Immer mehr Deutsche essen im Imbiss
Bonn - Immer mehr Menschen greifen zum schnellen Snack zwischendurch. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat es in Deutschland insgesamt 3,36 Milliarden Imbissbesuche gegeben. Das teilt die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn mit.
Im ersten Halbjahr 2004 waren es nur 3,34 Milliarden. Burger-Restaurants und Bäckerimbisse sind den Marktforschungsdaten zufolge besonders populär. Die Zahl von Besuchen anderer Restaurants ging dagegen im Vergleichszeitraum um 0,9 Prozent
zurück.
Wortschatz:
der Imbiss - budka, bar z przek±skami
zwischendurch greifen - czasem siêgaæ
mitteilen - donosiæ
das Halbjahr - pó³rocze
den Marktforschungsdaten zufolge - wed³ug wyników badañ rynku
zurückgehen - spadaæ
dagegen - natomiast
im Vergleichszeitraum - w porównywalnym okresie czasu
Sommerküche mal anders
Gut geplant ist halb gegrillt
Grillen ist eine geschmackvolle Garvariante für Fleisch und Gemüse.
Achten Sie bei den Vorbereitungen auf Sicherheit. Der Grill muss fest auf ebenem Boden stehen, so dass er nicht kippen kann. Übrigens sollten auch Tischgrills - trotz ihres Namens - nicht auf Tische gestellt werden, sondern auf eine feuerfeste Oberfläche oder auf den Boden. Halten Sie ausreichenden Abstand zu Bäumen und Büschen.
Gegrillt wird nicht sofort nach dem Anheizen, sondern erst wenn die Kohle die richtige Glut hat. Dies kann bis zu 45 Minuten dauern. Sind Sie sehr hungrig, können Sie mit einem Blasebalg ein bisschen nachhelfen.
Schon der Geschmack nach Holzkohle verleiht Fleisch und Gemüse eine besondere Würze. Zusätzlich können Sie Kräuter oder Nüsse direkt auf die Kohle geben. Wenn Sie die Zusätze vorher ca. 30 Minuten in Wasser einlegen, brennen sie langsamer und verteilen so mehr von ihrem köstlichen Aroma. Es eignen sich z.B. Mandeln, gehackte Wal- oder Haselnüsse, Zimt, kleine Zweige von Obstbäumen, Salbei, Lorbeer, Thymian, Lavendel, Rosmarin oder Fenchel.
Wortschatz:
eben - równy
kippen - wywróciæ siê
e Oberfläche - powierzchnia
ausreichender Abstand - wystarczaj±cy odstêp
e Glut - ¿ar
r Blasebalg - miech
verleihen - nadawaæ
r Salbei - sza³wia
r Lorbeer - laur
r Fenchel - koper w³oski
Schoko-Laden
Treffpunkt
Schoko-Kaviar, Zigarren aus Schokolade, Trinkschokolade und Schokoladentafeln mit den ausgefallenen Geschmacksrichtungen Chili, Käse oder
Kürbistrüffel werden im Schoko-Laden "in't veld" an der Dunckerstraße in Prenzlauer Berg angeboten.
Besucher
Schokolade mag fast jeder. Deshalb ist die Kundschaft sehr gemischt, alte wie junge Leute kaufen dort ein. Außerdem kommen viele Besucher, die selbst in der Feinschmecker-Branche arbeiten und
außergewöhnliche Schokoladensorten zu
schätzen wissen.
Besonderheit
Mehr als 200 Sorten Schokolade und weitere Artikel, wie zum Beispiel Konfitüre, Likör, Sirup und Rum, sind im Angebot. Die Schokolade kommt überwiegend aus Italien und Frankreich, aber auch vom Berliner Schokoladenhersteller Hamann. Bis vor kurzem hing vor dem Laden noch ein Schokoladen-Automat. Allerdings ist dieser so oft aufgebrochen und ausgeräumt worden, dass er nun nicht mehr mit Süßigkeiten gefüllt wird.
Aufwand
Der Schoko-Laden an der Dunckerstraße 10 am Helmholtzplatz liegt etwa fünf Minuten zu Fuß entfernt vom U-Bahnhof Eberswalder Straße
beziehungsweise dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee. Die nächste Straßenbahn-Haltestelle ist die Husemannstraße. Wochentags ist "in't veld" von 12 bis 19 Uhr, sonnabends von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Wem der Weg zu weit ist, kann die Schokoladen-Spezialitäten auch im Internet unter www.intveld.de. bestellen.
Artikel erschienen am 10. Juni 2004
Wortschatz:
r Kaviar - kawior
e Ziggare - cygaro
ausgefallen - niezwyk³y
r Kürbis - dynia
anbieten - proponowaæ
e Kundschaft - klientela
r Feinschmecker - smakosz
außergewöhnlich - nadzwyczajny
schätzen - oceniaæ
s Angebot - promocja, asortyment
überwiegend - przewa¿aj±cy
aufbrechen - wy³amaæ
ausräumen - opró¿niæ
beziehungsweise - lub te¿, wzglêdnie
r Aufwand - nak³ad
Der Fitmacher: Frühlingsmix-Kur
Man nehme: eine Handvoll junger Löwenzahnblätter, eine Orange, ein Apfel, 1/8 l Buttermilch oder Kefir, ein Teelöffel Blütenpollen und etwas Honig zum süßen.
Zubereitung: Löwenzahnblätter waschen und in Streifen schneiden. Orange auspressen. Apfel vierteln und
Kerngehäuse entfernen. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Je nach Geschmack mit Honig süßen und zusätzlich mit Orangensaft oder Buttermilch verdünnen.
Trinkt man eine Woche lang regelmäßig ein Glas der Frühlingsmix-Kur ist man fit für die Frühlingssaison.
Wortschatz:
r Löwenzahn - mniszek
e Buttermilch - ma¶lanka
e Blüte - kwiat
r Pollen - py³ek
auspressen - wycisn±æ
s Kerngehäuse - komora nasienna
verdünnen - rozcieñczyæ
"Fish and Chips" sind gar nicht typisch britisch
"Fish and Chips", gebackener Fisch mit Pommes frites, eingewickelt in eine Zeitung, darüber
ein Schuss Essig, gelten als das typisch britische Essen schlechthin. Dabei sind "Fish and Chips" ein Mitbringsel europäischer Immigranten, wie ein Professor der Universität Leicester nun herausgefunden hat.
Die britische Spezialität gehe zurück auf "Pommes frites aus Frankreich und jüdische Fischgerichte", sagte Professor Panikos Panayi, der gerade ein
Forschungsprojekt über die
Beeinflussung der englischen Küche durch andere Länder begonnen hat, der britischen
Nachrichtenagentur PA. Zwischen 1850 und 1945
vermischtensich demnach die kulinarischen Essgewohnheiten der Einwanderer. Fisch und Pommes wurden, gemeinsam in eine das Fett aufsaugenden Zeitungsseite gepackt, zum Verkaufsschlager.
"Es ist sicherlich nicht das Traditionsessen, für das es die Briten immer gehalten haben", sagte Panayi. Er will noch zwei bis drei Jahre weiterforschen und dann ein Buch
veröffentlichen. Darin will er auch
berichten, wie deutsche Einwanderer ihre Schweinefleischrezepte auf die Insel brachten, die Italiener ihr Eis und Inder Curry zum britischen Nationalgericht machten.
¼ród³o: http://www.web.de
Wortschatz:
e Pommes frites (Pl.) - frytki
einwickeln - zawin±æ
ein Schuss Essig - odrobina octu
gelten - uchodziæ, obowi±zywaæ
schlechthin - wrêcz
s Mitbringsel - upominek
herausfinden - ustaliæ, stwierdzaæ
jüdisch - ¿ydowski
s Fischgericht - danie rybne
s Forschungsprojekt - projekt badañ naukowych
e Beeinflussung - wp³yw
e Nachrichtenagentur - agencja prasowa
sich vermischen - krzy¿owaæ si
e Essgewohnheiten (Pl.)- zwyczaje ¿ywieniowe
r Einwanderer - imigrant
aufsaugen - wch³aniaæ
e Zeitungsseite - strona gazety
r Verkaufsschlager - hit sprzeda¿y
weiterforschen - dalej badaæ
veröffentlichen - wydawaæ
berichten - donosiæ
s Schweinefleisch - wieprzowina
r Inder - hindus
s Nationalgericht - potrawa narodowa
Deutschland ist Europas Döner-Nation
Döner- Fleisch kommt von Karmez:
Mit einem Jahresumsatz von 20
Millionen Euro und Filialen
in Paris, Antwerpen und Barcelona ist das Familienunternehmen
aus Frankfurt am Main Marktführer
in der Branche.
In kühlen Hallen schichten Arbeiter
mit weißen Kitteln, Mundschutz und einer
Plastikhaube an langen Tischen
Fleischstücke auf große Spieße.
"Ein guter Döner hat maximal 20 Prozent Fett", erklärt
Enfil Tütücünbasi, Verkaufsmanager der Firma Karmez.
Täglich werden 20 Tonnen Drehspieße mit Döner-Fleisch
produziert und zu Großhändlern oder
Imbissen im In- und
Ausland transportiert.
1983 fing alles an: Nachdem die in den 1970er Jahren aus
der Türkei eingewanderte
Familie Tütüncübasi ihr eigenes Lebensmittelgeschäft wegen
zu geringer Nachfrage aufgeben
musste, belieferte sie kleine
Läden, Supermärkte und Restaurants mit Fleisch.
Ein Imbiss-Betreiber in Frankfurt am Main brachte die
Brüder dann auf die richtige Idee: Statt sich nur das
Fleisch für den Döner anliefern
zu lassen und sie selbst zusammenzustecken, orderte er
den Drehspieß gleich fix und fertig.
Damit war der Anfang für die Massenproduktion gemacht.
Die Döner-Fabrik
"Was seit den 1970er Jahren von Berlin aus die Republik
eroberte, gleicht einem kleinen
türkischen Wirtschaftswunder", stellt das Essener Zentrum
für Türkei-Studien in einer Studie fest. Die Döner-Produktion
sei nur in Deutschland zu einer Industrie geworden:
Bundesweit gibt es etwa 400 Hersteller
und etwa 12.000 Imbissläden, 42.000 Menschen haben dort einen
Arbeitsplatz. Inzwischen hat sich der Döner zum Fastfood-Produkt
Nummer eins entwickelt: mit einem
Gesamtumsatz von fast zwei
Milliarden Euro jährlich.
Und der Appetit wächst von Jahr zu Jahr. Auch die Firma
Karmez setzt auf Wachstum.
Multikulturelle Belegschaft
Karmez hat die Produktions- und Lagerfläche am
Standort
Frankfurt am Main um 70 Prozent auf 8000 Quadratmeter
erweitert. Dies reicht aus,
um im Ein-Schicht-Betrieb täglich 35 bis 40 Tonnen
herzustellen. Derzeit beschäftigt die Firma 140 Männer
und Frauen aus verschiedenen Ländern. "Wir haben eine
multikulturelle Belegschaft", betont
Finanzchef Önder Tütücünbasi. Zwei Drittel der Beschäftigten kommen
aus der Türkei, die anderen aus Deutschland und anderen
EU-Ländern sowie aus Afrika. Die meisten von ihnen arbeiten
schon jahrelang bei Karmez - bis aus ungelernten Arbeiter
Fachkräfte werden, das dauere eine Weile. 70 Prozent der
Döner-Herstellung ist immer noch reine Handarbeit.
Fastfood - Produkt Nummer eins
Den Erfolg der Firma Karmez erklärt Önder Tütücünbasi mit drei
Worten: Qualität, Vielfalt und
Innovation. Die Qualität wird seit fünf Jahren regelmäßig
von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und der
Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft
(CMA) prämiert. Auch an Neuerungen
soll es nicht fehlen: Auf der Ernährungsmesse Anuga im Oktober
2003 will Karmez Döner als Fertigprodukt vorstellen.
"Das Fleisch ist dann schon gegrillt und muss nur noch warm
gemacht werden", sagt Enfil Tütücünbasi.
Über Kantinen, Cateringfirmen und Restaurants will die
Firma eine neue Klientel ansprechen.
Bislang lassen sich vor allem junge Menschen den Döner
schmecken, künftig sollen auch
ältere und kaufkräftigere Menschen
anbeißen. Und die Pläne der
sieben Brüder gehen noch weiter: Sie planen eine europaweite
Döner-Kette im Franchising-System, um Mc Donald's,
Burger King oder Pizzahut Paroli zu bieten.
¼ród³o: http://www.doener365.de
http://www.dv-world.de
Zdjêcia pochodz± ze strony: http://www.karmez.com
Wortschatz:
r Döner - kebab
r Umsatz - obrót
s Filiale - filia
r Marktführer - lider na rynku
schichten - uk³adaæ
e Haube - czepek
r Spieß - ro¿en
r Imbiss - bufet
einwandern - imigrowaæ
e Nachfrage - popyt
beliefern - zaopatrywaæ
anliefern - dostarczaæ
erobern - podbiæ
r Hersteller - producent
entwickeln - rozwijaæ
r Gesamtumsatz - ca³kowity obrót
s Wachstum - przyrost
e Belegschaft - personel
s Standort - umiejscowienie, siedlisko
erweitern - powiêkszaæ, poszerzaæ
betonen - podkre¶liæ
e Vielfalt - ró¿norodno¶æ
s Neuerung - innowacja
ansprechen - zagadywaæ, zainteresowaæ
künftig - przysz³y
anbeißen - po³kn±æ haczyk
Essen und Trinken in Österreich
Die Wiener Küche ist eine der besten der Welt.
Es gibt zwei Dutzend verschiedene Arten von gekochtem
Rindfleisch, drei Dutzend Sorten von
Schnitzeln,
vier Dutzend verschiedene Nuancen von Kaffee
und hunderte von Mehlspeisen. Die Wiener Küche
ist so vielseitig weil das österreichische
Kaiserreich viele südeuropäische
Einflüsse
aufnahm. Der Wiener Küche begegnet man überall,
doch findet man auch in den Regionen viel
Eigenständiges, Charakteristisches.
Im Burgenland isst man ländlich und mit
deutlich ungarischem Akzent: Fisch und
Paprika, dicke Bohnensuppe,
Gänsebraten. Auch
die Steiermärker kochen
herzhaft und rustikal:
Schwein, Hammel, Wild.
Dort kommt auch Buchweizengrütze
auf den Tisch. In Kärnten isst man viel Fisch;
ein typisches Gericht sind dort aber auch die
Käsenudeln -
mit Quark gefüllte Teigtaschen.
Im Land Salzburg wurden
die "Salzburger Nockerln"
erfunden, ein durchs
Backen aufgetriebenes Gemenge aus Eischnee,
Zucker, Butter und Mehl. In Tirol hat sich als
typische Zubereitungsart das "Gröstl" erhalten -
Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und vieles andere wird
mit Schmalz in der Pfanne gebraten.
Bei den Schnäpsen
ist der Marillengeist aus Aprikosen berühmt. Eigentlich
aber ist Österreich ein Weinland. Der beste Rotwein
wächst im warmen Burgenland*. Der beste Weißwein gedeiht
in Niederösterreich: im Weinviertel, im Donautal oder
dicht bei Wien, in der Gegend von Klosterneuburg und bei Gumpoldskirchen.
¼ród³o: http://www.europa-tage.de
Wortschatz:
s Dutzend - tuzin
s Rindfleisch - wo³owina
s Schnitzel - sznycel
e Nuance - odcieñ
e Mehlspeise - potrawa m±czna
vielseitig - wielostronny
s Kaiserreich - cesarstwo
r Einfluss - wp³yw
eigenständig - samodzielny,w³asny
ländlich - wiejski, ch³opski
e Bohnensuppe - zupa fasolowa
r Gänsebraten - pieczona gê¶
Steiermärker (Pl.)- mieszkañcy Styrii (kraju zwi±zkowego w Austrii)
herzhaft - po¿ywny
r Hammel - baran
s Wild - zwierzyna ³owna
e Buchweizengrütze - kasza gryczana
s Nockerl - kluseczka
erfinden - wynale¼æ
auftreiben - rosn±æ (o cie¶cie)
s Gemenge - mieszanina
s Zubereitungsart - sposób przyrz±dzania
e Pfanne - patelnia
r Schnaps - wódka
Marillengeist - nazwa w³asna nalewki z moreli
gedeihen - rosn±æ
dicht - gêsty
Schokolade kann süchtig machen
Schokolade macht nicht nur glücklich,
sondern sie kann bei manchen Menschen auch zu
einer Sucht führen. Das hätten US-amerikanische
Neuropsychologen jetzt herausgefunden, heißt es
in einem Bericht der Frauenzeitschrift Vital. Die
Forscher haben demnach Testkandidaten mit Schokolade
gefüttert und dabei die Gehirnaktivität der
Probanden untersucht. Ergebnis: Bei den
Versuchspersonen, die sich
schnell mit den Süßigkeiten vollstopften,
waren Gehirnbereiche, die mit Sucht
in Verbindung gebracht werden, aktiv. Probanden, die die
Schokolade genussvoll
aßen, zeigten keinerlei Aktivität in diesen Bereichen.
Die Wissenschaftler schließen daraus, dass der Konsum der
Süßigkeit abhängig machen kann. Warum einige Menschen
tatsächlich süchtig nach Schokolade werden, andere aber nicht,
können die Neuropsychologen jedoch noch nicht erklären.
¼ród³o: http://www.naturkost.de
Wortschatz:
süchtig - uzale¿niony
e Sucht - na³óg
herausfinden - stwierdziæ
e Frauenzeitschrift - pismo kobiece
r Forscher - naukowiec
füttern - karmiæ
e Versuchsperson - ochotnik
vollstopfen - zapychaæ
r Gehirnbereich - obszar mózgu
genussvol - pe³en rozkoszy
keinerlei - ¿aden
abhängig - zale¿ny
erklären - t³umaczyæ, obja¶niaæ
...Deutsche trinken weniger Bier
Zwar sei Deutschland nach wie vor der größte
Bierproduzent Europas, hob Pott* hervor. Doch die
Konzentrationswelle lasse die Zahl der
Betriebsstätten immer weiter
sinken. Mit einem Absatz
von jährlich insgesamt 117 Millionen Hektolitern liege
die Bundesrepublik derzeit weltweit hinter den USA
und China an dritter Stelle.
In diesem Jahr machte der deutschen
Brauerwirtschaft
vor allem der verregnete Sommer und der grundsätzliche
Trend gegen alkoholhaltige Getränke zu schaffen. Von
Januar bis September ging der Bierabsatz um 2,8 Prozent
auf 78,8 Millionen Hektoliter zurück. Bis zum Jahresende
rechnet die Branche mit einem Minus von vier Prozent.
Dabei veränderte sich auch der Geschmack der Biertrinker:
Sie genehmigen sich neuerdings bevorzugt ein Dunkel-
oder Schwarzbier, während das Pils an Beliebtheit einbüßt.
Durst auf Säfte und Fruchtnektare
Riesigen Durst verspürten die Deutschen dagegen auf
Säfte und Fruchtnektare. Beim Konsum dieser Getränke
seien sie Weltmeister, klagte Pott. 1995 und 1996
schluckten sie durchschnittlich jeweils 40,6 Liter
Säfte pro Jahr. Gleichzeitig rann noch mehr Mineralwasser
durch ihre Kehlen: Statistisch gesehen trank 1995
jeder Bundesbürger 97,1 Liter jährlich. In diesem Jahr
wird der Konsum von Sprudelwasser wegen des schlechten
Sommers abnehmen und sich
voraussichtlich auf 95,7
Liter einpendeln. Insgesamt stieg der
Pro-Kopf-Verbrauch
an Erfrischungsgetränken, Säften und Mineralwasser von 203
Litern im Jahr 1991 auf hochgerechnet 228,1 Liter in 1996.
Dramatischer Anstieg der 0,5 Liter-Dosen kritisiert
Die mittelständische
Brauereiwirtschaft, die ihren
Gerstensaft ausschließlich in Mehrwegflaschen
abfüllt, übte
heftige Kritik am derzeitigen Trend zum Dosenbier. Die Dosen
würden von den Großunternehmen zu Dumpingpreisen
auf den Markt
gebracht, was zur Verdrängung der
kleineren Brauereien führe.
Die Verbraucher würden außerdem immer bequemer, die Rückkehr
zur "Ex-und Hopp-Gesellschaft" sei kaum mehr aufzuhalten.
Pott betonte weiter, daß die Branche einen "dramatischen
Anstieg der 0,5-Liter-Dosen" registriere. Wenn ein
reiner Einwegmarkt im Getränkebereich
entstehe, hätte
dies allein in der Brauwirtschaft den Verlust
von mindestens 30.000 der noch knapp 50.000 Beschäftigten zur Folge,
warnte er.
Die Unternehmen forderten daher die Besteuerung von
Einwegbierverpackungen oder die Einführung
einer Pfand- und Rücknahmepflicht.
¼ród³o: http://rhein-zeitung.de
Wortschatz:
hervorheben - podkre¶laæ
sinken - obni¿aæ siê
e Brauerwirtschaft - gospodarka piwna
verregnet - deszczowy
alkoholhaltig - zawieraj±cy alkohol
r Bierabsatz - sprzeda¿ piwa
sich etw genehmigen - pozwoliæ sobie na co¶
einbüßen - straciæ
r Durst - pragnienie
verspüren - odczuwaæ
r Weltmeister - mistrz ¶wiata
schlucken - po³ykaæ
e Kehle - gard³o
r Bundesbürger - obywatel Niemiec
s Sprudelwasser- woda mineralna
abnehmen - zmniejszaæ, spadaæ
voraussichtlich - przypuszczalny
sich einpendeln - zatrzymywaæ siê, osi±gn±æ
r Pro-Kopf-Verbrauch - zu¿ycie na g³owê
hochgerechnet - oszacowany
r Anstieg - wzrost
mittelständisch - nale¿±cy do klasy ¶redniej
r Gerstensaft - piwo (okre¶lenie poetyckie)
ausschließlich - wy³±cznie
abfüllen - nape³niaæ
s Großunternehmen - du¿y zak³ad
e Verdrängung - wyparcie
e Brauerei - browar
betonen - po³o¿yæ nacisk
r Einwegmarkt - rynek produktów jednorazowego u¿ytku
entstehen - powstawaæ
r Verlust - strata
warnen - otrzegaæ
e Besteuerung - opodatkowanie
e Einwegbierverpackung - jednorazowe opakowanie piwa
e Rücknahmepflicht - obowi±zek przyjêcia do zwrotu
* Pott - nazwisko
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