Gedenken, Erinnern und Mahnen

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2010 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 65. Mal. Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Nachdenken über die Vergangenheit schafft Orientierung für die Zukunft.

Quelle: www.lpb-bw.de/auschwitz.html

gedenken – tu: składać hołd
erinnern – przypominać
mahnen – przestrzegać
der Massenmord – masowy mord
der Nazi, -s – nazista
der Jude, -n – Żyd
der Ausdruck des Rassenwahns – wyraz fanatyzmu rasowego
das Kainsmal – kainowe piętno
etw. jährt sich zum 65. Mal – przypada 65 rocznica czegoś
die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – wyzwolenie obozu koncentracyjnego w Oświęcimiu
die Rote Armee – Armia Czerwona
der Jahrestag – rocznica
das Vernichtungslager – obóz zagłady
damalig – ówczesny
der Bundespräsident – prezydent RFN
der Gedenktag – dzień pamięci
das Opfer, - – ofiara
der Feiertag – święto państwowe
im üblichen Sinn – w normalnym znaczeniu
ein "DenkTag" – dzień skłaniający do rozmyślań
nachdenken über – rozmyślać o



Die Bundestagswahlen 2009

Union und FDP wollen nach ihrem Wahlsieg im Eiltempo eine gemeinsame Regierung bilden. Aus Sicht der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel sollen die Koalitionsverhandlungen spätestens in der kommenden Woche beginnen. Die SPD muss dagegen nach elf Jahren an der Macht wieder in die Opposition, nachdem sie neulich das schlechteste Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte erzielt hat.

Quelle: www.stern.de

die Bundestagswahlen (Pl.) – wybory do Bundestagu
die Union – Christlich Demokratische Union (CDU) – Unia Chrześcijańsko-Demokratyczna
die FDP – Freie Demokratische Partei – Wolna Partia Demokratyczna
der Wahlsieg – zwycięstwo wyborcze
im Eiltempo – w pośpiesznym tempie
eine gemeinsame Regierung bilden – stworzyć wspólny rząd
aus Sicht – z punktu widzenia
die CDU-Vorsitzende – przewodnicząca CDU
die Koalitionsverhandlungen (Pl.) – rozmowy koalicyjne
dagegen – natomiast
an der Macht – u władzy
das schlechteste Ergebnis erzielen – osiągnąć najgorszy wynik
in der Nachkriegsgeschichte – w powojennej historii



Wie kam es zum Fall der Berliner Mauer?

Der Eiserne Vorhang, der so lange den Ostblock vom westlichen Europa abgeschirmt hatte, wurde im Sommer 1989 durchlässig. Das Schlimmste für das SED-Regime aber war: Die Schutzmacht der DDR, die Sowjetunion, sah dem tatenlos zu. Ihr Regierungschef Gorbatschow mahnte sogar zu Reformen.
Das SED-Politbüro glaubte, die Krise bestehen zu können, indem es den Mann an der Spitze austauschte: Erich Honecker, seit 18 Jahren Staatsvorsitzender und SED-Generalsekretär, wurde am 18. Oktober zum Rücktritt gedrängt, Egon Krenz trat seine Nachfolge an. Aber das half nicht; Die revolutionäre Bewegung in der DDR konnten solche kleinen Zugeständnisse nicht besänftigen.
Am 9. November geschah das gänzlich Unvorhergesehene: SED-Politbüromitglied Günter Schabowki ließ in einem Interview beiläufig die Bemerkung fallen, Privatreisen ins Ausland könnten ohne Voraussetzungen beantragt werden. Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile, noch am selben Abend strömte eine Menschenmenge aus Ostberlin an den verdutzten Grenzern vorbei auf Kurzbesuch in den Westen Berlins. Danach war klar, dass sich die Grenze nicht mehr sperren ließ. Den Pionieren vom 9. November folgten in den nächsten Tagen Millionen.
 

der Fall der Berliner Mauer - upadek Muru Berlińskiego
der Eiserne Vorhang - Żelazna Kurtyna
abschrimen - odgradzać
durchlässig - przenikalny, przepuszczalny
tatenlos zusehen - przypatrywać się bezczynnie
das Politbüro - biuro polityczne
SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) - Niemiecka Socjalistyczna Partia Jedności
der Staatsvorsitzender - przewodniczący Rady Państwa

zum Rücktritt drängen - zmuszać, ponaglać do ustąpienia
das Zugeständnis - ustępstwo
besänftigen - złagodzić, udobruchać
beiläufig - mimochodem, nawiasem
in Windeseile - w mgnieniu oka
verdutzt - zmieszany
der Grenzer - pot. strażnik graniczny
antreten - obejmować



Knapp an einer Flugzeug-Katastrophe vorbei

131 Passagiere sind während des Orkans am Wochenende nur knapp einer Flugzeug-Katastrophe entgangen: Der Airbus war bei seiner Landung in Hamburg durch eine Böe ins Schlingern geraten. Offensichtlich kein Einzelfall. Die Freigabe der Landebahn soll trotz widriger Wetterverhältnisse völlig korrekt gewesen sein.
Die Bilder lassen erahnen, was in den 131 Passagieren vorgegangen sein mag. Einer Blitzreaktion des Piloten Oliver A. (39) aus Frankfurt ist es zu verdanken, dass der Lufthansa-Flug LH 044 von München nach Hamburg nicht in einer Katastrophe endete. Der Airbus A320 war Sonnenabendmittag gestartet, als Sturmtief „Emma“ Norddeutschland fest im Griff hatte.
Bei der Landung erfasste die Orkanböe den Jet, als sei er ein Spielzeug. Das Video eines Hobbzfilmers im Internet zeigt die Horror-Landung: In dem Moment, als die Maschine aufsetzen soll, kippt sie nach links, die Tragfläche streift den Asphalt. Die Maschine ist bei einer Geschwindigkeit von 250 Stundenkilometern ins Schlingern geraten. Dann bricht der Airbus nach links aus. Teilweise schwebt der Airbus quer zur Landebahn und die Tragfläche wirbelt Wasser auf. Der Pilot entschließt sich, durchzustarten und rettet wahrscheinlich das Leben seiner Passagiere.
Im zweiten Versuch bringt er den Airbus sicher runter, nachdem die Maschine eine 60 Kilometer lange Schleife geflogen war. Flugkapitän Oliver A. Und Kopilotin Maxi J. (24) hätten „hervorragend reagiert“, lobte Wolfgang Weber von Lufthansa.
(...) Alle Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Psychologische hilfe sei nach Lufthansa zwar angeboten, aber nur von wenigen genutzt worden. Der Wind soll zum Zeitpunkt der Landung mit 90 Stundenkilometern geweht haben. Das völlig verbogene Stück der linken Tragfläche sei ausgetauscht worden.
Die Fluggesellschaft habe darüber hinaus keine Zweifel, dass die Freigabe der Landebahn durch die deutsche Flugsicherung korrekt war, betonte Jachnow. Zusätzliche Böen im Anflug könne niemand vorhersehen. Es seien sich aber alle einig gewesen, dass das Manöver anspruchsvoll werden würde. Die Besatzung habe hochprofessionell gehandelt. (...)

źródło: http://www.welt.de


knapp – prawie, nie omal
entgehen – uciekać, uniknąć
die Böe – porywy wiatru
ins Schlingern geraten
die Freigabe – zezwolenie na lądowanie
die Landebahn – pas startowy
trotz - mimo
widrig – przeciwny, tu: niekorzystny, zły
die Wetterverhältnisse – warunki pogodowe
erahnen - przeczuwać
vorgehen – dziać się, myśleć sobie
die Blitzreaktion – reakcja błyskawiczna
verdanken - zawdzięczać
der Sturmtief – niż huraganowy
im Griff haben – mieć kontrolę nad czymś
erfassen - dopaść
das Spielzeug - zabawka
aufsetzen – tu: posadzić maszynę na ziemi, lądować
kippen – przewracać się
die Tragfläche – powierzchnia nośna
streifen - muskać
die Geschwindigkeit - prędkość
ausbrechen – tu: poderwać się
schweben – unosić się
aufwirbeln - wzbijać
durchstarten – ponownie wystartować
wahrscheinlich - prawdopodobnie
der Versuch - próba
die Schleife – pętla, węzeł
hervorragend - doskonale
das Besatzungsmitglied – członek załogi
unverletzt – bez obrażeń
zwar...aber... - wprawdzie...ale...
anbieten - oferować
nutzen - skorzystać
der Zeitpunkt – moment, chwila
wehen – wiać (wiatr)
verbogen - wygięty
die Fluggesellschaft – towarzystwo lotnicze
Zweifel haben – mieć wątpliwość
darüber hinaus – ponadto
die Flugsicherung – obsługa bezpieczeństwa lotniczego
der Anflug – podejście do lądowania
vorhersehen - przewidzieć
sich einig sein – być zgodnym
anspruchsvoll – wymagający, trudny
handeln – czynić



Kosovo unabhängig
Serbien bekommt zum Ausgleich Liechtenstein.


Am gestrigen Sonntag erklärte das Kosovo seine Unabhängigkeit und überraschend gratulierte Serbien dazu. Zuvor war befürchtet worden, dass die Serben die Staatsgründung als Niederlage empfinden könnten, was die Aussöhnung der Völker im ehemaligen Jugoslawien extrem erschweren würde. Doch zeigte man sich in Belgrad plötzlich froh darüber, die Unruheprovinz endlich losgeworden zu sein. ''1.000 Jahre sind genug'', hieß es auf den Straßen der serbischen Hauptstadt. Zu dem Meinungsumschwung beigetragen hat offenbar eine Entscheideung der internationalen Staatengemeinschaft, die im Zusammenhang mit den jetzt aufgedeckten Fällen von Steuerhinterziehung in Liechtenstein steht.
So haben EU und UNO beschlossen, dem serbischen Staat zum Ausgleich für das Kosovo das Fürstentum Liechtenstein ''als integrativen Teil'' anzugliedern. Damit erhält Serbien auch die Vollmacht über schätzungsweise 100 Milliarden Euro, die auf Konten Liechtensteiner Banken liegen sollen. In Belgrad wurde nach Verkündung der Nachricht bis spät in die Nacht gefeiert.

źródło: http://www.taz.de


zum Ausgleich bekommen – otrzymać dla wyrównania
Unabhängigkeit erklären – ogłosić niepodległość
befürchten – obawiać się
die Staatsgründung – założenie państwa
die Niederlage - klęska
die Aussöhnung - pojednanie
das Volk, die Völker - lud
ehemalig - były
empfinden - odczuwać
erschweren - utrudniać
die Unruheprovinz – niespokojna prowincja
loswerden – pozbyć się
der Meinungsumschwung – nagła zmiana zdania
beitragen – mieć wkład, wnosić do czegoś
offenbar - oczywiście
die Staatsgemeinschaft – wspólnota państw
im Zusammenhang stehen mit (+Dat) – być w związku z
aufgedeckte Fälle – odkryte przypadki
die Steuerhinterziehung – oszustwo podatkowe
beschließen - postanowić
angliedern - zaanektować
die Vollmacht - pełnomocnictwo
schätzungsweise – szacunkowo, w przybliżeniu
die Verkündung – ogłoszenie (wiadomości)


Polen sagen "Ja" zu Europa
Die Mehrheit der Polen hat "Ja" zu Europa gesagt: TV-Prognosen zufolge stimmten rund 79 Prozent der Wahlberechtigten in einem Referendum für den Beitritt Polens zur EU. Offenbar wurden auch die für die Gültigkeit des Referendums erforderlichen 50 Prozent Wahlbeteiligung erreicht. Nach Angaben von ARD-Korrespondentin Annette Dittert machten rund 59 Prozent der Stimmberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Damit steht einer Mitgliedschaft Polens in der EU ab Mai 2004 nichts mehr im Wege.
Im ganzen Land feierten EU-Anhänger ausgelassen den historischen Schritt. Staatspräsident Alexander Kwasniewski reagierte erleichtert auf die Prognosen: "Wir kehren nach Europa zurück", sagte er in einer kurzen Ansprache. Er dankte allen Politikern und Intellektuellen, die ungeachtet politischer und ideologischer Differenzen gemeinsam für den EU-Beitritt geworben hatten. Besonders hob Kwasniewski die Rolle von Papst Johannes Paul II., "unserem großen Landsmann und Ratgeber", hervor. Die EU-Befürworter um Kwasnieski waren in großer Sorge, ob die erforderliche Wahlbeteiligung erreicht werden würde.

źródło: http://www.tagesschau.de

Wortschatz:

wahlberechtigt - uprawniony do głosowania
r Beitritt - przystąpienie
e Wahlbeteiligung - udział w głosowaniu
stimmberechtigt - uprawniony do oddania głosu
s Wahlrecht - prawo do głosowania
e Mitgliedschaft - członkostwo
von etw. Gebrauch machen - wykorzystać coś
ausgelassen - zuchwały
r Anhänger - zwolennik
r Schritt - krok
erleichtert - z ulgą
zurückkehren - powracać
ungeachtet - pomimo
e Differenz - różnica
hervorheben - akcentować, zaznaczać
r Ratgeber - doradca
r Befürworter - aprobujący, popierający
e Sorge - troska