Blockade von Kinderpornografie vorgesehen

Die Europäische Kommission will alle 27 EU-Staaten verpflichten, den Zugang zu kinderpornografischen Webseiten zu blockieren. Dies ist Teil einer umfassenden Richtlinie zum Kinderschutz, deren Entwurf EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström in Brüssel präsentierte. Würde der Vorschlag realisiert, müsste Deutschland jene Internetsperren einführen, von denen sich die schwarz-gelbe Regierung gerade verabschiedet hatte.

źródło: www.tagesschau.de, www.dnes.de

die Kinderpornografie – pornografia dziecięca
vorgesehen – przewidziany
die Europäische Kommission – Komisja Europejska
der EU-Staat, -en – państwo Unii Europejskiej
verpflichten – zobowiązać
der Zugang zu – dostęp do
umfassend – szczegółowy, obszerny
die Richtlinie – dyrektywa
der Kinderschutz – ochrona dzieci
der Entwurf – projekt
die EU-Innenkommissarin – komisarz ds. wewnętrznych UE
einen Vorschlag realisieren – realizować propozycję
die Internetsperre, -n – blokada Internetu
einführen – wprowadzić
sich verabschieden von – pożegnać się z, nie przyjąć
die schwarz-gelbe Regierung – koalicja rządząca CDU/CSU i FDP




Nach Missbrauchsfällen in Deutschland der Papst schweigt und verärgert die Katholiken

Unter den deutschen Katholiken wächst der Unmut über das Schweigen von Papst Benedikt XVI. zu den bekannt gewordenen Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen. „Viele kirchentreue Katholiken bedauern es, dass Benedikt XVI. nicht einmal ein kleines Wort des Mitgefühls geäußert hat", sagte Christian Weisner, Vorstandsmitglied der Reformbewegung „Wir sind Kirche". Die katholische Jugend drängte Papst Benedikt XVI., zu den Missbrauchsfällen öffentlich Stellung zu beziehen. „Das beschäftigt die Menschen, ob sie gläubig sind oder nicht, und der Heilige Vater sollte sich dazu äußern", sagte der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Dirk Tänzler. Dies sei auch deshalb nötig, weil die Kirche in Deutschland in einer ihrer tiefsten Sinnkrisen seit 1945 stecke.
Der Papst hatte beim Angelus-Gebet in Rom erneut die Gelegenheit verstreichen lassen, sich auf den Skandal in katholischen Einrichtungen in Deutschland zu beziehen. Möglicherweise wird er aber in Kürze Stellung dazu nehmen.

źródło: www.tagesschau.de

der Missbrauchsfall, ..e – przypadek molestowania seksualnego
der Papst – Papież
schweigen – milczeć
verärgern – irytować
der Unmut – niezadowolenie, niechęć
katholische Einrichtung – katolicka placówka oświatowa
kirchentreu – wierny kościołowi
bedauern – ubolewać
das Mitgefühl – współczucie
das Vorstandsmitglied – członek zarządu
die Reformbewegung – ruch reformatorski
drängen – naciskać
öffentlich Stellung beziehen – zająć publicznie stanowisko
gläubig – wierzący
der Heilige Vater – Ojciec Święty
der Vorsitzende – przewodniczący
in einer Sinnkrise stecken – znajdować się w kryzysie duchowym
das Angelus-Gebet – modlitwa na Anioł Pański
erneut – ponownie
die Gelegenheit verstreichen lassen – nie skorzystać z okazji
sich beziehen auf – odnosić się do
möglicherweise – możliwe, że…
in Kürze – wkrótce
zu etw. Stellung nehmen – zająć stanowisko wobec czegoś




Männer wollen Action, Frauen wollen lernen

Männer lassen sich bei Computerspielen von actionreichen Abenteuern faszinieren, Frauen hingegen beschäftigen sich lieber mit Denksportspielen.

Das ergab eine von Today's Gamers durchgeführte Studie unter 13.000 Personen in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, UK, Belgien und den Vereinigten Staaten. Mit 63 Prozent spielen in Deutschland fast ebenso viele Frauen Computerspiele wie Männer (67 Prozent). Bei Spieleportalen liegen die weiblichen Internetnutzer sogar vorne. Klassische PC-Spiele werden von 70 Prozent der Befragten genutzt, Konsolengames von 56 Prozent. Spieleportale besuchen 40 Prozent der deutschen Internetnutzer – 46 Prozent der Frauen, 35 Prozent der Männer. „Männer wollen gewinnen und lieben Action, Frauen wollen sich anstrengen", meint Psychologe Marcelino Lopez. Die beliebtesten Spiele bei Frauen sind Denksportspiele, Puzzles und Mahjong.

źródło: www.dnews.de

sich von etw. faszinieren lassen – dać się czymś zafascynować, oczarować
actionreich – pełen akcji
das Abenteuer, - – przygoda
hingegen – natomiast
sich mit etw. beschäftigen– zajmować się czymś
das Denksportspiel, -e – gra umysłowa, rozrywka umysłowa
ergeben – wykazać
eine Studie durchführen – przeprowadzić badanie
das Spieleportal, -e – internetowy portal oferujący gry
vorne liegen – być na czele, mieć przewagę
der Internetnutzer, - – użytkownik Internetu
sich anstrengen – wysilać się, wytężać się




Job-Bewerbung: Migranten selbst bei exzellenter Qualifikation benachteiligt

Man präsentiert einen tadellosen Lebenslauf, allerbeste Noten und zeigt Engagement – doch diese Faktoren reichen für das Erhalten einer Arbeitsstelle oder eines Praktikums oft nicht allein aus. Die Herkunft spielt ebenfalls eine Rolle. Das wies die Universität Konstanz wissenschaftlich nach. Die Forscher bastelten Online-Bewerbungen für ein Praktikum und reichten diese bei 528 Firmen ein. Lebenslauf und Zeugnisse der fiktiven Personen waren immer exzellent. Nun wurde getestet, wer mehr Zusagen bekommt – Tobias und Dennis oder Fatih und Serkan. Das Ergebnis war eindeutig. Bei größeren Firmen bevorzugte man zu 14 Prozent die deutschnamigen Bewerber, bei kleineren Firmen sogar zu 24 Prozent. Ein Empfehlungsschreiben eines vorherigen Arbeitgebers hebt jedoch Vorurteile auf. Liegt ein positives Schreiben bei, kommt es auf den Namen eines Bewerbers nicht mehr an.

źródło: www.shortnews.de

die Job-Bewerbung – podanie o pracę
exzellent – świetny, doskonały
benachteiligen – dyskryminować
einen tadellosen Lebenslauf präsentieren – przedstawić nienaganny życiorys
allerbeste Noten (Pl.) – jak najlepsze oceny
das Engagement – zaangażowanie
der Faktor, -en – czynnik
ausreichen – wystarczać
die Arbeitsstelle – miejsce pracy
die Herkunft – pochodzenie
ebenfalls – również
etw. wissenschaftlich nachweisen – udowodnić coś naukowo

basteln – wykonać
einreichen – przedłożyć
das Zeugnis, -se – świadectwo
fiktiv – fikcyjny
eine Zusage bekommen – tu: otrzymać pozytywną odpowiedź
eindeutig – jednoznaczny

bevorzugen – faworyzować
deutschnamiger Bewerber – kandydat pochodzenia niemieckiego
das Empfehlungsschreiben – list polecający
vorheriger Arbeitgeber – wcześniejszy pracodawca
Vorurteile (Pl.) aufheben – eliminować uprzedzenia
beiliegen – być załączonym
ankommen auf – chodzić o



Umfrage bestätigt: Briten das hässlichste Volk der Welt

Eine aktuelle Umfrage einer Partnervermittlungsagentur scheint den Verdacht zu bestätigen, die britischen Männer seien nicht gerade die schönsten der Welt. Aber auch den Deutschen bleibt nur wenig Grund zur Schadenfreude.
Zwar belegten die Briten den ersten Platz unter den hässlichsten Menschen der Welt, jedoch nur knapp dahinter liegen die Deutschen. Der angebliche Grund hierfür: Die Deutschen seien zwar nicht hässlich, würden aber zu wenig lächeln.
Laut der Umfrage können russische Männer stolz auf ihre Frauen sein. Nur deren Schönheit würde sich im Nationenvergleich positiv auf das Gesamtergebnis Russlands auswirken.

źródło: www.shortnews.de

die Umfrage – ankieta
hässlich – brzydki
das Volk – naród
die Partnervermittlungsagentur – biuro matrymonialne
den Verdacht bestätigen – potwierdzać podejrzenie
…bleibt nur wenig Grund zur Schadenfreude – …pozostaje tylko niewiele powodów do satysfakcji
den ersten Platz belegen – zajmować pierwsze miejsce
knapp dahinter – tuż za
angeblich – rzekomy
stolz auf – dumny z
sich positiv auswirken auf – wpływać pozytywnie na
das Gesamtergebnis – łączny wynik



Risiko Schönheits-OP

Viele Jugendliche wünschen sich eine Schönheitsoperation – ein verführter Eingriff kann für Minderjährige aber leicht unerwünschte Folgen haben. „Eine Nasen-OP zum Beispiel macht erst dann Sinn, wenn die Nase völlig ausgewachsen ist“, sagte Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Köln, am Mittwoch in einem Gespräch mit dem dpa-Themendienst. „Wenn Jugendliche sich dann mit 14 die Nase begradigen lassen, kann sie später wieder schief oder sogar deformiert aussehen“. Bis das Wachstum der Knochen beendet ist, könne es bis über das 18. Lebensjahr hinaus dauern.
Auch Brustvergößungen bei jungen Mädchen seien daher problematisch, sagte Hartmann. Schließlich verändere sich der Busen bis zum Alter von 16 bis 17 Jahren oft sehr stark. Verfühte Eingriffe können leicht Komplikationen verursachen und machten später oft Nachkorrekturen nötig. „Viele machen sich außerdem nicht klar, welche Langzeitnebenwirkungen das haben kann und bereuen den Schritt dann später“.
Am Mittwoch hat der Gesundheitsausschuss des Bundestags Experten zu einer Gesetzinitiative angehört, mit der Politiker von Union und SPD medizinisch unnötige Schönheits-OPs an Minderjährigen verbieten wollen. Bislang sind solche Operationen erlaubt, wenn die Erziehungsberechtigten ihnen zustimmen.
Dem Gesetzesantrag zufolge ist die Zahl der Schönheitsoperationen in Deutschland von 2001 bis 2003 von 400 000 auf schätzungsweise mehr als eine Million gestiegen. Zehn Prozent der www.sat1.de werden dabei an unter 20-Jährigen vorgenommen, heißt es unter Berufung auf Angaben der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen in Berlin. Laut einer Umfrage wünscht sich zudem schon unter den 9- bis 14-Jährigen jedes fünfte Kind eine solche Schönheitsbehandlung.

źródło: www.sat1.de


die Schönheits-OP – operacja plastyczna
die Jugendlichen – młodzież, młodzi
sich (+Dat) wünschen – życzyć sobie
verführt - zachęcany
der Eingriff – ingerencja, operacja
die Minderjähigen – młodociani, niepełnoletni
unerwünschte Folgen haben – mieć niepożądane skutki
den Sinn machen – mieć sens
völlig ausgewachsen sein – być w pełni ukształtowanym
Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte – Federlany Związek Pediatrów
begradigen - wyprostować
schief - krzywy
aussehen - wyglądać
das Wachstum - wzrost
die Knochen - kości
das Lebensjahr – rok życia
dauern - trwać
die Brustvergrößung – powiększanie piersi
der Busen - piersi
nötig machen – czynić potrzebnym, wymagać
die Nachkorrektur – późniejsza korekta
sich klar machen – zdawać sobie sprawę
die Langzeitnebenwirkung – długotrwały skutek uboczny
bereuen - żałować
der Schritt - krok
der Gesundheitsausschuss – komisja zdrowia
die Gesetzinitiative – projekt ustawy
anhören – wysłuchać, przysłuchiwać się
unnötig - niepotrzebny
verbieten - zakazać
erlaubt - dozwolony
der Erziehungsberechtigte - opiekun
zustimmen (+Dat) – zgadzać się z czymś
der Gesetzesantrag – wniosek ustawowy
schätzungsweise - szacunkowo
steigen - wzrastać
den Eingriff vornehmen – przeprowadzić zabieg
unter Berufung auf (+Akk) – powołując się na coś
die Gesellschaft - towarzystwo
die Umfrage - ankieta
die Schönheitsbehandlung – zabieg plastyczny



Lehrer werden ist nicht schwer

Kaum im Job, sind schon viele Lehrer ausgebrannt oder überfordert. Um die Zahl inkompetenter Pädagogen zu reduzieren, fordert ein Bildungsforscher die Abschaffung des Beamtenstatus.
Lehrer werden ist nicht schwer, Lehrer sein sehr – laut einer Langzeitstudie des Bildungsforschers Udo Rauin zeigt sich bei angehenden Lehrern schon während des Studiums, ob sie ungeeignet sind. Viele der befragten Studierenden hätten bei den Praktika bemerkt, dass sie inkompetent seien, „das hat sie aber nicht abgeschreckt“. Die Anforderungen des Berufs würden während des Studiums nicht klar gemacht. „Viele halten das tatsächlich für einen Halbtagsjob, für den man nicht viel machen oder wissen muss. Man müsste den Beamtenstatus tatsächlich abschaffen, um wenigstens die schlimmsten Übel zu vermeiden“, schlägt Rauin vor.
Viele angehende Pädagogen wollten sich der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt nicht aussetzen und verdängten ihre Inkompetenz in der Hoffnung, dass „sich das schon irgendwie legen wird“. Zudem sehen die Studierenden oft in anderen Berufen keine Perspektive, da sich häufig schlechte Schüler für den Lehrberuf entschieden. „In den letzten 20 Jahren ist immer vor allem das untere Drittel des Abiturjahrgangs Lehrer geworden“, so Rauin. Natürlich gebe es Ausnahmen und Bereiche, bei denen das nicht zutreffe, etwa bei Naturwissenschaften am Gymnasium. „Aber man kann sagen: Je niedriger die Schulform ist – also Grund-, Haupt-, und Realschule – desto schlechter sind die Abiturdurchschnitte der Lehrer.“ Auch ein Numerus Clausus für Lehramtsstudiengänge nütze weder, noch schade er, da er zwar für Hochschulen entlastend wirke, aber für die Schule keinerlei Funktion habe.
Rauin fordert mehr Studiengänge mit Doppelqualifikation, um zu verhindern, dass schlechte Referendare wegen fehlender Perspektiven aus Mitleid doch in den Schuldienst genommen werden. Zudem müsse man den strukturellen Problemen der Schulen mit einer veränderten Form der Einstellungsprozedur, positiven Anreizen und Evaluation begegnen.

źródło: www.focus.de


Lehrer werden – zostać nauczycielem
kaum - wcale
ausgebrannt - wypalony
überfordert - przeciążony
fordern - żądać
der Bildungsforscher – badacz ds. kształcenia
die Abschaffung - zniesienie
der Beamtenstatus – status urzędnika
laut einer Studie – według studiów
angehend - przyszły
ungeeignet – niezdatny, nieprzydatny, nienadający się
befragen - zapytywać
der Studierende - studiujący
bemerken - zauważać
abschrecken - odstraszać
die Anforderung - wymaganie
tatsächlich - rzeczywiście
der Halbtagsjob – praca na pół etatu
das Übel - zło
vorschlagen – proponować, oferować
sich aussetzen (+Dat) – wystawiać się na coś
der Arbeitsmarkt – rynek pracy
verdrängen - wypierać
Das wird sich schon irgendwie legen – Jakoś to się ułoży
zudem – w dodatku
sich entscheiden für (+Akk) – decydować się na coś
der Abiturjahrgang – rocznik maturalny
die Ausnahme - wyjątek
der Bereich – obszar, zakres
zutreffen – tu: okazywać się słusznym
die Naturwissenschaften – nauki rzyrodnicze
niedrig - niski
der Abiturdurchschnitt – średnia maturalna
der Numerus Clausus – numerus clausus
der Lehramtsstudiengang – kierunek nauczycielski
nützen – dawać coś (być przydatnym)
zwar...aber... - wprawdzie...aczkolwiek
entlastend - odciążająco
wirken - działać
keinerlei – w żadnym razie
aus Mitleid – ze współczuciem
in den Schuldienst nehmen – przyjąć w służbę szkolną, dać posadę nauczyciela
der Anreiz - bodziec
die Evaluation – ewaluacja, ocena
begegnen – spotykać



Rauchen macht nicht glücklich

Wenn Raucher behaupten, dass ihnen das Qualmen Vergnügen bereitet, lügen sie sich selbst in der Tatsache. In Wahrheit sind sie unzufriedener als Nichtraucher.
Eine englische Studie hat den Zusammenhang von Rauchen und psychischem Wohlbefinden untersucht. Dabei kamen Iain Lang und seine Kollegen von der Penisula Medical School in Plymouth zu dem Ergebnis, dass Nichtraucher im Durchschnitt mehr Freude empfinden und eine höhere Lebenszufriedenheit genießen als ihre rauchenden Mitmenschen.
Iain Lang und seine Mitarbeiter befragten über 9000 Teilnehmer einer großen britischen Studie zum Thema Altern. Die Probanden waren alle über 50 Jahre alt. Die Forscher werteten die Informationen nach der sogenannten CASP-19-Skala aus, einer Liste mit 19 Kernfragen zur Lebenszufriedenheit. Sie fanden dabei keinerlei Hinweis darauf, dass Rauchen in irgendeiner Weise mit dem Unterpunkt „pleasure“, also dem Gefühl von Freude oder Vergnügen, in Verbindung stand.
„Während die Zigarette qualmt, fühlt sich der Raucher vielleicht einen Moment lang gut“, sagt Studienleiter Iain Lang. „Aber das kurze positive Gefühl kommt nur durch die Sucht. Ansonsten sind Raucher generell unglücklicher als Nichtraucher.“ In der Studie hatten Raucher ihre Lebensqualität durchwegs niedriger eingestuft. Der Forscher schließt daraus, dass Entwöhnungsprogramme nicht nur auf die verbesserte Gesundheit ehemaliger Raucher setzen sollten, sondern viel stärker betonen sollten, dass sie sich auch psychisch und emotional besser fühlen können.
Der Wissenschaftler weiß auch einen guten Zeitpunkt, wann ältere Raucher aufhören könnten: Wenn sie sich aus dem Berufsleben zurückziehen. In einer zweiten Studie mit 1712 Rauchern über 50, die ihr Laster in einem Zeitraum von sechs Jahren aufgaben, hatte er festgestellt: 42 Prozent gelang der Abschied von der Kippe kurz nach der Pensionierung, während nur rund 30 Prozent es schafften, als sie noch arbeiteten beziehungsweise, nachdem sie schon länger in Rente waren.

źródło: www.focus.de


rauchen – palić papierosy
behaupten - twierdzić
qualmen – dymić, kopcić
Vergnügen bereiten – przysparzać przyjemności
sich selbst lügen – okłamywać siebie samego
in der Tatsache – w rzeczy samej
in Wahrheit – w rzeczywistości, w rzeczy samej
unzufrieden - niezadowolony
der Nichtraucher - niepalący
der Zusammenhang – związek (między różnymi rzeczami)
das Wohlbefinden – dobre samopoczucie
untersuchen - badać
zum Ergebnis kommen – dojść do rezultatu
im Durchschnitt - średnio
empfinden - odczuwać
Lebenszufriedenheit genießen – korzystać z zadowolenia z życia
der Mitmensch - współczłowiek
der Teilnehmer - uczestnik
das Altern – starzenie się
der Proband - ankietowany
der Forscher - badacz
auswerten – analizować
nach (+Dat) – tu: według
die Kernfrage – pytanie docelowe
der Hinweis - wskazówka
in Verbindung stehen – być w kontakcie, tu: być w powiązaniu
sich fühlen – czuć się
der Studienleiter – kierownik studiów
die Sucht - uzależnienie
ansonsten – tu: poza tym
die Lebensqualität jakość życia
einstufen - zaklasyfikować
schließen aus (+Dat) – wyciągać wnioski, wnioskować
das Entwöhnungsprogramm – program odwykowy
setzen auf (+Akk) – stawiać na (cel)
betonen - podkreślać
wissen - wiedzieć
aufhören - przestać
sich aus dem Berufsleben zurückziehen – wycofać się z życia zawodowego
das Laster - nałóg
im Zeitraum von (+Dat) – w okresie
aufgeben – zrywać z czymś, zrezygnować z czegoś
feststellen - stwierdzać
gelingen – udawać się
der Abschied von (+Dat) – pożegnanie z
die Kippe – niedopałek papierosa, kip, pet
die Pensionierung - emerytowanie
schaffen – ukończyć, zrobić coś, udać się
beziehungsweise – względnie



Entstellte Französin will sterben

Der Fall einer 52-Jährigen mit einem unheilbaren Gesichtstumor rührt ganz Frankreich. Sogar die Regierung rät über eine mögliche Sterbehilfe.

Chantal Sébire will nicht mehr leben. Eine bösartige Wucherung entstellt das Gesicht der Französin und lässt ihre Augen monströs zur Seite quellen. Seit der Krebs das Gehirn erreicht hat und sie erblindete, denkt die 52-Jährige nur noch an den Tod. Vor einem Gericht in Dijon versucht die frühere Lehrerin derzeit, ihr Recht zu sterben durchzusetzen. Ganz Frankreich verfolgt den Fall. Sogar die französische Regierung hat darüber beraten und sich zerstritten.
Die Richter müssten Nein sagen, sagte Justizministerin Rachida Dati im Rundfunk. „Wir haben unser Recht auf die Europäische Konvention für Menschenrechte über das Recht auf Leben gegründet.“ Die Medizin sollte das Leben retten und nicht vernichten. Dagegen zeigte Premierminister François Fillon Verständnis für die ehemalige Lehrerin, die sich jetzt keinen Kindern mehr zu zeigen wagt. Man sei „an der Grenze des Intimen und dessen, was das Gesetz sagen darf“. Bei einer Ablehnung der Richter könnten die Ärzte Chantal Sébire vielleicht „ohne Wasser und Ernährung bis zum Tod in ein künstliches Koma versetzen“, riet der Premier. Präsident Nicolas Sarkozy erklärte, die Regierung wolle den Rat der kompetentesten Universitätsprofessoren zu dem Fall einholen.
Chantal Sébire leidet an einem Esthesioneuroblastom, einem sehr seltenen Krebs in der Rinne der Geruchsnerven. In den vergangenen 20 Jahren wurden weltweit weniger als 1000 Fälle registriert. Vor zwölf Jahren diagnostizierten die Ärzte die unheilbare Krankheit bei der Frau aus Plombierés-les-Dijon im Burgund. Sie verlor ihren Geruchs- und Geschmacksinn und zuletzt das Augenlicht. Keine Chemotherapie konnte die Wucherung stoppen. Jetzt möchte Chantal Sébire, dass die Ärzte ihr ein Medikament verabreichen, damit sie sterben kann. Vor zwei Jahren hatte Frankreich nach lebhafter öffentlicher Debatte ein „Recht zu sterben“ gesetzlich verankert. Die aktive Sterbehilfe bleibt aber verboten.
Das Gericht in Dijon hat sein Urteil für kommenden Montag angekündigt.

źródło: www.focus.de


entstellen – zniekształcać, wykrzywiać
sterben - umierać
der Fall - przypadek
unheilbar - niewyleczalny
der Gesichtstumor – nowotwór twarzy
rühren - dotykać
sogar - nawet
die Regierung - rząd
raten über (+Akk) – radzić nad/ o
die Sterbehilfe – pomoc przy umieraniu
bösartig - złośliwy
die Wucherung - narośl
monströs - monstrualny
quellen - wypływać
der Krebs - rak
das Gehirn - mózg
erblinden - oślepnąć
vor Gericht – przed sąd / sądem
versuchen - próbować
derzeit - obecnie
durchsetzen - przeforsować
verfolgen - śledzić
sich zerstreiten – pokłócić się
die Justizministerin – Minister Sprawiedliwości (kobieta)
der Rundfunk - rozgłośnia
die Menschenrechte – prawa ludzkie
vernichten - niszczyć
das Verständnis – zrozumienie, wyrozumiałość
sich wagen – odważyć się
die Ablehnung - odmowa
die Ernährung - odżywianie
künstlich - sztuczny
in ein Koma versetzen – wprawić w śpiączkę
Rat einholen – zaciągnąć rady
leiden an (+Dat) – cierpieć na
der Esthesioneuroblastom – blastom skórno-nerwowy
selten - rzadki
die Rinne – zagłębienie, rowek
der Geruchsnerv – nerw węchowy
weltweit – na skalę światową
der Geruchssinn – zmysł węchu
der Geschmacksinn – zmysł smaku
das Augenlicht – światło oka, widzenie, wzrok
ein Medikament verabreichen – podać lekarstwo
verankern - zakotwiczyć
verboten - zakazany
kommend – przyszły, nadchodzący
ankündigen - zapowiadać



Schule muss Betraum für Muslime haben

Muslimische Gebetsräume könnten in Berliner Schulen bald zum Alltag gehören. Gestern wurde bekannt, dass das Verwaltungsgericht dem Antrag eines muslimischen Schülers stattgegeben hat.
Das Diesterweg-Gymnasium in Wedding muss es dem Schüler ermöglichen, außerhalb der Unterrichtszeit in der Schule sein islamisches Gebet zu verrichten.
Der Gymnasiast hatte geltend gemacht, dass er nach seinem Glauben verpflichtet sei, fünfmal am Tag zu festgelegten Zeiten zu beten, darunter auch am Mittag und Nachmittag. Die Schulleitung hatte ihm das Beten in der Schule untersagt und sich dabei auf das Neutralitätsgebot staatlicher Einrichtungen berufen. Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts folgte dieser Argumentation nicht. Sie gab dem Schüler recht, der sich auf die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit berufen könne. Zu diesem Grundrecht gehöre auch die Freiheit, seinen Glauben durch Beten zu bekunden. Die Schule habe nicht darlegen können, inwiefern dadurch ihr Bildungs- und Erziehungsauftrag beeinträchtigt werde, heißt es in der Urteilsbegründung. Auch müssten Lehrer oder Mitschüler dem Gebet nicht „unentziehbar ausgesetzt“ sein: „Schließlich könne die Schule dem Schüler durch entsprechende organisatorische Vorkehrungen ein ungestörtes Beten in einem für andere nicht ohne weiteres zugänglichen Bereich des Schulgeländes ermöglichen.“
Schulleiter reagierten bestürzt auf das Urteil. „Das Problem trat bei uns erstmals Mitte der 90er Jahre auf“, sagt der Leiter der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Kreuzberg, Gerhard Rähme: „Wir haben entsprechende Anträge immer abgelehnt.“ Zum einen sei es organisatorisch unmöglich mit dem Unterricht zu vereinbaren, weil die Gebetszeiten sich ständig ändern. Zum anderen müsse man dann Schülern anderer Religionen die gleichen Rechte einräumen. „Das ist eine Verletzung des Pluralitäts- und Neutralitätsgebots der Schule“, sagte Rähme.
Das findet auch der bildungspolitischer Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, Özcan Mutlu: „Wenn das Urteil Bestand hat, wäre das ein gewaltiger Rückschritt für die Integration. Die Schule muss ein neutraler Ort bleiben.“ Der Generalsekretär des Islamrates und stellvertretende Vorsitzende der Islamischen Föderation, Burhan Kesici, begrüßte hingegen das Urteil. Von der Bildungsverwaltung war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu erhalten. Gegen das Urteil ist Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht möglich.

źródło: www.tagesspiegel.de


der Betraum, der Gebetsraum – miejsce modlitwy
der Muslim - muzułmanin
der Alltag - codzienność
bekannt werden – stać się znanym
das Verwaltungsgericht – Sąd Administracyjny
dem Antrag stattgeben – przychylić się do wniosku
ermöglichen - umożliwiać
das Gebet verrichten – odmawiać modlitwę
etwas geltend machen – zgłaszać coś
verpflichten - zobowiązać
festgelegt - ustalony
das Neutralitätsgebot – przepis o neutralności
staatliche Einrichtung – instytucja państwowa
sich berufen auf + (Akk) – powoływać się na
untersagen - zakazywać
die Kammer - izba
folgen – pójść za kimś
rechtgeben – przyznawać rację
das Grundgesetz - konstytucja
verankert – zakotwiczony, ściśle powiązany
die Religionsfreiheit – wolność religijna
das Grundrecht – prawo podstawowe
den Glauben bekunden – okazywać wiarę, wyznanie
darlegen - przedstawiać
inwiefern – jak dalece, w jakim stopniu
Bildungs-/ Erziehungsauftrag – misja edukacyjna/ wychowawcza
beeinträchtigen – wpływać negatywnie
die Urteilsbegründung – uzasadnienie wyroku
unentziehbar - nieuchronny
ausgesetzt sein + Dativ – być na coś wystawionym
entsprechend - odpowiednio
die Vorkehrung – środek zaradczy
ungestört – bez przeszkód
zugänglich - dostępny
der Bereich - obszar
der Schulleiter – dyrektor szkoły
bestürzt – z konsternacją
das Urteil - wyrok
auftreten - występować
ablehnen – odrzucać, odmawiać
vereinbaren – pogodzić, uzgodnić
einräumen – przyznać, udzielić
das Pluralitätsgebot – przepis o pluralizmie
das Abgeordnetenhaus - parlament
Bestand haben - trwać
gewaltig - gwaltowny
der Rückschritt – krok wstecz
der Islamrat – Rada Muzułmańska
stellvertretend – w zastępstwie
der Vorsitzende - przewodniczący
die Bildungsverwaltung – kuratorium oświaty
die Stellungnahme – stanowisko w sprawie
die Beschwerde – skarga
das Oberverwaltungsgericht – Wyższy Sąd Administracyjny


Die Situation der Frauen

Brandneue Studie – Ergebnisse wie in den fünfziger Jahren: In Deutschland haben es Frauen im Berufsleben so schwer wie in kaum einem anderen EU-Land. Sie verdienen ein Fünftel weniger als Männer, arbeiten extrem oft in Teilzeit, machen selten Karriere.
Die Studie zeichnet ein erschreckendes Bild: Nur rund 26 Prozent der Führungskräfte sind in Deutschland Frauen – damit liegt die Bundesrepublik im Vergleich aller EU-Staaten abgeschlagen auf Platz 21. Und natürlich verdienen Frauen weniger als Männer. Im EU-Durchschnitt ist ihr Stundenlohn um 15 Prozent geringer. In Deutschland sind es satte 22 Prozent, besagt die EU-Studie. Zum Beispiel verdient eine Großhandelskauffrau demnach rund 2.188 Euro brutto und damit 504 Euro weniger als ein männlicher Kollege. Ein Informatiker bringt es im Durchschnitt auf 3.971 Euro Gehalt und damit auf 381 Euro mehr als weibliche Kräfte in der Branche.
Die zweite deprimierende Erkenntnis, die die EU-Forscher nach eigener Aussage besonders sorgt: Sobald Paare Kinder bekommen, passen immer noch in erster Linie die Frauen ihre Arbeitssituation dem neuen Familienleben an. Die logische Schlussfolgerung: Beim Karrieremachen hecheln sie den männlichen Kollegen hoffnungslos abgeschlagen hinterher. Dazu passt auch, dass die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in den ersten Jahren des Berufslebens noch geringer sind als später und verheiratete Frauen schlechter bezahlt werden als Singles. Dabei starten Frauen durchaus kraftvoll ins Berufsleben. Bei akademischen Abschlüssen sind Frauen EU-weit zunächst erfolgreicher als Männer. Wenn es aber um eine akademische Karriere geht, fallen sie immer weiter zurück. So sind von den Hochschulabsolventen insgesamt 59 Prozent weiblich. Doch nur 43 Prozent erlangen einen Doktortitel und nur 15 Prozent den Grad eines Professors.

źródło: www.spiegel.de


brandneu - najnowszy
das Ergebnis - wynik
kaum - wcale
das Fünftel – jedna piąta
die Teilzeit – pół etatu
die Studie zeichnet – sudia zarysowują/ ukazują
erschreckend - przerażający
die Führungskräfte – kadry kierownicze
im Vergleich – w porównaniu
abgeschlagen - wykopany
der Stundenlohn – wynagrodzenie godzinowe
satt – syty; tu: pełny
besagen - znaczyć
die Großhandelskauffrau – hurtownik (kobieta)
es bringen auf etw. - osiągnąć coś na
das Gehalt - wynagrodzenie
die Erkenntnis - przekonanie
die Aussage - wypowiedź
anpassen - dopasować
in erster Linie – w pierwszym rzędzie
die Schlussfolgerung - wniosek
hinterherhecheln – dyszeć za kimś
der Single - singiel
durchaus – bynajmniej, całkiem, koniecznie
kraftvoll - silny
der Abschluss – koniec szkoły
EU-weit – na obszarze UE
erfolgreich – skuteczny, z powodzeniem
zurückfallen – pozostawać w tyle
erlangen – uzyskać, zdobyć
der Grad - stopień



Koalition contra „Killerspiele

Allein der Begriff ''Killerspiele'', den der bayerische Innenminister Günther Beckstein 1999 geprägt hat, macht die undifferenzierte Meinung der Politiker über Ego-Shooter deutlich. Computerspiele sollen verantwortlich sein für Amokläufe an Schulen und im Zusammenspiel mit den üblichen Verdächtigen, Comics und Popmusik, das Verführungspotenzial einer terroristischen Vereinigung besitzen. Deshalb ist im Koalitionsvertrag auch nicht von ''Simulation realitätsnaher Tötungshandlungen'' die Rede, sondern schicht von ''Killerspielen''. Das sehen Anhänger von ''Counterstrike'' anders. ''Als Spieler unterstützen wir den verantwortungsvollen Umgang mit den Neuen Medien und eine Richtlinie, bei der Eltern unterstützt werden'', sagt Christian Chmiel, einer der Teilnehmer, die gerade um den WM-Titel von ''Counterstrike'' kämpfen. ''Wir bitten darum, dass sich Eltern und Politiker intensiv mit der Materie auseinander setzen und die Medienkompetenz fördern.'' Organisator Thomas von Treichel kritisiert vor allem die Wortwahl: ''Der reißerische wie fachlich unübliche Begriff Killerspiele zeugt nicht von einem tiefen Verständnis.'' Die Politiker untermauern ihre These mit kürzlich erschienenen Studien: Die Universität Berlin fand heraus, dass exzessives Computerspielen im Gehirn die gleichen Strukturen aktiviert wie stoffliche Drogen. Langzeitspieler könnten also auch physisch abhängig werden. Wissenschaftler der Michigan State Universitz kommen zu dem Ergebnis, dass zwischen virtueller und tatsächlicher Gewalt ein kurzzeitiger Kausalzusammenhang bestehen könnte. ''Videospiele sind kritisiert worden, weil sie aggressive Reaktionen und aggressives Benehmen steigern'', sagte Projektleiter Rene Weber bei der Präsentation. ''Wir haben gezeigt, dass dieser Zusammenhang auf einer neurobiologischen Ebene existiert.'' Studien wie diese stärken den Wunsch nach einem generellen Verbot, aber auch Beispiele jugendlicher Amokläufer werden als Begründung herangezogen. Im April 2002 tötete Robert Steinhäuser an einer Schule in Erfurt 16 Menschen. Es wurde weniger die Erziehung, das soziale Umfeld oder eine psychische Erkrankung des Täters diskutiert als vielmehr seine kulturellen Vorlieben. Er sah gerne Filme, hörte Rap- und Rockmusik und hatte auch noch Comics in seinem Regal stehen. Auf der Festplatte seines Computers fand man Ego-Shooter wie ''Counterstrike''. (...) Die Folgerung daraus war so banal wie beliebig: Die ''Killerspiele'' waren schuldig.

źródło: www.sueddeutschezeitung.de



das Killerspiel – zabójcza gra
der Innenminister – minister spraw wewnętrznych
prägen - kształtować
undifferenziert - nieróżnorodny
deutlich - wyraźny
der Amoklauf – napad szału
im Zusammenspiel – wspólnie z
üblich – zwykły, normalny
der Verdächtige - podejrzany
das Verführungspotenzial – potencjał do nakłaniania
es ist die Rede von (+Dat) – mowa jest o...
der Koalitionsvertrag – umowa koalicyjna
realitätsnah – bliski rzeczywistości
die Tötungshandlung – czyn zbrodniczy
der Anhänger - zwolennik
unterstützen - wspomagać
der Umgang – obchodzenie się z kimś/ czymś
die Richtlinie - dyrektywa
sich auseinander setzen – rozprawić się z czymś/ zająć się czymś
fördern - wspierać
reißerisch - porywczy
zeugen von (+Dat) – świadczyć o
untermauern – podbudowywać, podpierać
herausfinden – wyszukać, wybadać
exzessiv – przesadny, wybujały
das Gehirn - mózg
stofflich – materiałowy, tu: namacalny
der Langzeitspieler – gracz długodystansowy
abhängig – uzależniony, zależny
tatsächlich - rzeczywisty
die Gewalt - przemoc
der Kausalzusammenhang – związek przyczynowy
das Benehmen - zachowanie
steigern - podnosić
die Ebene - płaszczyzna
stärken - wzmacniać
der Wunsch - życzenie
das Verbot - zakaz
als Begründung heranziehen – przytoczyć jako potwierdzenie
die Erziehung - wychowanie
das Umfeld – otoczenie, środowisko
die Erkrankung - choroba
der Täter - sprawca
die Vorliebe – upodobanie, skłonność
die Festplatte – dysk twardy komputera
die Folgerung - skutek
beliebig - dowolny


Immer mehr Studenten leiden unter Burnout

Lernen bis zum Umfallen: Immer mehr Studierende fühlen sich emotional ausgebrannt. Um ihren Ansprüchen gerecht zu werden, bleibt nur noch Zeit für das Studium. Brisant ist, dass dieser Trend mit der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen zusammentrifft.

Als ''Newcomer der vergangenen Jahre'' bezeichnen deshalb Psychologen des Studentenwerks (DSW) das Burnout-Syndrom. Etliche Studenten, die Beratungsstellen des DSW aufsuchen, leiden unter chronischer Erschöpfung, die für das Burnout-Syndrom typisch ist. Ständige Frustration und das Gefühl die eigenen Ziele nicht zu erreichen, können diesen Zustand auslösen.
Das Burnout-Syndrom kann sich auch in Form von Versagensängsten, Angstattacken, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Magenkrämpfen äußern. ''Die Studierenden stehen unter immer stärkerem Erwartungs-, Leistungs- und vor allem Zeitdruck. Die vielen laufenden Hochschulreformen dürfen aber nicht dazu führen, dass ein Studium krank macht'', sagt DSW-Präsident Professor Rolf Dobischat.
Brisant ist, dass dieser Trend massiv in den letzten zwei bis drei Jahren auftitt. In dieser Zeit sind auch Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt worden. ''Neben den hohen Anforderungen, die von außen an diese Studenten gestellt werden, setzten sie sich auch selbst unter Druck. Sie studieren bis zum Umfallen, ohne auf ihre eigenen Grenzen zu achten'', bestätigt Stefan Grob vom DSW.
Grob hebt auch Finanzierungsdruck, unter dem die Studenten stehen, hervor. So ergab die aktuelle Sozialerhebung des DSW, dass zwar 90 Prozent der Studenten finanziell von ihren Eltern unterstützt werden, dennoch jobben 63 Prozent der Studenten nebenher. Auch die elterliche Unterstützung verpflichtet indirekt zur Leistung.
Fragt man die Studenten, sagt jeder siebte, dass bei ihm Beratungsbedarf zu depressiven Verstimmungen besteht. Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie Prüfungsängste stellen ein ebenso großes Problem da. Von den 58 Studentenwerken in Deutschland bieten 43 ihren Studierenden psychologische Beratung an.

ausgebrannt - wypalony
der Anspruch - wymaganie
brisant – interesujący do dyskusji (temat)
der Bachelorstudiengang – studia I stopnia ( licencjat)
der Masterstudiengang – studia II stopnia (magisterskie)
etlich - wiele
die Beratungsstelle – ośrodek doradztwa
die Erschöpfung - wyczerpanie
den Zustand auslösen – wywoływać stan
die Versagensängste – obawy o niepowodzenie
die Schlafstörungen – zaburzenia snu
der Magenkrampf – skurcz żołądka
unter dem Druck stehen (Erwartungs-, Leistungs-, Zeitdruck) – być pod presją (oczekiwań, pracy, czasu)
laufend - bieżący
auftreten - występować
die Anforderung - wymaganie
hervorheben - podkreślać
ergeben – tu: wykazywać
die Sozialerhebung – dochodzenie społeczne
nebenherjobben – dorabiać na boku
die Unterstützung - wsparcie
die Verstimmung - rozstrojenie
die Schwierigkeit - trudność
das Studentenwerk – zrzeszenie studenckie

źródło: welt.de


Spaß an der Arbeit?
In Deutschland motivieren nette Kollegen


Was einen Mitarbeiter zu Höchstleistungen motiviert, hängt in einem hohen Maß; davon ab, in welchem Land er arbeitet. Zu diesem Ergebnis kommen Studien der Managementberatung Mercer, die die Gründe für das Mitarbeiterengagement in 22 Ländern untersucht haben. Demnach sind den Arbeitnehmern in Deutschland nette Kollegen am wichtigsten, es folgen ein respektvoller Umgang miteinander und die Art der Arbeit. Schlusslicht auf der Motivationsliste der Deutschen sind variable Gehaltsbestandteile wie Boni. Auch die langfristigen Karriereperspektiven und die Möglichkeiten zur Weiterbildung spielen eine untergeordnete Rolle.
In anderen Ländern sieht das Bild anders aus. Für die Chinesen haben zum Beispiel betriebliche Zusatzleistungen eine große Bedeutung, die Art der Arbeit ist ihnen dagegen nicht so wichtig. Anders als die Chinesen fühlen sich japanische Arbeitnehmer durch betriebliche Zusatzleistungen überhaupt nicht motiviert, wohl aber durch ein hohes Grundgehalt. In Amerika steht der respektvolle Umgang miteinander an oberster Stelle, der variablen Vergütung dagegen kommt, wie in Deutschland, die geringste Bedeutung zu. In Frankreich steht die Work-Life-Balance hoch im Kurs, ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben. Den Indern ist dieses dagegen nicht so wichtig. Solche Erkenntnisse sind vor allem für die Personalverantwortlichen international agierender Unternehmen interessant.

źródło: www.faz.net

in einem hohen Maß – w dużej mierze
das Mitarbeiterengagement – zaangażowanie współpracowników
respektvoll – pełen szacunku, z szacunkiem
der Umgang – obchodzenie się
das Schlusslicht – ostatnia rzecz w kolejności
variabel - zmienny
der Gehaltsbestandteil – element składowy płacy
der Bonus, die Boni – premia, bonifikata
langfristig - długoterminowy
betrieblich – firmowy, zakładowy
die Zusatzleistung – praca dodatkowa
das Grundgehalt – płaca podstawowa
die Vergütung – zapłata za pracę
e-r Sache kommt die geringste Bedeutung zu – jakiejś rzeczy przypisuje się najmniejsze znaczenie
die Work-Life-Balance – balans między pracą a życiem prywatnym
ausgewogen - wyważony
das Verhältnis – związek, relacja
der Personalverantwortliche – pracownik działu kadr
agierend - działający
das Unternehmen – przedsiębiorstow, firma


Neue Trends beim Flirten - Zeichensprache ist wichtig
Ob Autoaufkleber, Smiley oder Plüschherz - beim Flirten werden Bilder und Zeichen immer wichtiger. Trendforscher beobachten, dass täglich mehr junge Menschen auf Liebesbriefe und wortreiche Techtelmechtel verzichten. Sie setzen auf Zeichensprache, um nach einem flüchtigen Blick auf das jeweilige Symbol schnell in Kontakt zu treten.
"Der Trend geht bei jungen Leuten eindeutig zur non-verbalen Kommunikation", sagt Oliver Perzborn vom Hamburger Trendbüro. Von der Softwarefirma, die sich "Emoticons" für alle Liebeslagen ausdenkt, bis zum Nippesproduzenten, der Herzen anbietet, versuchen ganze Branchen mit dem Gefühlsleben der "Netzwerk-Kinder" Geld zu machen. Laut Perzborn geht es den Heranwachsenden vor allem darum, ihre Botschaften kurz und prägnant rüberzubringen.
Die Kommunikationsbranche hat diesen Trend längst erkannt. Ins Handy getippte Buchstabenkombinationen ersetzen Wörter, gelbe Smileys beschreiben Gefühle in Kurzform. Der Netzbetreiber O2 spricht von einem Boom der SMS-Sprache. "Ein Viertel unserer Umsätze basiert inzwischen auf dem Verschicken von Kurznachrichten ", sagte ein Firmensprecher. Allein über das O2-Netz hätten im vergangenen Jahr 2,8 Milliarden Menschen "gesimst", rund 600 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr.
Wer in der Liebe nicht die richtigen Worte findet, kann auch seine Schuhe zur Hilfe nehmen. Das behauptet zumindest die Firma K-Swiss, die im Januar einen "sprechenden Sneaker" für junge Männer auf den Markt gebracht hat. Jeder Schuh hat fünf Streifen auf jeder Seite, die über ein Schiebesystem in Höhe und Farbe verändert werden können. In Zukunft will das Unternehmen ein Wörterbuch mit den Codes ins Internet stellen.
Der 24-jährige Robert Hunjet aus Düsseldorf gehört zu rund 250 000 Heranwachsenden in Deutschland, die die Schuhsprache bereits beherrschen. Bei ihm bedeuten vier Streifen runter, einen Streifen hoch "Looking 4 some-1" ("Ich bin noch zu haben"). Die Idee der Schuhsprache kommt aus Amerika und hat inzwischen in Deutschland, England und den Benelux-Ländern Fuß gefasst.
Auch eine alte Form der Kontaktaufnahme findet neue Freundinnen: Die Sprache der Fächer. Julia Schmidt aus Berlin hat eine Fächersprache- AG gegründet, in der sie mit Freundinnen die Flirtsprache des 17. und 18. Jahrhunderts übt. "Es macht mir unheimlich viel Spaß, mir vorzustellen, eine adelige Dame zu sein, die ihrem Auserwählten mit ihrem Fächer eine geheime Botschaft übermittelt", sagt die 16-Jährige. Sie hat jedoch Zweifel, ob gleichaltrige Jungen ihre Fächergesten deuten könnten. Ein geöffneter Fächer, den man mit der linken Hand über die Wange gleiten lasse, signalisiert Liebe. Lässt die Frau den Fächer mit der rechten Hand halb geöffnet flattern, kann der Mann davon ausgehen, dass die Dame bereits vergeben ist.

źródło: dpa / http://www.morgenweb.de

die Zeichensprache - mowa za pomocą znaków, mowa na migi
der Autoaufkleber - nalepka na samochód
das Plüschherz - pluszowe serce
der Trendforscher - badacz trendów
wortreich - obfitujący w słowa
das Techtelmechtel - miłostka, flirt
setzen auf - stawiać na
der flüchtige Blick - przelotne spojrzenie, rzut oka
in Kontakt treten - nawiązać kontakt
eindeutig - jednoznacznie
die Liebeslage - pozycja miłosna
das Gefühlsleben - życie uczuciowe
die/der Heranwachsende,n - dorastająca/cy
die Botschaft,en - wiadomość
prägnant - dobitnie, trafnie
überbringen - dostarczyć, doręczyć
längst - od dawna, dawno
getippte Buchstabenkombinationen - wstukane kombinacje liter
ersetzen - zastępować
in Kurzform - w krótkiej formie
das Viertel - jedna czwarta
der Umsatz - obrót
das Verschicken von Kurznachrichten - wysyłanie krótkich wiadomości
basieren auf - opierać się na
der Firmensprecher - rzecznik prasowy firmy
simsen - wysyłaś sms
vergangen - ubiegły
behaupten - twierdzić
zumindest - przynajmniej
auf den Markt bringen - wprowadzić na rynek
die Streife - pasek
das Schiebesystem - system suwaków
verändern - zmieniać
In Zukunft - w przyszłości
das Unternehmen - firma, przedsiębiorstwo
beherrschen - opanować
fassen - ująć
die Kontaktaufnahme - podjęcie, nawiązanie kontaktu
der Fächer - wachlarz
die AG-Aktiengesellschaft - spółka akcyjna
gründen - założyć
üben - ćwiczyć
unheimlich - niesamowicie
sich(Dat.)vorstellen - wyobrazić sobie
die adelige Dame - szlachcianka
der Auserwählte,n - wybraniec
geheim - tajemniczy
übermitteln - przekazać
die Zweifel - wątpliwość
gleichaltrig - rówieśnik
deuten - zinterpretować
die Wange - policzek
flattern - trzepotać
ausgehen von - wychodzić z założenia
bereits vergeben - już nie na wydanie



Können Gebete helfen?
Manche von Euch machen es jeden Abend, andere ganz selten oder nie - beten. Wenn man an Gott glaubt und sich etwas ganz doll wünscht, sollen Gebete helfen, diesen Wunsch zu erfüllen. Aber können Gebete wirklich etwas bewirken? Amerikanische Wissenschaftler haben das jetzt untersucht.
Wenn wir uns etwas von Herzen wünschen, dann würden wir alles dafür tun. Man wünscht sich schöne Sachen oder wirklich wichtige Sachen. Ihr kennt das bestimmt. Ob es nun die neue Puppe ist oder aber der Wunsch, dass der beste Freund schnell wieder gesund wird.
Wenn man sich etwas wirklich wünscht, dann versucht man alles, um es zu erreichen. Man unternimmt alles und betet manchmal vielleicht sogar. Beim Beten bitten gläubige Menschen Gott, dass er ihnen den Wunsch erfüllt. Aber funktioniert das wirklich? Führt beten wirklich dazu, dass der Wunsch in Erfüllung geht?
Manche Ärzte und Psychologen sind überzeugt, dass Gebete die seelische und körperliche Gesundheit fördern, dass sich Menschen also dadurch besser fühlen. Jetzt hat der amerikanische Herzspezialist Mitchell Krucoff von der Universität in Durham eine Studie durchgeführt, mit der er beweisen will, dass Beten gut für die Heilung ist. Der Arzt untersucht schon lange die Wirkung von Heilmethoden ohne Medikamente. Er untersucht Methoden, die auf den Geist und die Seele der Patienten wirken. Bei der neuen Studie haben sich 750 Patienten beteiligt.
Das Ergebnis der Untersuchung ist eindeutig: Es ging den Patienten besser, für die regelmäßig gebetet wurde. Den Patienten, für die gar nicht oder nur wenig gebetet wurde, ging es schlechter.
Mit der Untersuchung wollte der Arzt herausfinden, ob der menschliche Geist zur Heilung von anderen Menschen beitragen kann. Er wollte nicht beweisen, ob es einen Gott gibt oder nicht. Denn darüber wird immer wieder gestritten, wie Ihr vielleicht wisst. Die Untersuchung hat nun ergeben, dass Beten das Mitgefühl fördert und sich dadurch das Herz der Patienten öffnet und es schneller heilt. So sagt es der Arzt.
Die Patienten sollten allerdings auch an das Gebet glauben. Fest steht, dass die Medizin allein manchmal nicht helfen kann. Der Glaube an die Heilung ist ebenso wichtig. Wenn Menschen daran glauben, dass beten ihnen helfen kann, dann hilft es ihnen eben manchmal auch wirklich.

Text: Judith Voigt
Text vom: 20. Juni 2005

Gebet - modlitwa
beten - modlić się
glauben - wierzyć w
doll - tu: super, kapitalny
erfüllen - spełnić
bewirken - osiągnąć, powodować
erreichen - osiągnąć
unternehmen - podejmować, przedsięwziąć
fördern - popierać
beweisen - udowodnić
herausfinden - stwierdzać
ergeben - wykazać (tu: badanie wykazało)
e Heilung - leczenie





Küssen - die schönste Droge der Welt!
Die "Droge" Kuss wirkt bei Frauen sofort: Ihr Puls geht von 60 auf 130 und die Atemfrequenz steigt von 13 auf 60 an. Der Blutdruck nimmt rapide zu und auch die Lippen schwellen an. Das Gute an der "Droge" ist, dass sie zwar psychisch und physisch abhängig macht, aber dafür keine Nebenwirkungen hat. Vielmehr ist sie absolut gesund. Küssen macht die Haut glatter, kräftigt die M uskulatur, stärkt die Immunabwehr und wirkt antidepressiv. Jeder Kuss setzt Endorphine frei, ein körpereigenes Rauschmittel. Laut einer Statistik soll ein Großteil der Weltbevölkerung von der "Droge" Küsen abhängig sein.

źródło: http://www.young.de

die Droge - narkotyk
wirken - działać
diee Atemfrequenz - częstotliwość oddychania
der Blutdruck - ciśnienie tętnicze
rapide - gwałtownie
anschwellen - nabrzmieć
abhängig - uzależniony
die Nebenwirkung - działanie uboczne
glatt - gładki
die Immunabwehr - system odpornościowy
antidepressiv - lek antydepresyjny
freisetzen - wyzwalać





Kauf von Markenprodukten ist emotionale Entscheidung
Beim Kauf von Markenprodukten lassen sich Kunden eher vom Gefühl als vom Verstand leiten. Das ist das Ergebnis von Untersuchungen der Forschungsgruppe Neuroökonomie an der Universität Münster.
Studien dieses Zusammenschlusses von Radiologen, Betriebswirtschaftlern und Neurologen. Durchblutungsprozesse in den für Emotionen und Rationalität zuständigen Teilen des Gehirns zeigten, ob Kaufentscheidungen vom Gefühl oder vom Verstand beeinflusst würden.
«Starke Marken lösen emotional ein richtiges Feuer im Gehirn aus », sagte der Direktor des Instituts für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing, Prof. Dieter Ahlert. Bei Markenware griffen die Kunden darum schneller ins Portemonnaie als bei unbekannten Produkten, sagte Michael Deppe von der Klinik für Neurologie am Dienstag im Vorfeld des zweiten internationalen Kongresses zur Neuroökonomie.
Ziel der Neuroökonomen sei es, Entscheidungsprozesse im Gehirn und damit auch die Wirkung von Produkten auf das Konsumverhalten zu verstehen. In Deutschland sind nach Angaben der Forscher im vergangenen Jahr rund 36 Milliarden Euro in Werbung investiert worden. «Ein großer Anteil davon ist wirkungslos verpufft », sagte Ahlert. Besonders die Werbeindustrie könne daher künftig reges Interesse an der Neuroökonomie zeigen.

źródło: http://www.web.de

r Kauf - zakup, kupno
e Entscheidung - decyzja
r Kunde - klient
eher - raczej
s Gefühl - czucie, uczucie
r Verstand - rozum
leiten - prowadzić, kierować
das Ergebnis von Untersuchungen der Forschungsgruppe - wynik badań grupy naukowców
r Zusammenschluss - połączenie
e Durchblutung - ukrwienie
r Betriebswirtschaftler - ekonomista
zuständig - właściwy
s Gehirn - mózg
e Kaufentscheidung - decyzja zakupu
beeinflussen - wpływać
auslösen - wywoływać
e Markenware - towar markowy
e Wirkung - działanie
unbekannt - nieznany
s Konsumverhalten - zachowanie konsumenckie
e Angaben (Pl.) - dane
vergangen - miniony
e Werbung - reklama
r Anteil - część
wirkungslos - bezskuteczny
verpufft - tu: spełznąć na niczym
künftig - przyszły
rege - ożywiony




LACHEN SIE
40-MAL Lachen am Tag beschwingt mehr als zwei Gläser Champagner
Lachen ist genial! Es baut Stress ab, regt die Atmung an, senkt den Blutdruck, stärkt das Immunsystem und erzeugt jede Menge Glückshormone - der deutsch "Lachkongress" empfiehlt:
- Beim Frühstück statt Schreckensnachrichten aus der Zeitung zu lesen, im Internet auf www.lachen.de klicken. Mit witzigen Stories und Animationen fängt der Tag positiv an! Joy-Tipp: Abonnieren Sie den Funmail-Witze-Service!
- Bein Missgeschicken setzen sie die Humorbrille auf: Machen Sie Ihrem Ärger Luft und sagen Sie mehrmals laut vor, was mal wieder alles schief gelaufen ist. Übertreiben Sie dabei richtig - die Folge: Sie müssen über sich selbst lachen und ihre Probleme wirken auf einmal nichtig und klein!
- Bei Stress im Büro - Verschwinden Sie kurz auf die Toilette, stellen Sie sich vor dem Spiegel und ziehen Sie zwei Minuten die Mundwinkel nach oben. Wer sich selbst so anlacht, hat sofort wieder gute Laune.
- Bei Weltschmerz schauen Sie gemeinsam mit Freunden den Kulturfilm "Die Fabelhafte Amelie". Echt komisch, was sich Amelie einfallen lässt, um andere glücklich zu machen.

źródło: Joy Juli 2002

abbauen - zmniejszać
anregen - pobudzać
senken - obniżać
r Blutdruck - ciśnienie krwi
erzeugen - wytwarzać
"Lachkongress" - "kongres śmiechu"
empfehlen - polecać, zalecać
statt - zamiast
e Schreckensnachricht - straszna wiadomość
anfangen - rozpoczynać
abonnieren - prenumerować
s Missgeschick - niepowodzenie
aufsetzen - wkładać
vorsagen - podpowiadać
schief - krzywo, tu: źle
übertreiben - przesadzać, wyolbrzymiać
e Folge - skutek
nichtig - błahy
verschwinden - zniknąć
ziehen - ciągnąć (nach oben - podciągnąć)
s Mundwinkel - kąciki ust
anlachen - uśmiechać się
fabelhaft - bajeczny, nadzwyczajny
echt - autentycznie

Heiraten macht Männer und Frauen glücklich
Heiraten macht glücklich und zwar Männer und Frauen gleichermaßen, wie eine australische Studie feststellt. Entgegen bisheriger Annahmen liefert die Ehe Männern demnach doch nicht mehr seelischen Auftrieb als ihren Gattinnen, berichtet das britische Fachmagazin "New Scientist" über die Studie des Psychologen David de Vaus von der La Trobe University in Melbourne. Demnach litten sowohl 15 Prozent der männlichen als auch der weiblichen Verheirateten unter Stress, bei Singles waren es, ebenfalls unabhängig vom Geschlecht, 25 Prozent. Am glücklichsten waren unter den mehr als 10 600 befragten Australiern die Frauen mit Mann, Kindern und einem Job. Seit einer Studie aus den 70er Jahren war es Konsens unter vielen Wissenschaftlern, dass verheiratete Männer zu Lasten ihrer Frauen glücklicher sind als Junggesellen. In der Untersuchung der Soziologin Jessie Bernard von 1972 waren verheiratete Frauen deutlich ängstlicher und passiver als ihre Gatten, zudem litten sie häufiger an Depressionen und Neurosen. Diese Ergebnisse wurde in den 70ern zu einer der Grundlagen der Emanzipationsbewegung. Bernard habe die Grenzen bei ihrer Untersuchung zu eng gesteckt, kritisiert de Vaus. So habe sie ignoriert, dass sich seelisches Unwohlsein bei Männern häufiger als Drogen- oder Alkohol-Abhängigkeit bemerkbar mache anstatt durch die eher typisch weiblichen Gemütserkrankungen. Psychologen debattieren dem "New Scientist" zufolge nun weltweit darüber, ob die Schlussfolgerungen Bernards schlichtweg falsch waren oder ob verheiratete Frauen sich heute einfach glücklicher fühlen als vor 30 Jahren.

źródło: http://www.web.de

Wortschatz:

gleichermaßen - w równej mierze
feststellen - stwierdzić, ustalać
entgegen - wbrew
e Annahme - przypuszczenie
liefern - dostarczać
demnach - zatem, według tego
seelisch - duchowy
r Auftrieb - przypływ energii
e Gattin - małżonka
leiden (litt, gelitten) - cierpieć
ebenfalls - także
s Geschlecht - płeć
s Konsens - zgoda
r Wissenschaftler - naukowiec
zu jds Lasten - na czyjś koszt (na czyimś utrzymaniu)
s Junggesellen - kawaler
ängstlich - bojaźliwy, tchórzliwy
r Gatte - małżonek
häufig - często
e Neurose - nerwica
e Grundlage - podstawa, fundament
e Emanzipationsbewegung - ruch emancypacyjny (związany z wyzwoleniem kobiet)
s Unwohlsein - niedyspozycja
bemerkbar - widoczny, zauważalny
e Gemütserkrankung - choroba psychiczna
e Schlussfolgerung - wniosek

Gebremstes Tempo in der Freizeit
     Frühling, frische Luft - wer mag da nicht aktiv sein? Aber bitte nicht zu verbissen - das ergab unsere aktuelle Umfrage
     67 Prozent der Deutschen gehen in ihrer Freizeit spazieren, 48 Prozent fahren Rad, und 41 Prozent beschäftigen sich mit dem Garten, wie die Zeitschrift "Das Haus" ermittelte. Wenn es anstrengender wird, macht sich Zurückhaltung breit. 27 Prozent gehen wandern, 18 Prozent joggen, und sportliches Radfahren steht für 8 Prozent auf dem Programm. Typisch junge Sportarten, denn bei den 14 bis 29-Jährigen joggt jeder Dritte (33 Prozent). 59 Prozent der Jungen fahren Rad - 15 Prozent mit sportlichem Ehrgeiz. Die Mehrheit der Deutschen bewegt sich lieber gemütlich fort. Jeder Zweite (49 Prozent) macht Ausflüge mit dem Auto, und 49 Prozent genießen einen Einkaufsbummel, speziell die Frauen (64 Prozent). Zu Hause hat der Freizeitstress gar keine Chance. 86 Prozent der Befragten nennen als liebste Beschäftigung, gemütlich zu entspannen. Im Zeitalter der Medien heißt das: Fernsehen (94 Prozent), Radio hören (84 Prozent), Zeitung (83 Prozent) oder Zeitschriften (78 Prozent) lesen. Im Mittelfeld liegen Aktivitäten wie Kochen (57 Prozent), Gäste einladen (56 Prozent) oder Bücher lesen (48 Prozent). Nur eine Minderheit schaltet anders ab: Jeder Zehnte macht zu Hause Fitnesstraining, 9 Prozent malen oder zeichnen, 6 Prozent suchen Ausgleich durch mentales Training. Hier liegt der Trend der Zukunft. Bei den Jüngeren trimmen sich schon heute 18 Prozent zu Hause, weitere 18 Prozent werden in ihrer Freizeit künstlerisch aktiv.

źródło: http://www.haus.de

Wortschatz:

gebremst - spowolniony
r Frühling - wiosna
verbissen - zawzięcie
ergeben - wykazywać
e Umfrage - ankieta
sich beschäftigen - zajmować się
e Zeitschrift - czasopismo
ermitteln - stwierdzać
anstrengend - wyczerpujący, ciężki
s Zurückhaltung - wstrzemięźliwość
wandern - wędrować
joggen - uprawiać jogging
e Sportart - dyscyplina sportu
r Ehrgeiz - ambicja
e Mehrheit - większość
sich fortbewegen - poruszać się, przemieszczać się
r Ausflug - wycieczka
genießen - rozkoszować się
s Einkaufsbummel - spacer po sklepach
entspannen - odprężać
s Zeitalter - wiek
s Mittelfeld - środek
e Minderheit - mniejszość
abschalten - wyłączać
r Ausgleich - równowaga
trimmen - trenować, poprawiać kondycję
künstlerisch - artystyczny


Bei der polnischen Jugend liegt die Familie vorn
     Polnische Jugendliche geben sich eher traditionell. Einer Studie des Meinungsforschungsinstituts CBOS zufolge steht bei 88 Prozent der Befragten die Familie an erster Stelle auf der Werteskala. Hohen Stellenwert nehmen auch Gesundheit (84 Prozent) und Arbeit (54 Prozent) ein. Aus der Studie geht u.a. auch hervor, dass die Hälfte der rund 10 Millionen jungen Polen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren lernt bzw. studiert. Nur ein Viertel geht demnach einer regulären Beschäftigung nach. Rund 90 Prozent gaben an, eine Familie gründen zu wollen und Kinder zu kriegen. Allerdings heiraten die jungen Polinnen immer später. Lag das Durchschnittsalter der Heiratswilligen Anfang der Neunziger noch bei 20 bis 24 Jahren, liegt es jetzt bei 25 bis 29 Jahren.

źródło: http://www.mdr.de

Wortschatz:

eher - raczej
s Meinungsforschungsinstitut - ośrodek badania opinii bublicznej
zufolge - według
r/e Befragte(r) - respondent(ka)
e Werteskala - skala wartości
r Stellenwert - znaczenie
e Beschäftigung - zatrudnienie
angeben - podawać
s Durchschnittsalter - przeciętny wiek
r Heiratswilliger - chętny do zawarcia ślubu