen international agierender Unternehmen interessant.
źródło: www.faz.net
in einem hohen Maß – w dużej mierze
das Mitarbeiterengagement – zaangażowanie współpracowników
respektvoll – pełen szacunku, z szacunkiem
der Umgang – obchodzenie się
das Schlusslicht – ostatnia rzecz w kolejności
variabel - zmienny
der Gehaltsbestandteil – element składowy płacy
der Bonus, die Boni – premia, bonifikata
langfristig - długoterminowy
betrieblich – firmowy, zakładowy
die Zusatzleistung – praca dodatkowa
das Grundgehalt – płaca podstawowa
die Vergütung – zapłata za pracę
e-r Sache kommt die geringste Bedeutung zu – jakiejś rzeczy przypisuje się najmniejsze znaczenie
die Work-Life-Balance – balans między pracą a życiem prywatnym
ausgewogen - wyważony
das Verhältnis – związek, relacja
der Personalverantwortliche – pracownik działu kadr
agierend - działający
das Unternehmen – przedsiębiorstow, firma
Neue Trends beim Flirten -
Zeichensprache ist wichtig
Ob Autoaufkleber, Smiley oder
Plüschherz - beim Flirten werden Bilder und Zeichen immer wichtiger.
Trendforscher beobachten, dass täglich mehr junge Menschen
auf Liebesbriefe und wortreiche Techtelmechtel verzichten.
Sie setzen auf Zeichensprache, um nach einem
flüchtigen Blick auf das jeweilige Symbol
schnell in Kontakt
zu treten.
"Der Trend geht bei jungen Leuten eindeutig zur
non-verbalen Kommunikation", sagt Oliver Perzborn vom Hamburger Trendbüro.
Von der Softwarefirma, die sich "Emoticons" für alle Liebeslagen
ausdenkt, bis zum Nippesproduzenten, der Herzen anbietet, versuchen ganze Branchen
mit dem Gefühlsleben der "Netzwerk-Kinder" Geld zu machen.
Laut Perzborn geht es den Heranwachsenden vor allem darum,
ihre Botschaften kurz und prägnant
rüberzubringen.
Die Kommunikationsbranche hat diesen Trend längst erkannt.
Ins Handy getippte Buchstabenkombinationen ersetzen
Wörter, gelbe Smileys beschreiben Gefühle in Kurzform.
Der Netzbetreiber O2 spricht von einem Boom der SMS-Sprache. "Ein
Viertel unserer Umsätze basiert
inzwischen auf dem Verschicken von
Kurznachrichten ", sagte ein Firmensprecher.
Allein über das O2-Netz hätten im vergangenen
Jahr 2,8 Milliarden Menschen "gesimst", rund 600
Millionen Menschen mehr als im Vorjahr.
Wer in der Liebe nicht die richtigen Worte findet, kann auch seine Schuhe zur
Hilfe nehmen. Das behauptet zumindest die Firma K-Swiss,
die im Januar einen "sprechenden Sneaker" für junge Männer
auf den Markt gebracht hat. Jeder Schuh hat fünf
Streifen auf jeder Seite, die über ein
Schiebesystem in Höhe und Farbe
verändert werden können.
In Zukunft will
das Unternehmen ein Wörterbuch mit den Codes ins
Internet stellen.
Der 24-jährige Robert Hunjet aus Düsseldorf gehört zu rund 250 000
Heranwachsenden in Deutschland, die die Schuhsprache bereits
beherrschen. Bei ihm bedeuten vier Streifen runter, einen Streifen hoch
"Looking 4 some-1" ("Ich bin noch zu haben"). Die Idee der Schuhsprache kommt aus
Amerika und hat inzwischen in Deutschland, England und den Benelux-Ländern
Fuß
gefasst.
Auch eine alte Form der
Kontaktaufnahme findet neue Freundinnen: Die Sprache der
Fächer. Julia Schmidt aus Berlin hat eine Fächersprache-
AG gegründet, in der sie mit Freundinnen die Flirtsprache des 17. und 18. Jahrhunderts
übt. "Es macht mir
unheimlich viel Spaß, mir
vorzustellen, eine
adelige Dame zu sein, die ihrem
Auserwählten mit ihrem Fächer eine
geheime Botschaft
übermittelt", sagt die 16-Jährige. Sie hat jedoch
Zweifel, ob
gleichaltrige Jungen ihre Fächergesten
deuten könnten. Ein geöffneter Fächer, den man mit der linken
Hand über
die Wange gleiten lasse, signalisiert Liebe. Lässt die Frau den
Fächer mit der rechten Hand halb geöffnet
flattern, kann der Mann davon
ausgehen, dass die Dame
bereits vergeben ist.
źródło: dpa / http://www.morgenweb.de
die Zeichensprache - mowa za pomocą znaków, mowa na migi
der Autoaufkleber - nalepka na samochód
das Plüschherz - pluszowe serce
der Trendforscher - badacz trendów
wortreich - obfitujący w słowa
das Techtelmechtel - miłostka, flirt
setzen auf - stawiać na
der flüchtige Blick - przelotne spojrzenie, rzut oka
in Kontakt treten - nawiązać kontakt
eindeutig - jednoznacznie
die Liebeslage - pozycja miłosna
das Gefühlsleben - życie uczuciowe
die/der Heranwachsende,n - dorastająca/cy
die Botschaft,en - wiadomość
prägnant - dobitnie, trafnie
überbringen - dostarczyć, doręczyć
längst - od dawna, dawno
getippte Buchstabenkombinationen - wstukane kombinacje liter
ersetzen - zastępować
in Kurzform - w krótkiej formie
das Viertel - jedna czwarta
der Umsatz - obrót
das Verschicken von Kurznachrichten - wysyłanie krótkich wiadomości
basieren auf - opierać się na
der Firmensprecher - rzecznik prasowy firmy
simsen - wysyłaś sms
vergangen - ubiegły
behaupten - twierdzić
zumindest - przynajmniej
auf den Markt bringen - wprowadzić na rynek
die Streife - pasek
das Schiebesystem - system suwaków
verändern - zmieniać
In Zukunft - w przyszłości
das Unternehmen - firma, przedsiębiorstwo
beherrschen - opanować
fassen - ująć
die Kontaktaufnahme - podjęcie, nawiązanie kontaktu
der Fächer - wachlarz
die AG-Aktiengesellschaft - spółka akcyjna
gründen - założyć
üben - ćwiczyć
unheimlich - niesamowicie
sich(Dat.)vorstellen - wyobrazić sobie
die adelige Dame - szlachcianka
der Auserwählte,n - wybraniec
geheim - tajemniczy
übermitteln - przekazać
die Zweifel - wątpliwość
gleichaltrig - rówieśnik
deuten - zinterpretować
die Wange - policzek
flattern - trzepotać
ausgehen von - wychodzić z założenia
bereits vergeben - już nie na wydanie
Können Gebete helfen?
Manche von Euch machen es jeden Abend, andere ganz selten oder nie - beten. Wenn man an Gott glaubt und sich etwas ganz doll wünscht, sollen Gebete helfen, diesen Wunsch zu erfüllen. Aber können Gebete wirklich etwas bewirken? Amerikanische Wissenschaftler haben das jetzt untersucht.
Wenn wir uns etwas von Herzen wünschen, dann würden wir alles dafür tun. Man wünscht sich schöne Sachen oder wirklich wichtige Sachen. Ihr kennt das bestimmt. Ob es nun die neue Puppe ist oder aber der Wunsch, dass der beste Freund schnell wieder gesund wird.
Wenn man sich etwas wirklich wünscht, dann versucht man alles, um es zu erreichen. Man unternimmt alles und betet manchmal vielleicht sogar. Beim Beten bitten gläubige Menschen Gott, dass er ihnen den Wunsch erfüllt. Aber funktioniert das wirklich? Führt beten wirklich dazu, dass der Wunsch in Erfüllung geht?
Manche Ärzte und Psychologen sind überzeugt, dass Gebete die seelische und körperliche Gesundheit fördern, dass sich Menschen also dadurch besser fühlen. Jetzt hat der amerikanische Herzspezialist Mitchell Krucoff von der Universität in Durham eine Studie durchgeführt, mit der er beweisen will, dass Beten gut für die Heilung ist.
Der Arzt untersucht schon lange die Wirkung von Heilmethoden ohne Medikamente. Er untersucht Methoden, die auf den Geist und die Seele der Patienten wirken. Bei der neuen Studie haben sich 750 Patienten beteiligt.
Das Ergebnis der Untersuchung ist eindeutig: Es ging den Patienten besser, für die regelmäßig gebetet wurde. Den Patienten, für die gar nicht oder nur wenig gebetet wurde, ging es schlechter.
Mit der Untersuchung wollte der Arzt herausfinden, ob der menschliche Geist zur Heilung von anderen Menschen beitragen kann. Er wollte nicht beweisen, ob es einen Gott gibt oder nicht. Denn darüber wird immer wieder gestritten, wie Ihr vielleicht wisst. Die Untersuchung hat nun ergeben, dass Beten das Mitgefühl fördert und sich dadurch das Herz der Patienten öffnet und es schneller heilt. So sagt es der Arzt.
Die Patienten sollten allerdings auch an das Gebet glauben. Fest steht, dass die Medizin allein manchmal nicht helfen kann. Der Glaube an die Heilung ist ebenso wichtig. Wenn Menschen daran glauben, dass beten ihnen helfen kann, dann hilft es ihnen eben manchmal auch wirklich.
Text: Judith Voigt
Text vom: 20. Juni 2005
Gebet - modlitwa
beten - modlić się
glauben - wierzyć w
doll - tu: super, kapitalny
erfüllen - spełnić
bewirken - osiągnąć, powodować
erreichen - osiągnąć
unternehmen - podejmować, przedsięwziąć
fördern - popierać
beweisen - udowodnić
herausfinden - stwierdzać
ergeben - wykazać (tu: badanie wykazało)
e Heilung - leczenie
Küssen - die schönste Droge der Welt!
Die "Droge" Kuss wirkt bei Frauen sofort: Ihr Puls
geht von 60 auf 130 und die Atemfrequenz steigt
von 13 auf 60 an. Der Blutdruck nimmt
rapide zu und auch die Lippen schwellen an.
Das Gute an der "Droge" ist, dass sie zwar psychisch und physisch
abhängig macht, aber dafür keine
Nebenwirkungen hat. Vielmehr ist sie absolut gesund.
Küssen macht die Haut glatter, kräftigt die M
uskulatur, stärkt die Immunabwehr und wirkt
antidepressiv.
Jeder Kuss setzt Endorphine frei,
ein körpereigenes Rauschmittel. Laut einer Statistik soll ein Großteil der Weltbevölkerung von der "Droge" Küsen abhängig sein.
źródło: http://www.young.de
die Droge - narkotyk
wirken - działać
diee Atemfrequenz - częstotliwość oddychania
der Blutdruck - ciśnienie tętnicze
rapide - gwałtownie
anschwellen - nabrzmieć
abhängig - uzależniony
die Nebenwirkung - działanie uboczne
glatt - gładki
die Immunabwehr - system odpornościowy
antidepressiv - lek antydepresyjny
freisetzen - wyzwalać
Kauf von Markenprodukten ist emotionale
Entscheidung
Beim Kauf von Markenprodukten lassen sich Kunden eher
vom Gefühl als vom Verstand leiten.
Das ist das Ergebnis von
Untersuchungen der Forschungsgruppe Neuroökonomie
an der Universität Münster.
Studien dieses Zusammenschlusses von Radiologen,
Betriebswirtschaftlern und Neurologen. Durchblutungsprozesse in den für
Emotionen und Rationalität zuständigen
Teilen des Gehirns zeigten, ob
Kaufentscheidungen
vom Gefühl oder vom Verstand beeinflusst würden.
«Starke Marken lösen emotional ein richtiges Feuer
im Gehirn aus », sagte der Direktor des
Instituts für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing, Prof. Dieter Ahlert.
Bei Markenware griffen die Kunden darum schneller ins
Portemonnaie als bei unbekannten Produkten, sagte
Michael Deppe von der Klinik für Neurologie am Dienstag im Vorfeld des
zweiten internationalen Kongresses zur Neuroökonomie.
Ziel der Neuroökonomen sei es, Entscheidungsprozesse im Gehirn und damit
auch die Wirkung von Produkten auf das
Konsumverhalten zu verstehen. In Deutschland sind
nach Angaben der Forscher im
vergangenen Jahr rund 36 Milliarden Euro
in Werbung investiert worden. «Ein großer
Anteil davon ist wirkungslos verpufft
», sagte Ahlert. Besonders die Werbeindustrie könne daher
künftig reges Interesse an der Neuroökonomie zeigen.
źródło: http://www.web.de
r Kauf - zakup, kupno
e Entscheidung - decyzja
r Kunde - klient
eher - raczej
s Gefühl - czucie, uczucie
r Verstand - rozum
leiten - prowadzić, kierować
das Ergebnis von Untersuchungen der Forschungsgruppe - wynik badań grupy naukowców
r Zusammenschluss - połączenie
e Durchblutung - ukrwienie
r Betriebswirtschaftler - ekonomista
zuständig - właściwy
s Gehirn - mózg
e Kaufentscheidung - decyzja zakupu
beeinflussen - wpływać
auslösen - wywoływać
e Markenware - towar markowy
e Wirkung - działanie
unbekannt - nieznany
s Konsumverhalten - zachowanie konsumenckie
e Angaben (Pl.) - dane
vergangen - miniony
e Werbung - reklama
r Anteil - część
wirkungslos - bezskuteczny
verpufft - tu: spełznąć na niczym
künftig - przyszły
rege - ożywiony
LACHEN SIE
40-MAL Lachen am Tag beschwingt mehr als zwei Gläser Champagner
Lachen ist genial!
Es baut Stress ab,
regt die Atmung an,
senkt den Blutdruck,
stärkt das Immunsystem und erzeugt jede
Menge Glückshormone - der deutsch "Lachkongress"
empfiehlt:
- Beim Frühstück statt Schreckensnachrichten
aus der Zeitung zu lesen, im Internet auf
www.lachen.de klicken. Mit witzigen Stories und Animationen
fängt der
Tag positiv an! Joy-Tipp: Abonnieren
Sie den Funmail-Witze-Service!
- Bein Missgeschicken setzen sie die Humorbrille
auf: Machen Sie Ihrem Ärger Luft und
sagen Sie mehrmals laut vor,
was mal wieder alles schief gelaufen ist.
Übertreiben Sie dabei
richtig - die Folge:
Sie müssen über
sich selbst lachen und ihre Probleme wirken auf einmal nichtig und klein!
- Bei Stress im Büro - Verschwinden Sie kurz
auf die Toilette, stellen Sie sich vor dem Spiegel und ziehen
Sie zwei Minuten die Mundwinkel nach oben.
Wer sich selbst so anlacht, hat sofort wieder gute
Laune.
- Bei Weltschmerz schauen Sie gemeinsam mit Freunden den
Kulturfilm "Die Fabelhafte Amelie". Echt komisch,
was sich Amelie einfallen lässt, um andere glücklich zu machen.
źródło: Joy Juli 2002
abbauen - zmniejszać
anregen - pobudzać
senken - obniżać
r Blutdruck - ciśnienie krwi
erzeugen - wytwarzać
"Lachkongress" - "kongres śmiechu"
empfehlen - polecać, zalecać
statt - zamiast
e Schreckensnachricht - straszna wiadomość
anfangen - rozpoczynać
abonnieren - prenumerować
s Missgeschick - niepowodzenie
aufsetzen - wkładać
vorsagen - podpowiadać
schief - krzywo, tu: źle
übertreiben - przesadzać, wyolbrzymiać
e Folge - skutek
nichtig - błahy
verschwinden - zniknąć
ziehen - ciągnąć (nach oben - podciągnąć)
s Mundwinkel - kąciki ust
anlachen - uśmiechać się
fabelhaft - bajeczny, nadzwyczajny
echt - autentycznie
Heiraten macht Männer und Frauen glücklich
Heiraten macht glücklich und zwar Männer und Frauen
gleichermaßen, wie eine australische Studie
feststellt. Entgegen bisheriger
Annahmen liefert die Ehe Männern
demnach doch nicht mehr
seelischen Auftrieb als
ihren Gattinnen, berichtet das britische
Fachmagazin "New Scientist" über die Studie des
Psychologen David de Vaus von der La Trobe University in Melbourne.
Demnach litten sowohl 15 Prozent
der männlichen als auch der weiblichen Verheirateten unter Stress,
bei Singles waren es, ebenfalls unabhängig vom
Geschlecht, 25 Prozent. Am glücklichsten waren
unter den mehr als 10 600 befragten Australiern die Frauen mit Mann,
Kindern und einem Job. Seit einer Studie aus den 70er Jahren war es
Konsens unter vielen
Wissenschaftlern, dass verheiratete Männer zu
Lasten ihrer Frauen glücklicher sind als
Junggesellen. In der Untersuchung der Soziologin
Jessie Bernard von 1972 waren verheiratete Frauen deutlich
ängstlicher und passiver als ihre
Gatten, zudem litten sie
häufiger an Depressionen und
Neurosen. Diese Ergebnisse wurde in den 70ern
zu einer der Grundlagen der
Emanzipationsbewegung. Bernard habe die Grenzen
bei ihrer Untersuchung zu eng gesteckt, kritisiert de Vaus. So habe sie
ignoriert, dass sich seelisches Unwohlsein bei
Männern häufiger als Drogen- oder Alkohol-Abhängigkeit
bemerkbar mache anstatt durch die eher
typisch weiblichen Gemütserkrankungen.
Psychologen debattieren dem "New Scientist" zufolge nun
weltweit darüber, ob die Schlussfolgerungen
Bernards schlichtweg falsch waren oder ob
verheiratete Frauen sich heute einfach glücklicher fühlen als vor 30 Jahren.
źródło: http://www.web.de
Wortschatz:
gleichermaßen - w równej mierze
feststellen - stwierdzić, ustalać
entgegen - wbrew
e Annahme - przypuszczenie
liefern - dostarczać
demnach - zatem, według tego
seelisch - duchowy
r Auftrieb - przypływ energii
e Gattin - małżonka
leiden (litt, gelitten) - cierpieć
ebenfalls - także
s Geschlecht - płeć
s Konsens - zgoda
r Wissenschaftler - naukowiec
zu jds Lasten - na czyjś koszt (na czyimś utrzymaniu)
s Junggesellen - kawaler
ängstlich - bojaźliwy, tchórzliwy
r Gatte - małżonek
häufig - często
e Neurose - nerwica
e Grundlage - podstawa, fundament
e Emanzipationsbewegung - ruch emancypacyjny (związany z wyzwoleniem kobiet)
s Unwohlsein - niedyspozycja
bemerkbar - widoczny, zauważalny
e Gemütserkrankung - choroba psychiczna
e Schlussfolgerung - wniosek
Gebremstes Tempo in der Freizeit
Frühling, frische Luft -
wer mag da nicht aktiv sein?
Aber bitte nicht zu verbissen - das
ergab
unsere aktuelle Umfrage
67 Prozent der Deutschen gehen in ihrer Freizeit spazieren,
48 Prozent fahren Rad, und 41 Prozent beschäftigen
sich mit dem Garten, wie die Zeitschrift "Das Haus"
ermittelte. Wenn es anstrengender wird,
macht sich
Zurückhaltung breit. 27 Prozent gehen
wandern,
18 Prozent joggen, und sportliches Radfahren steht
für 8 Prozent auf dem Programm. Typisch junge Sportarten,
denn bei den 14 bis 29-Jährigen joggt jeder Dritte
(33 Prozent). 59 Prozent der Jungen fahren Rad -
15 Prozent mit sportlichem Ehrgeiz. Die
Mehrheit
der Deutschen bewegt sich lieber gemütlich
fort.
Jeder Zweite (49 Prozent) macht Ausflüge mit dem Auto,
und 49 Prozent genießen einen
Einkaufsbummel, speziell
die Frauen (64 Prozent). Zu Hause hat der Freizeitstress
gar keine Chance. 86 Prozent der Befragten nennen als
liebste Beschäftigung, gemütlich zu entspannen.
Im Zeitalter
der Medien heißt das: Fernsehen (94 Prozent), Radio hören
(84 Prozent), Zeitung (83 Prozent) oder Zeitschriften (78 Prozent)
lesen. Im Mittelfeld liegen Aktivitäten wie
Kochen (57 Prozent),
Gäste einladen (56 Prozent) oder Bücher lesen (48 Prozent).
Nur eine Minderheit schaltet anders
ab: Jeder Zehnte macht
zu Hause Fitnesstraining, 9 Prozent malen oder zeichnen,
6 Prozent suchen Ausgleich durch mentales Training. Hier
liegt der Trend der Zukunft. Bei den Jüngeren trimmen sich
schon heute 18 Prozent zu Hause, weitere 18 Prozent werden
in ihrer Freizeit künstlerisch aktiv.
źródło: http://www.haus.de
Wortschatz:
gebremst - spowolniony
r Frühling - wiosna
verbissen - zawzięcie
ergeben - wykazywać
e Umfrage - ankieta
sich beschäftigen - zajmować się
e Zeitschrift - czasopismo
ermitteln - stwierdzać
anstrengend - wyczerpujący, ciężki
s Zurückhaltung - wstrzemięźliwość
wandern - wędrować
joggen - uprawiać jogging
e Sportart - dyscyplina sportu
r Ehrgeiz - ambicja
e Mehrheit - większość
sich fortbewegen - poruszać się, przemieszczać się
r Ausflug - wycieczka
genießen - rozkoszować się
s Einkaufsbummel - spacer po sklepach
entspannen - odprężać
s Zeitalter - wiek
s Mittelfeld - środek
e Minderheit - mniejszość
abschalten - wyłączać
r Ausgleich - równowaga
trimmen - trenować, poprawiać kondycję
künstlerisch - artystyczny
Bei der polnischen Jugend liegt die Familie vorn
Polnische Jugendliche geben sich
eher traditionell.
Einer Studie des Meinungsforschungsinstituts
CBOS zufolge steht bei 88 Prozent der
Befragten die Familie an erster
Stelle auf der Werteskala. Hohen
Stellenwert nehmen auch Gesundheit
(84 Prozent) und Arbeit (54 Prozent) ein. Aus der Studie geht
u.a. auch hervor, dass die Hälfte der rund 10 Millionen jungen
Polen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren lernt bzw. studiert.
Nur ein Viertel geht demnach einer
regulären Beschäftigung nach.
Rund 90 Prozent gaben an, eine Familie
gründen zu wollen und Kinder zu kriegen.
Allerdings heiraten die jungen Polinnen immer
später. Lag das Durchschnittsalter
der Heiratswilligen Anfang der
Neunziger noch bei 20 bis 24 Jahren, liegt es jetzt
bei 25 bis 29 Jahren.
źródło: http://www.mdr.de
Wortschatz:
eher - raczej
s Meinungsforschungsinstitut - ośrodek badania opinii bublicznej
zufolge - według
r/e Befragte(r) - respondent(ka)
e Werteskala - skala wartości
r Stellenwert - znaczenie
e Beschäftigung - zatrudnienie
angeben - podawać
s Durchschnittsalter - przeciętny wiek
r Heiratswilliger - chętny do zawarcia ślubu
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