Das große Stechen

Es gibt ihn zwar das ganze Jahr, dank Importen aus Übersee und Südeuropa, doch Kenner warten auf die heimische Saison. Die beginnt im April und endet definitiv am Johannistag, dem 24. Juni getreu dem bäuerlichen Spruch: „Sind die Kirschen rot, ist der Spargel tot.“
Begonnen hat Spargel seine Karriere als Medizin vor rund 2400 Jahren in Griechenland. Der Arzt Hippokrates empfahl Tee aus getrocknetem Spargel als harntreibendes Mittel, und ein Aufguss aus den Wurzeln des Spargels sollte gegen Zahnschmerzen und Bienenstiche helfen. Ach ja, als Liebestrank musste er natürlich auch noch herhalten. Benutzt wurde allerdings ausschließlich wilder Spargel. Kultiviert und als Gemüse geschätzt haben ihn erst die Römer rund 200 Jahre später.
Seit 2006 sind die Deutschen Europameister beim Spargelanbau und Verzehr. Mehr als 90.000 Tonnen wurden in den vergangenen Jahren jeweils geerntet und natürlich verzehrt. Spargel erfreut Bauern, Feinschmecker und Köche. Er passt zu Fisch und Fleisch, und sogar ein Spargeleis zum Dessert haben experimentierfreudige Köche schon serviert. Aber selbst mit Butter ist er auch schon ein großer Genuss.

źródło: http://www.dw-world.de

Spargel stechen – wycinać szparagi
aus Übersee – zza oceanu
der Kenner, - – znawca
heimisch – domowy
der Johannistag – dzień św. Jana Chrzciciela
getreu dem bäuerlichen Spruch – zgodnie z ludowym powiedzeniem
die Kirsche, -n – wiśnia
der Spargel, - – szparag
getrocknet – suszony
harntreibendes Mittel – środek moczopędny
der Aufguss – napar
die Wurzel, -n – korzeń
der Bienenstich, -e – użądlenie pszczoły
der Liebestrank – napój miłosny
herhalten als – służyć za
allerdings – jednakże
ausschließlich – wyłącznie
kultivieren – uprawiać
schätzen – cenić
der Spargelanbau – uprawa szparagów
der Verzehr – spożycie
jeweils – każdorazowo
ernten – zebrać
verzehren – spożywać
der Bauer, -n – rolnik
der Feinschmecker, - – smakosz
experimentierfreudig – skory (chętny) do eksperymentowania
der Genuss – przyjemność, rozkosz



So is(s)t Deutschland
Die Deutschen ernähren sich ungesünder, als sie eigentlich wollen. Doch Zeitdruck, ständig wechselnde Tagesabläufe und mangelnde Kochkenntnisse hindern sie daran, zu Besser-Essern zu werden. Das ist das Ergebnis der Studie, die im Auftrag der Nahrungsmittelhersteller in Deutschland durchgeführt wurde. Die Deutschen essen demnach so reichhaltig, dass Übergewicht hier so weit verbreitet ist, wie in keinem anderen europäischen Land. Wenig überraschend ist die Schlussfolgerung: Der Lebensmittelindustrie bietet die Unzufriedenheit der Kundschaft mit dem eigenen Essverhalten große Wachstumschancen - jedenfalls dann, wenn die Hersteller mehr gesunde und schnell zuzubereitende Produkte auf den Markt bringt. Der neuen Kategorie der Produkte "Gesund und schnell" werden deshalb in den nächsten Jahren hohe Wachstumsraten verheißen. Überrascht waren die Autoren der Studie über die Tatsache, dass der "Nachtsnack" bei den Deutschen so beliebt ist: Dabei machen sich vor allem Frauen nach Ende des Fernsehabends auf dem Sofa, in der Küche im Stehen oder gar im Bett noch über Schokolade, Chips oder gar trockenes Brot her. Während der "Nachtsnack" den Verbrauchern immerhin Spaß macht und daneben auch das Abendessen zunhemend wichtiger wird, gilt das Frühstück bei den Deutschen offenbar häufig als stressige Pflicht, bei der man in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Energie in sich hineinstopfen muss. "Hier kann die Industrie mit neuen Produkten noch etwas tun", sagte BCG-Frau Mei-Pochtler. Die Autoren der Studie hatten zudem nicht damit gerechnet, dass sich so viele Jugendliche, die doch als Fast Food-Generation bezeichnet werden, das gute alte warme Mittagessen zurückwünschen. Doch kaum ein Jugendlicher kann kochen. Auch die Erwachsenen - vor allem die in ärmeren Haushalten - stellen sich immer seltener an den Herd. Die zahllosen Kochshows im Fernsehen dienten dagegen vor allem der Unterhaltung und weniger der Information über die Zubereitung gesunden Essens.

źródło: http://www.welt.de

sich ernähren - odżywiać się
der Zeitdruck - presja czasu
Tagesablauf,UMLAUT e - przebieg dnia
mangelnde Kochkenntnisse (Pl.) - niewystarczające, niedostateczne, ubogie, skape, niepełne umiejętności kulinarne
hindern an (III) - przeszkadzać
im Auftrag - na zlecenie
der Nahrungsmittelhersteller, - - producent artykułów spożywczych
reichhaltig - obfity
die Schlussfolgerung - wniosek
die Kundschaft - klientela
Wachstumschancen bieten - stwarzać możliwości wzrostu, rozwoju
jedenfalls - w każdym (bądź) razie
auf den Markt bringen - wprowadzić na rynek
hohe Wachstumsraten verheißen - przepowiadać wysokie stopy wzrostu
im Stehen - na stojąco, stojąc
sich über etw. hermachen - zabierać się za coś, rzucać się na coś
der Verbraucher, - - konsument
zunhemend - w coraz większym stopniu
offenbar - widocznie
stressige Pflicht - stresujący obowiązek
in sich hineinstopfen - pot. wciskać w siebie
zudem - prócz tego
(nicht) mit etw. rechnen - (nie) liczyć się z czymś
der Haushalt, -e - gospodarstwo domowe
sich an den Herd stellen - stać przy kuchni
zahllos - niezliczony
der Unterhaltung dienen - służyć rozrywce




Warum ist die Banane krumm?
Das liegt entgegen des weit verbreiteten Scherzes nicht daran, dass keiner in den Urwald zog und sie gerade bog. Der schwere Fruchtstand der Staude wächst nach unten, zur Erde hin. Die einzelnen Bananenfrüchte aber wachsen nach oben, der Sonne entgegen. Deshalb werden sie krumm. Dadurch erhält die Banane ihre charakteristische, leicht gebogene Form.
Wer morgens schnell in Stimmung kommen will, startet am besten mit Müsli, Joghurt und Banane. Diese Lebensmittel enthalten nämlich den Gute-Laune-Stoff Seratonin, der in unserem Gehirn die Produktion des Glückshormons Endorphin anregt. Deutsche müssten ziemlich gut drauf sein, denn sie Essen durchschnittlich 80 Bananen im Jahr.
Das Wort Banane kommt aus dem Arabischen. „Banan“ heißt dort Finger. Ihren wissenschaftlichen Namen „musa sapientum“ erhielt sie von dem schwedischen Botaniker Carl v. Linné, der sich im 18. Jahrhundert daran machte, die Pflanzenwelt zu klassifizieren. Übersetzt bedeutet dieser lateinische Begriff „die Frucht des weisen Mannes“. So nannten die Soldaten Alexanders des Großen die Banane, als sie auf dem Indienfeldzug kluge Lehrer beim Bananenessen beobachteten.
Mit 14 Kilo Bananen pro Kopf und Jahr verspeisen die Deutschen ein Zehntel der weltweiten Bananenproduktion. Ist Deutschland also eine Bananenrepublik? Nicht direkt. Als Bananenrepubliken bezeichnet man Länder wie Costa Rica und Honduras, in denen ein großer Teil der Staatsfläche den großen Fruchtkonzernen entweder gehört oder von ihnen kontrolliert wird. Auf diesen Flächen werden seit Jahrzehnten ausschließlich Bananenplantagen angelegt. Die Bananen, die dort wachsen, werden allesamt ins Ausland exportiert, in die USA und nach Europa, weil sich damit viel Geld verdienen lässt. In einigen Ländern wie z.B. Nicaragua und Ecuador sichern sich die Fruchtkonzerne ihre Gewinne als Bananenhändler. Dort schließen sie Lieferverträge mit einheimischen Plantagenbesitzern und Kleinbauern ab.

krumm - krzywy
entgegen des weit verbreiteten Scherzes - wbrew szeroko rozpowszechnionemu dowcipowi

es liegt nicht daran, dass … - przyczyną nie jest to, że … 
der Urwald - las dziewiczy, puszcza
gerade biegen - wyprostować
der Fruchtstand - owocostan
die Staude - bylina
dem Licht entgegenwachsen - rosnąć w stronę słońca

leicht gebogene Form - lekko zakrzywiony kształt
in Stimmung kommen - wprawić się w dobry nastrój
anregen - pobudzać
gut drauf sein - być w dobrym humorze
durchschnittlich - przeciętnie, średnio
der Indienfeldzug - wyprawa do Indii
pro Kopf - na głowę
verspeisen - zjadać
die Staatsfläche - powierzchnia państwa
ausschließlich - wyłącznie
eine Bananenplantage anlegen - założyć plantację bananów
allesamt - wszystkie bez wyjątku
sich einen Gewinn sichern - zapewniać sobie zysk
einen Liefervertrag abschließen - zawrzeć umowę o dostawę
einheimisch - krajowy, tubylczy

www.bananen-seite.de, www.projekt-mahlzeit.de



Immer mehr Deutsche essen im Imbiss
Bonn - Immer mehr Menschen greifen zum schnellen Snack zwischendurch. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat es in Deutschland insgesamt 3,36 Milliarden Imbissbesuche gegeben. Das teilt die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn mit. Im ersten Halbjahr 2004 waren es nur 3,34 Milliarden. Burger-Restaurants und Bäckerimbisse sind den Marktforschungsdaten zufolge besonders populär. Die Zahl von Besuchen anderer Restaurants ging dagegen im Vergleichszeitraum um 0,9 Prozent zurück.

Wortschatz:

der Imbiss - budka, bar z przekąskami
zwischendurch greifen - czasem sięgać
mitteilen - donosić
das Halbjahr - półrocze
den Marktforschungsdaten zufolge - według wyników badań rynku
zurückgehen - spadać
dagegen - natomiast
im Vergleichszeitraum - w porównywalnym okresie czasu



Sommerküche mal anders
  Gut geplant ist halb gegrillt
Grillen ist eine geschmackvolle Garvariante für Fleisch und Gemüse. Achten Sie bei den Vorbereitungen auf Sicherheit. Der Grill muss fest auf ebenem Boden stehen, so dass er nicht kippen kann. Übrigens sollten auch Tischgrills - trotz ihres Namens - nicht auf Tische gestellt werden, sondern auf eine feuerfeste Oberfläche oder auf den Boden. Halten Sie ausreichenden Abstand zu Bäumen und Büschen.
Gegrillt wird nicht sofort nach dem Anheizen, sondern erst wenn die Kohle die richtige Glut hat. Dies kann bis zu 45 Minuten dauern. Sind Sie sehr hungrig, können Sie mit einem Blasebalg ein bisschen nachhelfen.
Schon der Geschmack nach Holzkohle verleiht Fleisch und Gemüse eine besondere Würze. Zusätzlich können Sie Kräuter oder Nüsse direkt auf die Kohle geben. Wenn Sie die Zusätze vorher ca. 30 Minuten in Wasser einlegen, brennen sie langsamer und verteilen so mehr von ihrem köstlichen Aroma. Es eignen sich z.B. Mandeln, gehackte Wal- oder Haselnüsse, Zimt, kleine Zweige von Obstbäumen, Salbei, Lorbeer, Thymian, Lavendel, Rosmarin oder Fenchel.

Wortschatz:

eben - równy
kippen - wywrócić się
e Oberfläche - powierzchnia
ausreichender Abstand - wystarczający odstęp
e Glut - żar
r Blasebalg - miech
verleihen - nadawać
r Salbei - szałwia
r Lorbeer - laur
r Fenchel - koper włoski



Schoko-Laden
  Treffpunkt
Schoko-Kaviar, Zigarren aus Schokolade, Trinkschokolade und Schokoladentafeln mit den ausgefallenen Geschmacksrichtungen Chili, Käse oder Kürbistrüffel werden im Schoko-Laden "in't veld" an der Dunckerstraße in Prenzlauer Berg angeboten.
  Besucher
Schokolade mag fast jeder. Deshalb ist die Kundschaft sehr gemischt, alte wie junge Leute kaufen dort ein. Außerdem kommen viele Besucher, die selbst in der Feinschmecker-Branche arbeiten und außergewöhnliche Schokoladensorten zu schätzen wissen.
  Besonderheit
Mehr als 200 Sorten Schokolade und weitere Artikel, wie zum Beispiel Konfitüre, Likör, Sirup und Rum, sind im Angebot. Die Schokolade kommt überwiegend aus Italien und Frankreich, aber auch vom Berliner Schokoladenhersteller Hamann. Bis vor kurzem hing vor dem Laden noch ein Schokoladen-Automat. Allerdings ist dieser so oft aufgebrochen und ausgeräumt worden, dass er nun nicht mehr mit Süßigkeiten gefüllt wird.
 Aufwand
Der Schoko-Laden an der Dunckerstraße 10 am Helmholtzplatz liegt etwa fünf Minuten zu Fuß entfernt vom U-Bahnhof Eberswalder Straße beziehungsweise dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee. Die nächste Straßenbahn-Haltestelle ist die Husemannstraße. Wochentags ist "in't veld" von 12 bis 19 Uhr, sonnabends von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Wem der Weg zu weit ist, kann die Schokoladen-Spezialitäten auch im Internet unter www.intveld.de. bestellen.

Artikel erschienen am 10. Juni 2004

Wortschatz:

r Kaviar - kawior
e Ziggare - cygaro
ausgefallen - niezwykły
r Kürbis - dynia
anbieten - proponować
e Kundschaft - klientela
r Feinschmecker - smakosz
außergewöhnlich - nadzwyczajny
schätzen - oceniać
s Angebot - promocja, asortyment
überwiegend - przeważający
aufbrechen - wyłamać
ausräumen - opróżnić
beziehungsweise - lub też, względnie
r Aufwand - nakład



Der Fitmacher: Frühlingsmix-Kur
Man nehme: eine Handvoll junger Löwenzahnblätter, eine Orange, ein Apfel, 1/8 l Buttermilch oder Kefir, ein Teelöffel Blütenpollen und etwas Honig zum süßen.
Zubereitung: Löwenzahnblätter waschen und in Streifen schneiden. Orange auspressen. Apfel vierteln und Kerngehäuse entfernen. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Je nach Geschmack mit Honig süßen und zusätzlich mit Orangensaft oder Buttermilch verdünnen.
Trinkt man eine Woche lang regelmäßig ein Glas der Frühlingsmix-Kur ist man fit für die Frühlingssaison.

Wortschatz:

r Löwenzahn - mniszek
e Buttermilch - maślanka
e Blüte - kwiat
r Pollen - pyłek
auspressen - wycisnąć
s Kerngehäuse - komora nasienna
verdünnen - rozcieńczyć




"Fish and Chips" sind gar nicht typisch britisch
"Fish and Chips", gebackener Fisch mit Pommes frites, eingewickelt in eine Zeitung, darüber ein Schuss Essig, gelten als das typisch britische Essen schlechthin. Dabei sind "Fish and Chips" ein Mitbringsel europäischer Immigranten, wie ein Professor der Universität Leicester nun herausgefunden hat.
Die britische Spezialität gehe zurück auf "Pommes frites aus Frankreich und jüdische Fischgerichte", sagte Professor Panikos Panayi, der gerade ein Forschungsprojekt über die Beeinflussung der englischen Küche durch andere Länder begonnen hat, der britischen Nachrichtenagentur PA. Zwischen 1850 und 1945 vermischtensich demnach die kulinarischen Essgewohnheiten der Einwanderer. Fisch und Pommes wurden, gemeinsam in eine das Fett aufsaugenden Zeitungsseite gepackt, zum Verkaufsschlager.
"Es ist sicherlich nicht das Traditionsessen, für das es die Briten immer gehalten haben", sagte Panayi. Er will noch zwei bis drei Jahre weiterforschen und dann ein Buch veröffentlichen. Darin will er auch berichten, wie deutsche Einwanderer ihre Schweinefleischrezepte auf die Insel brachten, die Italiener ihr Eis und Inder Curry zum britischen Nationalgericht machten.

źródło: http://www.web.de

Wortschatz:

e Pommes frites (Pl.) - frytki einwickeln - zawinąć
ein Schuss Essig - odrobina octu
gelten - uchodzić, obowiązywać
schlechthin - wręcz
s Mitbringsel - upominek
herausfinden - ustalić, stwierdzać
jüdisch - żydowski
s Fischgericht - danie rybne
s Forschungsprojekt - projekt badań naukowych
e Beeinflussung - wpływ
e Nachrichtenagentur - agencja prasowa
sich vermischen - krzyżować si
e Essgewohnheiten (Pl.)- zwyczaje żywieniowe
r Einwanderer - imigrant
aufsaugen - wchłaniać
e Zeitungsseite - strona gazety
r Verkaufsschlager - hit sprzedaży
weiterforschen - dalej badać
veröffentlichen - wydawać
berichten - donosić
s Schweinefleisch - wieprzowina
r Inder - hindus
s Nationalgericht - potrawa narodowa




Deutschland ist Europas Döner-Nation
Döner- Fleisch kommt von Karmez: Mit einem Jahresumsatz von 20 Millionen Euro und Filialen in Paris, Antwerpen und Barcelona ist das Familienunternehmen aus Frankfurt am Main Marktführer in der Branche.
In kühlen Hallen schichten Arbeiter mit weißen Kitteln, Mundschutz und einer Plastikhaube an langen Tischen Fleischstücke auf große Spieße. "Ein guter Döner hat maximal 20 Prozent Fett", erklärt Enfil Tütücünbasi, Verkaufsmanager der Firma Karmez. Täglich werden 20 Tonnen Drehspieße mit Döner-Fleisch produziert und zu Großhändlern oder Imbissen im In- und Ausland transportiert.
1983 fing alles an: Nachdem die in den 1970er Jahren aus der Türkei eingewanderte Familie Tütüncübasi ihr eigenes Lebensmittelgeschäft wegen zu geringer Nachfrage aufgeben musste, belieferte sie kleine Läden, Supermärkte und Restaurants mit Fleisch. Ein Imbiss-Betreiber in Frankfurt am Main brachte die Brüder dann auf die richtige Idee: Statt sich nur das Fleisch für den Döner anliefern zu lassen und sie selbst zusammenzustecken, orderte er den Drehspieß gleich fix und fertig. Damit war der Anfang für die Massenproduktion gemacht.
      Die Döner-Fabrik
"Was seit den 1970er Jahren von Berlin aus die Republik eroberte, gleicht einem kleinen türkischen Wirtschaftswunder", stellt das Essener Zentrum für Türkei-Studien in einer Studie fest. Die Döner-Produktion sei nur in Deutschland zu einer Industrie geworden: Bundesweit gibt es etwa 400 Hersteller und etwa 12.000 Imbissläden, 42.000 Menschen haben dort einen Arbeitsplatz. Inzwischen hat sich der Döner zum Fastfood-Produkt Nummer eins entwickelt: mit einem Gesamtumsatz von fast zwei Milliarden Euro jährlich. Und der Appetit wächst von Jahr zu Jahr. Auch die Firma Karmez setzt auf Wachstum.
      Multikulturelle Belegschaft
Karmez hat die Produktions- und Lagerfläche am Standort Frankfurt am Main um 70 Prozent auf 8000 Quadratmeter erweitert. Dies reicht aus, um im Ein-Schicht-Betrieb täglich 35 bis 40 Tonnen herzustellen. Derzeit beschäftigt die Firma 140 Männer und Frauen aus verschiedenen Ländern. "Wir haben eine multikulturelle Belegschaft", betont Finanzchef Önder Tütücünbasi. Zwei Drittel der Beschäftigten kommen aus der Türkei, die anderen aus Deutschland und anderen EU-Ländern sowie aus Afrika. Die meisten von ihnen arbeiten schon jahrelang bei Karmez - bis aus ungelernten Arbeiter Fachkräfte werden, das dauere eine Weile. 70 Prozent der Döner-Herstellung ist immer noch reine Handarbeit.
      Fastfood - Produkt Nummer eins
Den Erfolg der Firma Karmez erklärt Önder Tütücünbasi mit drei Worten: Qualität, Vielfalt und Innovation. Die Qualität wird seit fünf Jahren regelmäßig von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) prämiert. Auch an Neuerungen soll es nicht fehlen: Auf der Ernährungsmesse Anuga im Oktober 2003 will Karmez Döner als Fertigprodukt vorstellen. "Das Fleisch ist dann schon gegrillt und muss nur noch warm gemacht werden", sagt Enfil Tütücünbasi.
Über Kantinen, Cateringfirmen und Restaurants will die Firma eine neue Klientel ansprechen. Bislang lassen sich vor allem junge Menschen den Döner schmecken, künftig sollen auch ältere und kaufkräftigere Menschen anbeißen. Und die Pläne der sieben Brüder gehen noch weiter: Sie planen eine europaweite Döner-Kette im Franchising-System, um Mc Donald's, Burger King oder Pizzahut Paroli zu bieten.

źródło: http://www.doener365.de
http://www.dv-world.de
Zdjęcia pochodzą ze strony: http://www.karmez.com

Wortschatz:

r Döner - kebab
r Umsatz - obrót
s Filiale - filia
r Marktführer - lider na rynku
schichten - układać
e Haube - czepek
r Spieß - rożen
r Imbiss - bufet
einwandern - imigrować
e Nachfrage - popyt
beliefern - zaopatrywać
anliefern - dostarczać
erobern - podbić
r Hersteller - producent
entwickeln - rozwijać
r Gesamtumsatz - całkowity obrót
s Wachstum - przyrost
e Belegschaft - personel
s Standort - umiejscowienie, siedlisko
erweitern - powiększać, poszerzać
betonen - podkreślić
e Vielfalt - różnorodność
s Neuerung - innowacja
ansprechen - zagadywać, zainteresować
künftig - przyszły
anbeißen - połknąć haczyk




Essen und Trinken in Österreich
     Die Wiener Küche ist eine der besten der Welt. Es gibt zwei Dutzend verschiedene Arten von gekochtem Rindfleisch, drei Dutzend Sorten von Schnitzeln, vier Dutzend verschiedene Nuancen von Kaffee und hunderte von Mehlspeisen. Die Wiener Küche ist so vielseitig weil das österreichische Kaiserreich viele südeuropäische Einflüsse aufnahm. Der Wiener Küche begegnet man überall, doch findet man auch in den Regionen viel Eigenständiges, Charakteristisches. Im Burgenland isst man ländlich und mit deutlich ungarischem Akzent: Fisch und Paprika, dicke Bohnensuppe, Gänsebraten. Auch die Steiermärker kochen herzhaft und rustikal: Schwein, Hammel, Wild. Dort kommt auch Buchweizengrütze auf den Tisch. In Kärnten isst man viel Fisch; ein typisches Gericht sind dort aber auch die Käsenudeln - mit Quark gefüllte Teigtaschen. Im Land Salzburg wurden die "Salzburger Nockerln" erfunden, ein durchs Backen aufgetriebenes Gemenge aus Eischnee, Zucker, Butter und Mehl. In Tirol hat sich als typische Zubereitungsart das "Gröstl" erhalten - Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und vieles andere wird mit Schmalz in der Pfanne gebraten. Bei den Schnäpsen ist der Marillengeist aus Aprikosen berühmt. Eigentlich aber ist Österreich ein Weinland. Der beste Rotwein wächst im warmen Burgenland*. Der beste Weißwein gedeiht in Niederösterreich: im Weinviertel, im Donautal oder dicht bei Wien, in der Gegend von Klosterneuburg und bei Gumpoldskirchen.

źródło: http://www.europa-tage.de

Wortschatz:

s Dutzend - tuzin
s Rindfleisch - wołowina
s Schnitzel - sznycel
e Nuance - odcień
e Mehlspeise - potrawa mączna
vielseitig - wielostronny
s Kaiserreich - cesarstwo
r Einfluss - wpływ
eigenständig - samodzielny,własny
ländlich - wiejski, chłopski
e Bohnensuppe - zupa fasolowa
r Gänsebraten - pieczona gęś
Steiermärker (Pl.)- mieszkańcy Styrii (kraju związkowego w Austrii)
herzhaft - pożywny
r Hammel - baran
s Wild - zwierzyna łowna
e Buchweizengrütze - kasza gryczana
s Nockerl - kluseczka
erfinden - wynaleźć
auftreiben - rosnąć (o cieście)
s Gemenge - mieszanina
s Zubereitungsart - sposób przyrządzania
e Pfanne - patelnia
r Schnaps - wódka
Marillengeist - nazwa własna nalewki z moreli
gedeihen - rosnąć
dicht - gęsty




Schokolade kann süchtig machen
     Schokolade macht nicht nur glücklich, sondern sie kann bei manchen Menschen auch zu einer Sucht führen. Das hätten US-amerikanische Neuropsychologen jetzt herausgefunden, heißt es in einem Bericht der Frauenzeitschrift Vital. Die Forscher haben demnach Testkandidaten mit Schokolade gefüttert und dabei die Gehirnaktivität der Probanden untersucht. Ergebnis: Bei den Versuchspersonen, die sich schnell mit den Süßigkeiten vollstopften, waren Gehirnbereiche, die mit Sucht in Verbindung gebracht werden, aktiv. Probanden, die die Schokolade genussvoll aßen, zeigten keinerlei Aktivität in diesen Bereichen. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass der Konsum der Süßigkeit abhängig machen kann. Warum einige Menschen tatsächlich süchtig nach Schokolade werden, andere aber nicht, können die Neuropsychologen jedoch noch nicht erklären.


źródło: http://www.naturkost.de

Wortschatz:

süchtig - uzależniony
e Sucht - nałóg
herausfinden - stwierdzić
e Frauenzeitschrift - pismo kobiece
r Forscher - naukowiec
füttern - karmić
e Versuchsperson - ochotnik
vollstopfen - zapychać
r Gehirnbereich - obszar mózgu
genussvol - pełen rozkoszy
keinerlei - żaden
abhängig - zależny
erklären - tłumaczyć, objaśniać




...Deutsche trinken weniger Bier
     Zwar sei Deutschland nach wie vor der größte Bierproduzent Europas, hob Pott* hervor. Doch die Konzentrationswelle lasse die Zahl der Betriebsstätten immer weiter sinken. Mit einem Absatz von jährlich insgesamt 117 Millionen Hektolitern liege die Bundesrepublik derzeit weltweit hinter den USA und China an dritter Stelle.
     In diesem Jahr machte der deutschen Brauerwirtschaft vor allem der verregnete Sommer und der grundsätzliche Trend gegen alkoholhaltige Getränke zu schaffen. Von Januar bis September ging der Bierabsatz um 2,8 Prozent auf 78,8 Millionen Hektoliter zurück. Bis zum Jahresende rechnet die Branche mit einem Minus von vier Prozent. Dabei veränderte sich auch der Geschmack der Biertrinker: Sie genehmigen sich neuerdings bevorzugt ein Dunkel- oder Schwarzbier, während das Pils an Beliebtheit einbüßt.
Durst auf Säfte und Fruchtnektare
     Riesigen Durst verspürten die Deutschen dagegen auf Säfte und Fruchtnektare. Beim Konsum dieser Getränke seien sie Weltmeister, klagte Pott. 1995 und 1996 schluckten sie durchschnittlich jeweils 40,6 Liter Säfte pro Jahr. Gleichzeitig rann noch mehr Mineralwasser durch ihre Kehlen: Statistisch gesehen trank 1995 jeder Bundesbürger 97,1 Liter jährlich. In diesem Jahr wird der Konsum von Sprudelwasser wegen des schlechten Sommers abnehmen und sich voraussichtlich auf 95,7 Liter einpendeln. Insgesamt stieg der Pro-Kopf-Verbrauch an Erfrischungsgetränken, Säften und Mineralwasser von 203 Litern im Jahr 1991 auf hochgerechnet 228,1 Liter in 1996.
Dramatischer Anstieg der 0,5 Liter-Dosen kritisiert
     Die mittelständische Brauereiwirtschaft, die ihren Gerstensaft ausschließlich in Mehrwegflaschen abfüllt, übte heftige Kritik am derzeitigen Trend zum Dosenbier. Die Dosen würden von den Großunternehmen zu Dumpingpreisen auf den Markt gebracht, was zur Verdrängung der kleineren Brauereien führe. Die Verbraucher würden außerdem immer bequemer, die Rückkehr zur "Ex-und Hopp-Gesellschaft" sei kaum mehr aufzuhalten. Pott betonte weiter, daß die Branche einen "dramatischen Anstieg der 0,5-Liter-Dosen" registriere. Wenn ein reiner Einwegmarkt im Getränkebereich entstehe, hätte dies allein in der Brauwirtschaft den Verlust von mindestens 30.000 der noch knapp 50.000 Beschäftigten zur Folge, warnte er. Die Unternehmen forderten daher die Besteuerung von Einwegbierverpackungen oder die Einführung einer Pfand- und Rücknahmepflicht.

źródło: http://rhein-zeitung.de

Wortschatz:

hervorheben - podkreślać
sinken - obniżać się
e Brauerwirtschaft - gospodarka piwna
verregnet - deszczowy
alkoholhaltig - zawierający alkohol
r Bierabsatz - sprzedaż piwa
sich etw genehmigen - pozwolić sobie na coś
einbüßen - stracić
r Durst - pragnienie
verspüren - odczuwać
r Weltmeister - mistrz świata
schlucken - połykać
e Kehle - gardło
r Bundesbürger - obywatel Niemiec
s Sprudelwasser- woda mineralna
abnehmen - zmniejszać, spadać
voraussichtlich - przypuszczalny
sich einpendeln - zatrzymywać się, osiągnąć
r Pro-Kopf-Verbrauch - zużycie na głowę
hochgerechnet - oszacowany
r Anstieg - wzrost
mittelständisch - należący do klasy średniej
r Gerstensaft - piwo (określenie poetyckie)
ausschließlich - wyłącznie
abfüllen - napełniać
s Großunternehmen - duży zakład
e Verdrängung - wyparcie
e Brauerei - browar
betonen - położyć nacisk
r Einwegmarkt - rynek produktów jednorazowego użytku
entstehen - powstawać
r Verlust - strata
warnen - otrzegać
e Besteuerung - opodatkowanie
e Einwegbierverpackung - jednorazowe opakowanie piwa
e Rücknahmepflicht - obowiązek przyjęcia do zwrotu


* Pott - nazwisko