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Bundespräsident Köhler tritt überraschend zurück
Bundespräsident Horst Köhler ist von seinem Amt zurückgetreten.
Es ist das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass ein Präsident so
abrupt aus dem Amt scheidet.
„Ich erkläre meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten",
sagte Köhler am 31. Mai in Berlin. Er begründete die Entscheidung mit der Kritik
an seinen Äußerungen nach dem Besuch in Afghanistan und in Zusammenhang
mit dem Einsatz der Bundeswehr im Ausland.
Köhler, als Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland, hatte in der
vergangenen Woche mit seiner Äußerung, militärische Einsätze
könnten auch den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands dienen,
für politischen Wirbel gesorgt. Er hatte allerdings später
darauf hingewiesen, missverstanden worden zu sein. So habe diese
Einschätzung sich nicht auf den Afghanistan-Einsatz der
Bundeswehr bezogen. Vielmehr sei es ihm beispielsweise um den Einsatz
gegen Piraten gegangen, sagte ein Sprecher des Präsidenten.
Köhler bedankte sich in seiner kurzen Erklärung bei jenen,
die ihm Vertrauen entgegengebracht hätten. „Es war mir eine Ehre,
Deutschland als Bundespräsident zu dienen", sagte er zum Abschluss mit
Tränen in den Augen. Sowohl von Politikern der Regierung als auch der Opposition
wurde der Rücktritt mit großer Verwunderung zur Kenntnis genommen.
Bundeskanzlerin Merkel sagte, sie habe mit Köhler immer sehr gut zusammengearbeitet.
„Er war ein wichtiger Ratgeber, gerade in der Wirtschafts- und Finanzkrise, mit seiner großen internationalen Erfahrung. Und deshalb wird mir dieser Rat in Zukunft natürlich fehlen."
Quelle: www.dw-world.de
der Bundespräsident – prezydent Republiki Federalnej Niemiec
überraschend – nieoczekiwanie
von seinem Amt zurücktreten – ustąpić z urzędu
abrupt – nagle
aus dem Amt scheiden – składać urząd
den Rücktritt erklären – ogłosić rezygnację
seine Entscheidung begründen – uzasadnić swoją decyzję
die Äußerung, -en – wypowiedź
der Besuch – wizyta
in Zusammenhang mit – w związku z
der Einsatz der Bundeswehr – misja niemieckich federalnych sił zbrojnych
das Staatsoberhaupt – głowa państwa
militärischer Einsatz – misja/operacja wojskowa
den wirtschaftlichen Interessen dienen – służyć interesom gospodarczym
für politischen Wirbel sorgen – spowodować polityczne zamieszanie
allerdings – jednakże
auf etw. hinweisen – zwrócić uwagę na coś
missverstehen – błędnie zrozumieć
die Einschätzung – przekonanie, ocena
sich beziehen auf – odnosić się do
vielmehr – co więcej
der Sprecher – rzecznik
sich bei jdm. bedanken – podziękować komuś
die Erklärung – deklaracja, przemówienie
jdm. Vertrauen entgegengebringen – okazywać komuś zaufanie
Es war mir eine Ehre… – Było dla mnie ogromnym zaszczytem…
zum Abschluss – na zakończenie
die Verwunderung – zdziwienie
etw. zur Kenntnis nehmen – przyjąć coś do wiadomości
der Ratgeber – doradca
die Wirtschaftskrise – kryzys
Gedenken, Erinnern und Mahnen
Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an
den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns
und das Kainsmal der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2010 jährt sich
die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 65.
Mal. Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog
offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn.
Er ist ein "DenkTag": Nachdenken über die Vergangenheit schafft
Orientierung für die Zukunft.
Quelle: www.lpb-bw.de/auschwitz.html
gedenken – tu: składać hołd
erinnern – przypominać
mahnen – przestrzegać
der Massenmord – masowy mord
der Nazi, -s – nazista
der Jude, -n – Żyd
der Ausdruck des Rassenwahns – wyraz fanatyzmu rasowego
das Kainsmal – kainowe piętno
etw. jährt sich zum 65. Mal – przypada 65 rocznica czegoś
die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – wyzwolenie obozu koncentracyjnego w Oświęcimiu
die Rote Armee – Armia Czerwona
der Jahrestag – rocznica
das Vernichtungslager – obóz zagłady
damalig – ówczesny
der Bundespräsident – prezydent RFN
der Gedenktag – dzień pamięci
das Opfer, - – ofiara
der Feiertag – święto państwowe
im üblichen Sinn – w normalnym znaczeniu
ein "DenkTag" – dzień skłaniający do rozmyślań
nachdenken über – rozmyślać o
Die Bundestagswahlen 2009
Union und FDP wollen nach ihrem Wahlsieg
im
Eiltempo eine gemeinsame Regierung bilden.
Aus Sicht der CDU-Vorsitzenden
und Bundeskanzlerin Angela Merkel sollen die Koalitionsverhandlungen
spätestens in der kommenden Woche beginnen. Die SPD muss dagegen
nach
elf Jahren an der Macht wieder in die Opposition,
nachdem sie neulich das
schlechteste Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte
erzielt
hat.
Quelle: www.stern.de
die Bundestagswahlen (Pl.)
– wybory do Bundestagu
die Union – Christlich
Demokratische Union (CDU) – Unia
Chrześcijańsko-Demokratyczna
die FDP – Freie Demokratische Partei
– Wolna Partia Demokratyczna
der Wahlsieg – zwycięstwo
wyborcze
im Eiltempo – w pośpiesznym tempie
eine gemeinsame Regierung bilden – stworzyć wspólny rząd
aus Sicht – z punktu widzenia
die CDU-Vorsitzende – przewodnicząca CDU
die Koalitionsverhandlungen (Pl.) – rozmowy koalicyjne
dagegen – natomiast
an der Macht – u władzy
das schlechteste Ergebnis erzielen – osiągnąć najgorszy wynik
in der Nachkriegsgeschichte – w powojennej historii
Wie
kam es zum Fall
der Berliner Mauer?
Der Eiserne
Vorhang, der so lange den Ostblock vom westlichen Europa abgeschirmt
hatte, wurde im Sommer 1989 durchlässig.
Das Schlimmste für das
SED-Regime aber war: Die Schutzmacht der DDR, die Sowjetunion, sah
dem tatenlos
zu. Ihr Regierungschef Gorbatschow mahnte sogar zu Reformen.
Das SED-Politbüro
glaubte, die Krise bestehen zu können, indem es den Mann an
der Spitze
austauschte: Erich Honecker, seit 18 Jahren Staatsvorsitzender
und SED-Generalsekretär,
wurde am 18. Oktober zum Rücktritt gedrängt,
Egon Krenz trat
seine Nachfolge an. Aber das half nicht; Die
revolutionäre Bewegung in
der DDR konnten solche kleinen Zugeständnisse nicht
besänftigen.
Am 9. November
geschah das gänzlich Unvorhergesehene:
SED-Politbüromitglied Günter Schabowki
ließ in einem Interview beiläufig
die Bemerkung fallen, Privatreisen ins
Ausland könnten ohne Voraussetzungen beantragt werden. Die
Nachricht
verbreitete sich in Windeseile, noch am selben
Abend strömte eine
Menschenmenge aus Ostberlin an den verdutzten Grenzern
vorbei auf
Kurzbesuch in den Westen Berlins. Danach war klar, dass sich die Grenze
nicht
mehr sperren ließ. Den Pionieren vom 9. November folgten in
den nächsten Tagen
Millionen.
der Fall der
Berliner Mauer - upadek Muru Berlińskiego
der Eiserne
Vorhang - Żelazna Kurtyna
abschrimen -
odgradzać
durchlässig -
przenikalny, przepuszczalny
tatenlos zusehen
- przypatrywać się bezczynnie
das Politbüro -
biuro polityczne
SED
(Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) - Niemiecka Socjalistyczna
Partia
Jedności
der
Staatsvorsitzender - przewodniczący Rady Państwa
zum Rücktritt drängen - zmuszać, ponaglać do
ustąpienia
das
Zugeständnis
- ustępstwo
besänftigen - złagodzić, udobruchać
beiläufig - mimochodem, nawiasem
in Windeseile - w mgnieniu oka
verdutzt - zmieszany
der Grenzer - pot. strażnik graniczny
antreten - obejmować
Knapp an einer Flugzeug-Katastrophe vorbei
131 Passagiere sind während des Orkans am Wochenende
nur knapp einer Flugzeug-Katastrophe entgangen: Der
Airbus war bei seiner Landung in Hamburg durch
eine Böe ins Schlingern geraten. Offensichtlich
kein Einzelfall. Die Freigabe der Landebahn soll
trotz widriger Wetterverhältnisse
völlig korrekt gewesen sein.
Die Bilder lassen erahnen, was in den 131 Passagieren vorgegangen
sein mag. Einer Blitzreaktion des Piloten Oliver A. (39) aus
Frankfurt ist es zu verdanken, dass der Lufthansa-Flug LH 044
von München nach Hamburg nicht in einer Katastrophe endete.
Der Airbus A320 war Sonnenabendmittag gestartet, als
Sturmtief „Emma“ Norddeutschland fest im Griff hatte.
Bei der Landung erfasste die Orkanböe den Jet, als sei
er ein Spielzeug. Das Video eines Hobbzfilmers im Internet
zeigt die Horror-Landung: In dem Moment, als die Maschine
aufsetzen soll, kippt sie nach links, die Tragfläche
streift den Asphalt. Die Maschine ist bei einer Geschwindigkeit
von 250 Stundenkilometern ins Schlingern geraten. Dann bricht
der Airbus nach links aus. Teilweise schwebt der Airbus quer
zur Landebahn und die Tragfläche wirbelt Wasser auf. Der
Pilot entschließt sich, durchzustarten und rettet
wahrscheinlich das Leben seiner Passagiere.
Im zweiten Versuch bringt er den Airbus sicher runter,
nachdem die Maschine eine 60 Kilometer lange Schleife
geflogen war. Flugkapitän Oliver A. Und Kopilotin
Maxi J. (24) hätten „hervorragend reagiert“,
lobte Wolfgang Weber von Lufthansa.
(...) Alle Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder
blieben unverletzt. Psychologische hilfe sei nach Lufthansa
zwar angeboten, aber nur von wenigen genutzt worden. Der
Wind soll zum Zeitpunkt der Landung mit 90 Stundenkilometern
geweht haben. Das völlig verbogene Stück der
linken Tragfläche sei ausgetauscht worden.
Die Fluggesellschaft habe darüber hinaus keine Zweifel,
dass die Freigabe der Landebahn durch die deutsche Flugsicherung
korrekt war, betonte Jachnow. Zusätzliche Böen
im Anflug könne niemand vorhersehen. Es seien
sich aber alle einig gewesen, dass das Manöver anspruchsvoll
werden würde. Die Besatzung habe hochprofessionell gehandelt.
(...)
źródło: http://www.welt.de
knapp – prawie, nie omal
entgehen – uciekać, uniknąć
die Böe – porywy wiatru
ins Schlingern geraten
die Freigabe – zezwolenie na lądowanie
die Landebahn – pas startowy
trotz - mimo
widrig – przeciwny, tu: niekorzystny, zły
die Wetterverhältnisse – warunki pogodowe
erahnen - przeczuwać
vorgehen – dziać się, myśleć sobie
die Blitzreaktion – reakcja błyskawiczna
verdanken - zawdzięczać
der Sturmtief – niż huraganowy
im Griff haben – mieć kontrolę nad czymś
erfassen - dopaść
das Spielzeug - zabawka
aufsetzen – tu: posadzić maszynę na ziemi, lądować
kippen – przewracać się
die Tragfläche – powierzchnia nośna
streifen - muskać
die Geschwindigkeit - prędkość
ausbrechen – tu: poderwać się
schweben – unosić się
aufwirbeln - wzbijać
durchstarten – ponownie wystartować
wahrscheinlich - prawdopodobnie
der Versuch - próba
die Schleife – pętla, węzeł
hervorragend - doskonale
das Besatzungsmitglied – członek załogi
unverletzt – bez obrażeń
zwar...aber... - wprawdzie...ale...
anbieten - oferować
nutzen - skorzystać
der Zeitpunkt – moment, chwila
wehen – wiać (wiatr)
verbogen - wygięty
die Fluggesellschaft – towarzystwo lotnicze
Zweifel haben – mieć wątpliwość
darüber hinaus – ponadto
die Flugsicherung – obsługa bezpieczeństwa lotniczego
der Anflug – podejście do lądowania
vorhersehen - przewidzieć
sich einig sein – być zgodnym
anspruchsvoll – wymagający, trudny
handeln – czynić
Kosovo unabhängig
Serbien bekommt zum Ausgleich Liechtenstein.
Am gestrigen Sonntag erklärte das Kosovo seine Unabhängigkeit und
überraschend gratulierte Serbien dazu. Zuvor war befürchtet worden,
dass die Serben die Staatsgründung als Niederlage empfinden könnten,
was die Aussöhnung der Völker im ehemaligen Jugoslawien extrem erschweren
würde. Doch zeigte man sich in Belgrad plötzlich froh darüber, die
Unruheprovinz endlich losgeworden zu sein. ''1.000 Jahre sind genug'', hieß es
auf den Straßen der serbischen Hauptstadt. Zu dem Meinungsumschwung beigetragen
hat offenbar eine Entscheideung der internationalen Staatengemeinschaft, die im
Zusammenhang mit den jetzt aufgedeckten Fällen von Steuerhinterziehung in
Liechtenstein steht.
So haben EU und UNO beschlossen, dem serbischen Staat zum Ausgleich für das
Kosovo das Fürstentum Liechtenstein ''als integrativen Teil'' anzugliedern.
Damit erhält Serbien auch die Vollmacht über schätzungsweise 100
Milliarden Euro, die auf Konten Liechtensteiner Banken liegen sollen. In Belgrad
wurde nach Verkündung der Nachricht bis spät in die Nacht gefeiert.
źródło: http://www.taz.de
zum Ausgleich bekommen – otrzymać dla wyrównania
Unabhängigkeit erklären – ogłosić niepodległość
befürchten – obawiać się
die Staatsgründung – założenie państwa
die Niederlage - klęska
die Aussöhnung - pojednanie
das Volk, die Völker - lud
ehemalig - były
empfinden - odczuwać
erschweren - utrudniać
die Unruheprovinz – niespokojna prowincja
loswerden – pozbyć się
der Meinungsumschwung – nagła zmiana zdania
beitragen – mieć wkład, wnosić do czegoś
offenbar - oczywiście
die Staatsgemeinschaft – wspólnota państw
im Zusammenhang stehen mit (+Dat) – być w związku z
aufgedeckte Fälle – odkryte przypadki
die Steuerhinterziehung – oszustwo podatkowe
beschließen - postanowić
angliedern - zaanektować
die Vollmacht - pełnomocnictwo
schätzungsweise – szacunkowo, w przybliżeniu
die Verkündung – ogłoszenie (wiadomości)
Polen sagen "Ja" zu Europa
Die Mehrheit der Polen hat "Ja" zu Europa gesagt: TV-Prognosen
zufolge stimmten rund 79 Prozent der Wahlberechtigten
in einem Referendum für den Beitritt Polens zur EU.
Offenbar wurden auch die für die Gültigkeit des Referendums
erforderlichen 50 Prozent Wahlbeteiligung erreicht.
Nach Angaben von ARD-Korrespondentin Annette Dittert machten rund 59
Prozent der Stimmberechtigten von ihrem
Wahlrecht Gebrauch. Damit steht einer
Mitgliedschaft Polens in der EU ab Mai 2004 nichts
mehr im Wege.
Im ganzen Land feierten EU-Anhänger ausgelassen
den historischen Schritt. Staatspräsident
Alexander Kwasniewski reagierte erleichtert
auf die Prognosen: "Wir kehren nach Europa
zurück", sagte er in einer kurzen Ansprache.
Er dankte allen Politikern und Intellektuellen, die
ungeachtet politischer und ideologischer
Differenzen gemeinsam für den EU-Beitritt geworben
hatten. Besonders hob Kwasniewski die Rolle von
Papst Johannes Paul II., "unserem großen Landsmann und
Ratgeber", hervor.
Die EU-Befürworter um Kwasnieski waren in
großer Sorge, ob die erforderliche Wahlbeteiligung erreicht werden würde.
źródło: http://www.tagesschau.de
Wortschatz:
wahlberechtigt - uprawniony do głosowania
r Beitritt - przystąpienie
e Wahlbeteiligung - udział w głosowaniu
stimmberechtigt - uprawniony do oddania głosu
s Wahlrecht - prawo do głosowania
e Mitgliedschaft - członkostwo
von etw. Gebrauch machen - wykorzystać coś
ausgelassen - zuchwały
r Anhänger - zwolennik
r Schritt - krok
erleichtert - z ulgą
zurückkehren - powracać
ungeachtet - pomimo
e Differenz - różnica
hervorheben - akcentować, zaznaczać
r Ratgeber - doradca
r Befürworter - aprobujący, popierający
e Sorge - troska
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